Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 1 (1914)
- Issue
- 5 (1914)
- Date
- 1914-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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Xwäaedun»<fem־Witrebvrger נ* und all denen, die sich heute auf seine Entscheidung Im׳rufen, liegt ja eine tiefe K luft. Rabbiner Ramberger hat die Gültigkeit seiner Kmschtffifihig an eine Reibe von Garanlieen geknüpft, unter welchen sich auchdie Forderung!«*fand, ,daß die oct ho dosen nicht austretenden G e m e i n d e m i t g I i ed er den Ge mein de- Vorstand als einen solchen 11 i c 111 anerkennen, daß sie vielmehr i I1_re n eigenen V nr>Lund_h a >» müssen.* Diese Forderung ist bis auf den heutigen Ta»' nicht erfüllt worden, I>1e Gcmeindeonhodoxie denkt gar nicht darai, den Gemeindevoratuud als einen solchen nicht auzuerkenm-n Aber noch aus einem anderen Grunde mögen sich die heutigen Gegner des Austritts hüten, sieh auf die Autorität des \\ urzbuiger ־נ zu berufen. Denn während Rabbiner Rainbeiger selbst die dogmatische Voraussetzung des Austrittsgedankens, nämlich den unüberbrücklmrcii (iegciisaiz zwischen OrthdObxuTund Reform, ebenso anerkannte wie Hirsch, und sein Irrtum blos darin bestand, daß er aus dieser dogmatischen Voraussetzung nicht die logischen Konseijuenzcn zog — weil er der Meinung war, mau könne die Kiuheit der Gemeinde aufreehterhalteu, ohne sieh zur Kinheit des Judentums zu bekennen bekennen sich ja die politischen A usn ü tzer der Würzburger Km Scheidung nicht einmal zur Voraussetzung des Austritlsgedankens: sie die politischen Ausnutzer der Würzburger Kntseheidung — wollen ja nullt blos die Kinheit der Gemeinde, sondern auch die Kiuheit des Judentums autrechterhalten, sie schrecken ja nicht einmal davor zurück, die לד selbst zu einer orthodoxen Richtung innerhall! eines einheitlichen Judentums degradieren zu helfen! Nu 11 at’s w ahrlich d er W urzburger ־נ n i« hl geinei 111! Das bat er nicht gewollt! Denn was immer auch der (זיund '• uns rätselhaften Irrtums war den Austuitsgcdankon an und für sieh, die Idee des Austritts bat er niemals b׳ kämpft, *ein Irrtum datiert ja erst von dem Augeutduk, als!110 dogmatische Voraussetzung des Austiittsgodankoiis scheinbar geschwunden war. In sei ner Knts< heidung lag noch dci Prophet nit dem Politiker in Sireit. Meute — hat!lei Prophet!lein Politiker das Feld gerautul. *- Ich frage nun: darf das so bleiben? Daif die iiithodoxie