Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 1 (1914)
- Issue
- 4 (1914)
- Date
- 1914-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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1S1 wirklieh von einem למון קדמ von einer Spreche, mit der Heilig«• gewirkt wird, redet, kann men diese Stellungnahme begreifen, auf Grund deren jeder Buchstabe ein realer Faktor, eine wirkende Potenz ist. Ansgebend davon, daß der Allmächtige selbst in einem Buchstaben (vgl. Abraham, Sara, Josua) eine machtvolle Vollendung begleitete, ausgehend ferner von der Tatsache, dal) gewisse Bueh• staben zur Bezeichnung des göttlichen Namens dienea dürfen, lehrt die Kabbalab (die älteste!) dal) jeder Bdchstabe der Thora — sagen wir einmal — ein Eigenleben besitzt, und zwar nach Form, nach Inhalt und nach Zablenwert. Aber unseres Erachtens ist auch bieftlr eine Tradition notwendig, wp.lr.ha diese Namen der Willkür des einzelnen Forschers entzieht. Aller Mißbrauch leitet sich aus der Verkennung dieser Tatsache ab. Auch hierin gilt die Warnung vom כהלכה *Sr בתורה c'» סגלה. In einer Darstellung des Systems der Kabbalab wird der Platz für eine genaue Umgrenzung dieser Tradition sein, d. h. fllr eine Darstellung der Momente, welche bieftlr im talmudischen Schriftum geboten sind. Im (Iroßeu und Ganzen nun beruht יסו und סדר auf folgenden Grundgedanken. Jede Tatsache, welche in der Bibel mitgeteilt ist, enthält eine Darstellung der המנחה םי6ית d. h. nach Weg und Zweck, des Verhältni88e8 des Schöpfers zu seinem Geschöpfe, gibt allgemeine Regeln darüber, in welcher Weise nach dem Willen des All* mächtigen der Zusammenhang zwischen deu einzelnen Taleu der Menschen, zwischen Ahnen und Enkeln gewahrt bleibt. Sie gibt fgrner Aufschluß darüber, in welcher Weise der einzelne Mensch seine Beziehungen zum Schöpfer enger gestalten (.קי־דב מנער) oder sie lösen (״תיק מבעה) kann. Jede eiuzelne Vorschritt zeigt außerdem, wie in Analogie dieses Verhältnisse^ der Jude in die Thora eindrängen oder sie aus seinem Innenleben entfernen kann. Für alles dieses nun sind die Deutu.igsregeln maßgeltend, welche auch fttr die Halachah gelten und außerdem eine Reihe anderer, welche in den 32 Regeln des R. Jose Haglili zusammeugestellt sind. Man vergleiche ferner Jerusalemit. Talmud zu Schekalim die Aussage des Chananje. z'hi ידם הזה בין נל גדול על נדול nc חנניה בן אח* י־ *ידמע איש־ קשכים בן בין יבי־ לדבי* דקדוקיה ואימיו־דה מל ת-ד- Vgl. ferner ßerachoth •Via. •ייע י*י, בצלאל לצ-י» איחייח מביס נב־אי מבדם •א־*ן.