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Jüdische Monatshefte · 1914-01-01 · 5 (1914) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
1 (1914)
Issue
5 (1914)
Date
1914-01-01
Page
[Seite] (sequence 23)
Language
German
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nicht auf Leistung und Gegenleistung beruht. Man könnte fast sagen, daß der Talmud das GeM als •wir Fakt0T~der Natn־r~ gesetze betrachtet, wenn man die tiefe Bedeutung des Satzes זזקכ ה ד-״איר ר-״סררן שר צד־ק*ם (der Allmächtige wünscht das Gebet der Frommen) als Erklärung des so spät eingetroffenen Kinder^ Segens^ bei Isak und Hehekka erfaßt. Eine systematische Lösung dieser Frage versuchen דרש*״, דר״ Man vergleiche: Ahron. Marcus, Der Chassidismus S. 227. ,Der Han begründet dies folgendermaßen: Die Starrheit und Unveränderlichkeit der Naturgesetze ist eine nur scheinbare. Dieselben sind vielmehr Ausläufer höherer Systeme, die als Mittel• stufen zwischen der .sichtbar?n<־Abßcnwel1 und den! Schöpferwillen liegen und ihrer Natur nach unter dem KinHusse des freien Schöpferwillens veränderlich sind. Dieser ist dem menschlichen Willen durch das Geliet zugänglich und läßt die Veränderung in den höheren Hegionen emtreten, welche sich dann durch eine Verschiebung der äußeren Verhältnisse geltend macht. So heißt es Jesaia 24,21: ,Und es wird sein — an jenem Tage wird der Ewige Abrechnung halten, Uber die Heerscharen des Himmels oben und über die Könige der Erde auf Erden.“ Ein besonders charakteristischer Zweig dieser Gebete ist ":*נ Segen und das Gegenteil ק״רד Fluch, ,ledermann weiß, daß diese Faktoren bereits in der Bibel eine große Holle spielen. Verstehen wir ganz allgemein unter ך‘: den bestiuiiunnden Eiuduß des einen auf den anderen, so ist es vielleicht eine der tiefsten At^*. «lentungen über den Umfang der Wiflenssphare des Menschen, daß“ sein Einfluß auf andere Menschen mit demselbe i Worte in der heiligen Schrift w iedergegeben wird, mit welchem all jene- Kräfte bezeichnet werden', die der Allmächtige zur freien Kntlaltung in sein!* Geschöpfe gelegt hat. Der Talmud kennt zwei Arten solcher Einwirkungen, bewußte und unbewußte. Hinsichtlich der letzteren vergleiche mau zu •:*־•; ■אer: **: כי:* כך;* .lebamoth <>;la Trאם*" דשם־*־. ־־־**־. :א־:־ א•:; ד־.:*:*״. א־א נש:־י ׳, zu *::דכי ־ ב;ררך Berachoth 42a ־,־:־! **־.•־ nut direktem Beweis aus der Bibel, I, 3!l,ö. Die bewußte ist schlicht und einfach ein Gebet für andere. Das segnende Geltet eines Frommen (daher die alte, fast ausgestorbetie Sitte, daß sich Schiller von ihrem Lehrer, Eltern ihre Kinder von besonders tugendhaften Männern

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