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Jüdische Monatshefte · 1914-01-01 · 5 (1914) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
1 (1914)
Issue
5 (1914)
Date
1914-01-01
Page
[Seite] (sequence 22)
Language
German
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182 ”<־* א־ש זדיא;סיד ■ז־י׳א;סדר ■אי תשר־ '"־.־ ד,ך צ^״יי יאר! כ לדל: •;לי ארקי; א״.ל, ושילש•• לג יש ערל איא אס כ• •שא■ שיחי > - t c: א־ריז איא' Ks sagt I!. Klieser: Grblier \st Gebet als gute Werke. ['in 111e>eu — sagen wir einmal absoluten — Wert des Gebetes 711 begreifen, bedarf es eines tiefen Kindrmgens in eine Anschauiiiiir, welche so recht eigentlich die Grundlage der Weltans! hauung des Judentums bildet; das ist der Zusammenhang zwischen den! Leben der Natur, also den sogenannten natürlichen Kreignissen. und dem sittlichen Verhalten der Menschheit. Das ist das ״starre Naturgesetz.״ des Judentums, wie es schon in der Hibel klar zum Ausdruck kommt. Mau vergleiche den Kommentar von S K Hirsch 711 Pentateuch III. I!V2Ö. Mit kurzen Worten uusgp lautet dieses Gesetz also. Sowohl die von der Natur ohne Leistung des Menschen (Arbeit) gebotenen Gaben (Sonne, Kegen, Tau etc.l als auch die von t*iner physischen Gegenleistung des Menschen im allgemeinen abhängigen Krzeugnisse (Krtrng des—Fehle* u. dgl.) stellen in einem ganz bestimmten Verhältnis zur individuellen sittlichen Führung des Menschen. Ks gibt ahn für die Anschauung des Judentums kein festes, unwandelbares Naturgesetz, kein solches, welches der 1111mittelbaren Kinwiiknng der Allmacht entzogen wäre, oder in die Sprache der Kabbalah übersetzt.;־־ untersteht der Korrektur durch ־"דיש. Die ־,־;־ nun geht in diesem Gedankengang noch einen Schritt weiter. Sie appelliert an;די— selbst für den Fall, daLI ethische Voraussetzungen dafür nicht gegeben sein sollten. Das ist der Sinn der Hute ע*ד־ ידע:־ א; יא —;׳:׳;־. So und 11,K. nur so ist in Kihel und Talmud die Grundlage für das Gehet 'für andere aufgefaUt, des«en vollendetster Ausdruck vielleicht der Hinweis auf;־־; אב עי ::׳: ist, also auf ein Verhältnis, das sicher 92

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