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Jüdische Monatshefte · 1914-01-01 · 5 (1914) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
1 (1914)
Issue
5 (1914)
Date
1914-01-01
Page
[Seite] (sequence 16)
Language
German
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1TB war*•, wie er in Wirklichkeit nur künstlich dazu gemacht wurde, s<> hälfe es dennoch-im Sinne des Ileliuionsuesetzes aüs diesem (!runde zu einem Hruch innerhalb der Frankfurter Orthodoxie niemals kommen dürfen. I>en11 im Sinne des ]{eligioiisircsetzes waren die tieuner dos Austritts im .!ahn! IST" keineswegs herechtit't. aus ihrer theoretischen rberzeuunnu praktische Konse-!pienzen zu ziehen. Sie hatten nach!lein;‘ל unter allen Fm- «landen au,-treten müssen, solange es ihnen nicht gelang,!lein ד־א -א-\א. dem zuständigen Ortsrabhiner ein!•!! Irrtum in seiner Ivnts,rh*־i!11*ntr narhziiw eisen. Auch liier gibt es nur ein entweder — uiler. Knt weiler man richtet sich nach dem ד*ן, oder man riclftet sich nicht ilarnai'h. 1 {1<־ht!• L man si!׳h darnach, dann muh man es überall tun. auch in der An>trittsfratre. Kim• tiemeindc ist nach dein;•־ 'verpflichtet. in zweifelhaft!•!! Frauen sich nach der Knt• sehcidiinu ihr!■- Uabbimrs zu lichten Natürlich ist damit keines• wegs sein•• I nfi-hlliaikeil erklärt .ledem einzelnen steht es frei, •lein zuständigen lluhhiiier eim*n Irrtum in seiner Kiitscheidung naclr/uw ei-en Solange jedoch dieser Nachweis nicht gelungen ist, bleibt die Kiitsoheidung des Itabbiuers in Kraft. Wäre deinnach der Austritt auch eine zweifelhafte Sache, wie er es in Wirklichkeit nicht ist. -!> hätte sich die יieineindeorthodoxie im .!ahn• |sTT der Knt-ch! ■idutig liabliiiicr llirsch's unterworfen iniis-en, bis es ihr gelungen wäre, ihm einen ntl'cukuudiucn Irrtum naidizuwi isi-n. .1!■*loch dieser.. Nachweis .ist. ihr bis auf den heutigen Tau nicht gelungen. 1 >cn 11:!latו!li!• Austrittsfrage im Sinn!•, ih r Aiisinttsuouiier!• nt s!• I!i!• •1!• u sei,!las behaupten ja nicht i'inuial!li!• A ust'rit 1 -r!׳un1 r selbst! Nein! Seitist wenn!!••r Au-tritt eine!liskursive Kraue wäre, so hätte es deshalb zu einem llrueh niemals kommen dürfen. Wo kamen wir denn hm, wenn in zweifelhaften Dingen auf reli• uii'sem Oebiete frei!• Willkür walten durfte! Heträchten wir ein imhelieuondes lieispiel. 1111 vierten Hände!1er ״tiesanimelten Schriften‘ auf Seite .!*;.׳ gibt liabbiner Hirsch selber zu, es sei diskutabel, ob das Iiildunus|1r1nzip seiner Kealschule uleichln-ilcuteuil sei mit!lein, was die Weisen unter;*־."־ עס — א־ verstamlen haben. Bekanntlich wird .ja auch in der Tat diese Kraue von den in ganz verschiedener Wei-e beurteilt und gelüst. Was war!• nun wohl aus der Frankfurter Heligionsgesellsehaft geworden,

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