Die jüdische Frau
- Journal
- Die jüdische Frau
- Volume
- 2 (1926)
- Issue
- 13/14 (6.9.1926)
- Date
- 1926-09-06
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
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ftlnbrr In Ihr (»fbWt' Diese troftvfcfrcji W»zX. d>« uu -' SRtftrai* bcn 24>luft der tttMbluna t>tfb*n, fmbtn Nch ur iVtund 114 lut .11 Mavtld Ix* Buch«« Ieremia. b«r tzaftara de« 2 R«n|abr»taae» >1« baden ctnft b|c Stammutter tHabd au» Ihrer Trau» «rbpb«n. II« ffmnrn nntb brntf b*>u Hm»* Wf 2iannu«»lccl( .lirad» aufiurttbicn au» ihrrr flkbrugitxit. ®i« Urttubcn *tuft«m ffdrübni» Und 1a noch immer nicht a« schwanden. .1*rad t|t fidnbla flnfr|nbun.Ka unb Bedruck»»«!«" au*udrtt. unb aroft Ift bi« .ladt Irin«« D«lnbr iin daentn fia«m—Wir finden bo unzckdlia« <llfi4)fliJlita« bi« l>t lAngft Dun um«r«r INdigion ilnnrrlub lodgdöft baden unb «t 1> nur noch durch Idee iHbllamnuing iu i drein DiikKrgnua«» dl* bi« Unirrcn bm<ubten Wir l«ixn. wi« bcr all« War tarrrmui Wb»inbct unb (um .{uia»nncnacb0rtar(ii»b«roufti •«in, ba» ikrfUnbnt* lut ba* «kmetniam« »urmfuitt vor b«n •aridtnirrriirn unb £onbrcbtfiT«bund«n. trotzdem bl«;KU intbt btiut |« Cbl«cunlUg(<u unb liiniaUtr beuchet. brau b«n «brr l«b«n mir bl« 9i«txl i|ch verdicht»», bi« bcn Au» blick In 3»ra*l» .lulunfi verbuttern su bai bi« stamm«» l««l« 3*racl» noch brut« Grund. betrübt zu 'ein und zu wr zaarn Aber alltäbrlich am Aen|abr»festr vernimmt Ile die Ir »Ex »chedend« .«unde: Ziraei gebt tilcht unter »um Lohne Sr frtri ttlrfm. CWrart blubt «In« Suhinft in der Aückkechr i«tn«r «Inder »u UMi. If t ueLebre^kunde» buit bib^iübca FrdueN«ettaiierr a« mein.aw an icb«tii Aeujabrsfefte 3i« tliü b«n |ub*'4»« «trauen unb Muttern iu 3»tad. An Ibutn ift «*. bW Minbct ihre» Ha»««* *u bebaua unb auf deren Zukunft b«> dacht zu «ein. Wie «* von txr Mutter allein abbängt. t«fcher Ion in ibreu» L'uuit «ttltnat unb welcher (ttdft ba» 9a» militubtiliatum bnrchwebt, io beberrich» Uc durch ihre Krbmrniglcu auch noch ,'chützenb da» van» ibrer «Inder. Möge I>« darum ihre seele bcn Cffcnbaruua«» Gotte» «richiieften nu'a« >ie ba» Licht der «digiou in ibrem öaui« leuchten laütn. bann wirb ibr Bild dl«ich einem Schutzengel dt« »linder aeleiten. bann werben die Rinder!te dereinst vr«iken ii.lt den Worten de» svruchdichter»: ..viel Frauen wirkten bochaeebn. Iu aber bist vor allen wen! Aim.ui verixbt. schönheii verwebt, iti» avttesfurchtid Weib besteht!" Der Lllaube. I .-Iu denken ma» tai.iube ift! Willi ,\hr Men scheu e.» denn? Ael». denn Ibr babt verge'en bah e» Leute aeaeveii Kai. die unter den graftlkbfiru Martern um ibre» beili.ien itzoite» Willen ihn anrielen liebend die vwnbf emvori iel len mit bocherbodeneii Armen unb ieinen Aamen ichricn Menschen, denen er trotz allem und allem nicht ball und bafi die e ielben Menschen tta rbe n. in arilillchen Lna len liarbe» ..leinen Aamen aut den Livven gläubig an Ihn. die tb» nicht lornig txrleugncien unb verliehen ibm Vorwürfe machten weil er im b i ball die mit letztem senfzer mibmib Ibr Blut uni.bulbia irovfemv.ise ixrao-en warb. ibn nannten in librlurdit unb Liebe! setzt ,1tr Men dxn, ba» ift der miaub«. unb nvnu 3br dllubtu!e>n mailt bann macht .ihr e» wie lene Aver .ibr wiftt nicht» ».ehr von jenen Das Gebet. ii .ick, .oll beten aber bie Worte wollen »,chi Uber mein.' Livven bi« ttzedanken wollen ich nicht '.tmmdn >e weilen nxii ton bei 'tili aglzchkeiien >e murre» »ob n.it einiaen Unzuiraglichkeiten ,ie rechten mn ttnabanb.r tichkciicn und torbern eine Gerechtiakdi. von ber ile II chi aenan wi-en ob ,'te aerechi in nennen i!r Unb ich (aifn nicht beten Lanae live ich - da» Bub in den >>a»ben .ich Iiane binaul. wo liebliche rv ioe Wollt*» ich auf klarem blauen idrunbc -ch.iukel» Unb bann kommt mir gan» vlo« lich eine Lrlnnemiig L,n «ummei rillt mir ein, der .'mit mein iberz o voll tutam erfüllte Nt e» Leib mir abarinb tief er.chlenen bei« ich lar unveraanalich aeballen »nb ber babin >o«l>e wie lene Wblklem fori von mit leb« e» warb ei» seae» >.ir n.,ch daran.