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Jüdische Monatshefte · 1914-01-01 · 5 (1914) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
1 (1914)
Issue
5 (1914)
Date
1914-01-01
Page
[Seite] (sequence 17)
Language
German
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ר — 177 - •wenn auch diese Frage zu einem Bruch geführt hätte —: eine Frage, die nicht erst zu einer zweifelhaften gemacht zu werden brauchte, sondern eine zweifelhafte Frage ist! Allein ebenso wenig wie man berechtigt gewesen wäre, in der BiMungsfrage eine auswärtige Autorität als ein Mittel der Opposition zu gebrauchen, ebenso wenig wäre man hierzu in der Austrittsfrage berechtigt gewesen, selbst wenn diese Frage eine zweifelhafte wäre; Daß es dennoch geschah, ist nur daraus zu erkläreu, daß diese ganze Opposition gegen den Austritt mit halachisclien Theorieen gar nichts zu tun hat, sondern, wie schon Hahhiner Hirsch betonte, lediglich aus Gründen der Opportunität, aus Motiven der praktischen Zweckmäßigkeit hervorgegangen ist. Hand aufs Herz! Wer unter uns glaubt,!laß mit dem Aufhören des Gelehrtenstreites über!1911 Austritt zugleich auch die Opposition gegen den Austritt verschwinden würde! Wer ist so naiv, das zu glauben! Nein! Seihst wenn die Opposition gegen den Austritt ihre 111 eoret isc hetr־Grttnde fahret! ließe, so würden ihr dennoch praktisch•■ Giiinde gegen den Austritt jederzeit in Hülle und Fülle zu Gebote stehen. Schon die eine Tatsache, die wir bereits erwähnt haben, daß die Opposition gegen den Austritt der halaehisohen D'sku-sion über den Austritt zeitlich vorangeht, beweist ja zur Genüge, daß der Austritt, v wenn überhaupt eine Frage., so doch jedenfalls keine akademische Doktorfiage ist. Praktische Gründe sind's, di•■ damals, p r a k t i s c 11 e Gründe sind'.', die auch heute noch hei den Gegnern des Austritts 1111 Vordergründe ihrer!,eberlegung 'teilen. Denn■ worauf beruft man sich denn in Wahrheit, wenn man nach nie vor da' Ansinnen d>־s Aiisintts neu von sich wnjst ץ Auf den ('utorschied von עיכ:”' und niclit r••;:־*• r ich meine, die Hichtliinen sind genug! — Nein, in der Haupt- 'aohe sind es drei Kmng ingen. die. me schon Hirsch betonte, von Anbeginn dieser Opposition zugrunde lagen. Kr'tens: I'er Aii'tritt wird als Fnedeiislir11<h. als emo ge'idlscliaft In ■In■ H׳*vkott!•,rung religiös anders Gesinnter cinpliindcn Zweitrtis: |1.!s \ 01 lili ilien in der U<fonngem«‘11,1d•‘ <׳rs<-l1<1׳nt im Hmbliek auf ilirn *W nblt al igkeit 'anst alten als n iinscheiisn ert!!ritten' »׳•i •*' \ud- ,eictit inoglirli. daß Ihm etnem Verhielt! dir t •rlhodoxen irr der

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