Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 1 (1914)
- Issue
- 3 (1914)
- Date
- 1914-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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104 liclit'u Bar*trlluug der Begebenhciton überliefert erhielten. Erst unsere lUfur1n< r, die da» alte Judentum begraben wollten, schufen Literaturgeschichten, die Friedhöfe der 1 ««danken, und man schrieb Geschieht«‘ afcr Friedhöfe «1er Begebenheiten Oder al*er, und das ist •In» nichtige, man trieb Geschichte, um aus ihr Berechtigung und Bcgrunduug für «1411 religiösen Abfall zu holen. Bus religiöse System. das sich die llermi ,zurechtgezimmert, war der hohe Gesichtspunkt, von dem man .wie von hohem Bergesgipfcl, von wo das Auge einen weiteren Ausblick* hat, di•• Ereignisse der jüdischen Geschichte betrachtet, dieses System war die Grundlag«•, die Basis dieser Geschichte, der«־n Ergebnisse dem System als Tragbalken diemn sollen, l’nd «*s ist neben den vielen Ver- 11ienNt1-1L. Smnihhi K W»y«- TtTTrtritiöT ^i?ie Wert,’"«lab er gegen dieses frev«־lhaft«• Spiel seine gewaltige Stimme erhob, zu einer Zeit, «la alles diesen Träg«־rt1 ihrer jüdischen Wissenschaft zujubelte. Ind wähl lieb die Blatter, in ilcni-ii er über die Gratz und Frankl zu Geruht sitzt, sind nicht «Tie welksten in dem Lori*•«•!- kränze, den er sieh um »!111«• gewaltige Ib nkerslirne gewunden. I'iid selbst in unseren Kr«־i»en »clnint man di«•»«• seine Lei»lnng nu llt 1״u'b«i! buht zu würdige!!. Selbst in unseren Kreisen ist du* Meinung vorherr'chend. der Herr Kirrhheim Worte verlieb, dal« llirscli mehr die 1b1g111at1»<׳be Seite d!׳r Grillzi»e|1eu und Fränki schen Arbeiten «erdainiute als 11111• wissenschaftlichen Kcsultnti• z.er- |.tlmkte 1 >.!11־ dein nicht so ■ M, ןוו.ו!.^.ו |ntf1....«1i!-L_a^e Lesern —thcsrrZeilsiTirin liicht e1>t gesagt zu werden; nicht eist Ih*wies«*n zu werd« 11, «lab Hirsch die Wahrheit schreiht, wenn er sagt, «lall ״un haben nirge nds \er11ummt' und 11nmt־r bewiesen, haben «s nirgend» mit der dogmatischen W ahrheit und immer mit der wissenschuf) liehen W ahrheit der < iratzsclieii Schuft zu tun geliabt, halten nirgend» den Mul1»(nh de» linguia smidcni ulterall <len l’rufstein •ler Kongruenz mit den liistoriseiien «Quellen gchuudhuhl, au»!lenen die»«• Schrift geschöpft haben »oll Wir Imbeii da» Gratzsclu* Buch zur Hand genommen wie wir es denn not11 ׳ jetzt in Händen halten und cs noch ferner in Handel! halten werden und halten das. was uns dort als Geschichte der .Juden, insbesoiiihT«• als Geschichte der talmudiM■ heu Lehrentw 1cKlung geboten wird, an den (Quellen wissenschaftlich g« prüft. Bai! durch Aufd1־«ku11g «1*•!■ I ngruiitllichkeil, I uw isseuheil, Fluchligheit der oft unbegreiflichen