^ Und mein Auae tnnt nvtirr. au» de» Ao eniviilklun tieiat die rönne bervor >o mild nicht mit ber sonnen teib»n!chafi tin Blicke nicht mit beiher i*lut ber Freud, n.ilb veraebenb aaiia. noch zu «venben w.»» zu ivendcn ibr mbalich tft Unb mein oeaenwinide» Web fallt mir cm alle», tva» ich io der» >0 aern ander» bitte meine iii» .anckeit in arenzenloiem »chmerie bethi In meiner Zeele treibt >»ir tränen in bi» aroh oeworbenen Auae» Uagi.i i lana aiu aeb« ich ttzott iuchen' Wer. ob wer btt»* mit auf ittben wer reicht mir die t>anb mich zu fubren n.ich in leiten« «ein Mensch versiebt muh denn eine eiuen, •tz,banken Wun.che Meinunaen milchen ach baut» - n>, manb itz xlbltlo» aenua -ich in be» AebennxN Hev -.in a.ir zu ixriieien. Ca* i»ech«i (otnmi nicht 24noub« tu' e» beebel denn wenn man ttzvti verneinte, ibm trotzt - wie leicht btttie man an dem eiaenen >*rolle euren Lwl Rein die siärie. die da etnlietz« mit .ihm allem aeb ich den We« der Lieb« im Leben .ich neiii« mich und rufe: Allm ichtjger. »da« Dein Cbr mir. berr mein iüebet! Mit^.,Gerechtiz^eit schau' ich Dem Aniitii. cradiie wachend mich an Deiner Go»e»aestalt. .ich vertraue auf Dich, vwiaer. Ich ivreche mein Gott bist Du! »?cre n.einc» Fleben» stimme, wenn Ich zu Dir bete, wenn ich ».eine Haube erbebe zu C?ittMi b.il<a«n tlbore. Üwlzer. n.rin Gon. ich bei« zu Dir und Du hörst mich! Ich tute Cich an. benn Du aait >voriekt mir. Allii' ichtiger! Ich bete .. ich verae'x alle» um mich! — Gedonhen 3U den feften Raufd)l)afd)onol) und Jaumhippur. C>e lirinn«runo lobt rötliche Flammen an den stranb der Berae enbelt! Gedenke! Die jüdische Aellaio» Ist d>, jenii'e b.-> .Gedenken» Und doch soll der Men'ch auch ..veree en können! Ca» itt eine selilame Mlschuna! Gleich nach Aau chba'chonob kommt der Caa der..Versöbnuna" Ber t'bnuna fordert Verze lett! Unb so koti.men wir zu dem Bilde: Ca» Meer der Beraes'enbelt: Dineinaeworfen ift die Sünde de» frommen Gllnblaen uekressen von den siis<chen eru chwommen zu ewiaer Ferne! versunken" darin ift Trauer und Leib, denn die « können nicht leben, ko lanae da» Leben neuaeooreir au» den Fluten auftauchi! Co.b Ina» einmal war. kann nicht dem sein aanz ent schiiinben! In. Atom de» staube, lebt e» fort die Ur tiineruna -itzt am graften Waller de» AU» und breitet die -tru.e ruckwart» verlanaend! Die sebnlucht itt ihr ttze tvlee so aebt.-n die ttrinnerun.i ttei» da, Jetzt wieder, denn ie itt. undewufti. die Triebfeder de» streben» und Leben» Gedenke de» Feinde», der Dir Bö>» tun wollte — aber vcr.Nb Ihm und txrglft! Zweimal ertönt die »olaunei An, Tage de» tdebenken»" ruft ’i« die ürinnrruna. Am ..Taue der ver öbnuna mabnt!te »um vergessen! Wunderbar« Lebre. bi» beide» zu vereinigen vermag: Die auch graft unb full darauf blnm.ift: Gott Itt der Anfang und da» Snbe — die i^rlnnerung und da» verge >n und wfeber der Anfang und da» itnbe al'o ewig' F. A Brub«. A»< dem I«tzckltr »mwirtUII»« W« NwiMiUilN». «X» NsMInti *t. M» dl,IN»»'» )»M t»rfHn<i<Mi« *m «»»Mixt «ntzu» ««fnrt Rur. •t« 1« tt lnlM »IIWft'U- ••* »HM ♦nw^lllmil »M Utiinti ImwiiMi. *»» «»«■■ *•« ,.I« v,n '« >—•«»*«"» «,»chlchi,M NilM «»«M. «ln tz, iich»« Mi «II im »ch. in «•«*. »I(m«ll II. «ii»».i,rn»tz»»* *M *M* »*>•»■>» «»fchtz» 4«m«. Mi ii»1 «■• 4 2ü bisch« 9rM«n. ball 'Ae J*U tttdisch« fraTI .