Die jüdische Frau
- Journal
- Die jüdische Frau
- Volume
- 2 (1926)
- Issue
- 13/14 (6.9.1926)
- Date
- 1926-09-06
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
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tatorrlto «in Beiwiel nehmen (Auntc und bürfie kennt nUbt b«it tkwtoen. in U>T«m iyrrien mobni darum nichi da» Vertrauen, da» un» auch im Unglück zu treuer Pflicht, erfüllung hekähtgt Lie scheide! lumm und grollend vom «Seite Khrahain». und in ihrer tf mpörunu darüder, dach ie der älteren Larah Weichen muh. vergicht 'ie ganz ibre» Kinder Betrachten wir nur idr Verhalten nachdem der Vorrat an Walser erschöpft war und idr Kind au verschm.nhleu drodle, und wir werden eineheu. das» e» wirklich nicht augedt, die äavvli.'che hagar al» ein Vorbild treuer Mutterliebe hinzu stelleu Wo» tut denn bie'e Mutter, ui» idr Kind dem lode zu entreißen? Betel lie auch nur au dem hwige» ober z» ihren ägnptischeu iKötler»? Lder 'uchl lie wenigsten» im aanaen Umkreise nach der Quelle, auf die 'ir da» «K.heihen von Llräucheru 'o hegiltch htuwoist? Kein' Virlmedr beireit 'ie sjch von der Vast de» 'Knahe». den lie unter eine» Ltrauch legt, rückt vo» ihm ivea und ieut sich in Bogemchuch weite idm gegenüber: denn sje sprach' ..Ach kann'» nicht leden^ wie da» .Kind stirbt " Alt da» wahre Mutterliebe? -kein' Wir dürfen uns »ich» täusche» lalle» van idrei» lauten Weinen und vou de» Irditen. die lie vergiechl. um «ich da» aeprechte Herz au befreien ..Ach kan»'» »ln« mi«. d.»^ -Kind ltirbt". lv reden »och deute jene Müller, die der aarie» seele ihrer Kinder nicht achten und 'ie. anstatt ie an dem Quell uulerer fteliaioit zu erlabe», au den geborstene,, Zisternen diufüdreu und eine Lcheibewauö awilcheu «ich und den Kindern errichten, -ie löiineu nicht den wedankeu er tragen, das, ihr Kind au den» lchwere» Kampse der Vor iadreu lich beteiligen ioll. und glaube» damit erst re»! mütterlich rmpsuude» und gedaudel» au habe» Kder da» ist keine Mutterliebe, da» ist mattderalge Lchwlchr. da» ho deutet nicht 'o 'ehr da» Kind rette», al» 'ich selbst vv» einem ouälenden tstesühle befreie» Wahre Mutterliebe rrr»ni lich nicht von ihrem Kinde weder geistig »och leiblud Wahre Mutterliebe käu>psi mit dem lobe. ringt mit dem Aeinde und gib« die Hoffnung aus Lieg utemal» aus Wahre Mul terliebe erschöpft sich nicht in müchigeu Iräueu uud im Vbwarieu. wa» die Zukunft uu» bringt, iie erfüllt vielmeor in der iKegenwan ibre Vilich» und 'ubi nach dem ewigen Aunghrunne». au» welchem die Kinder Kraft und Mu«. Irene und Aurvauer gewinnen, um die ihnen drohenden «Wahre» siegreich au überwinden Au« tKegenla» au diesem Bilde der unsubilcheu. um d'a» Wohl ihre» Lohne» wenig belorgtru Hagar in der Waste «ührt un» dar Keujahr»sest gleichsall» am l läge da» Bild der um eitlen Lohn betende», ihn Mou »veidende» fromme» Hauua vor Buge» Ver enken wir »»» tieter i» den Geist dieser ttrzähtuirg. io fühle» wir die Aädeu. die vom Beginne eine» neue» Aahrer au Hanna. der Mutier hinüber leiten, au ihr. der Irigerin de» neue» Veden» Hauua dt' Irauernde war au»geichloisen von der «inabe der Mutier schalt. Die Bibel erzählt vou ihrem «Kram. ..das, iie weinte und nicht aft". Ahr Mau» lieble iie «ehr und sprach au ihr: ..Warum fliest Du nicht und warum ist Dir sv tveh »».» ö<u v Bin ich Dir nicht lieber den» aehtt Löhne? Wir er ehe» darau«, e» ist nicht die Kränkung über eine ändere Zurück setzung oder die Aurchl. wegen ihrer llnfruchibarkeii von ihrem Manne vorstochen au werben, wa» Lwnna niederbrückt sondern nur ihre reine Mutierichniuchi lacht sie vor Mou niederknien und um ikrfüllung beten Und MoU erhört ihr Kleben An ihrem iveheie gibt iie der Multerfreude uud ihrer frommen, dankbaren «Ueiinuung gegen Moli durch Vodvreiiung Moue» ergreifenden Bu»druck Lie weiht de» Knaben, Moll. d h der Keliglou ..Ach Habe ihn dem itwigen geliehen alle läge, dt« er lebt Bl» «tu Meicheuk Motte» lehrt Hanna un» demnach die Kinder betrachten, die wir nicht erst im lode, sondern alle läge ihre» Veden» iu Gott hinführen müssen Lie lehn un«. dach iede» Ktnb kür die Mutter eine Verknüpfung mu der Welt und eine Hi» lettung zu Gou detzeuiei Di« lüdiiche Kellgion iedt >m Menschen da» Sdenhilh Gone» und heiligt da« Veden al« von Gott gegeben Hanna 'ingi: 1er zkwige tötet und m>»chi lebendig" Wie kAn-tk e» da un» »erstiue' er»—de» iebenhigen Keim, den Mott ,» un» ge,enkt b>u »u vernichten/ W<«m wir in Hanna die Verkörperung der wahren Mütterlich keil seden^ io können wir auch nicht gut ander» ai« diese Krage verneinen Ähre Verneinung aber au» der «teiigion geboren, legt un» zuglelch die religio,', V.rpflihiu»g aut. Heiligung de» Veben» durch Ührturchi vor der Muuer^hali »>a»na yrach: Lohald der Knabe enlw«ihni ist will ib ihn bring,», dach er vor dem Kuu,» de» Vwigen erscheine und hestättdrg dort bleibe Lo gibt sie kae,en Knabe», de» lie »v» ganaem Herze» erfleht bat. gern von ,ub um ihn dem Vriefieran.te au ivethe» um ,'eiu Hebe» >o au gestalte» dal, e» Zeuani» ablege für den lebendigen Mou Wir erkennen Dort, wo e» .14, um die Kuieuung au eine.» gongel illtge» Vede» handelt, da tritt Pie Mutter ,» de» Vordergrund k>e Mutier sind dem Höchste» für da» lchne» aui^r«raute Veben ihrer Kinder verantwortlich und karu». >» eistei Keihe de rufe» ihnen dte Wege de» Mlaude»» au wo,,.» d>e »u «»oll fuhren Ktxr nur wo»» die Mutier .eilst rd, ganae» keut.» uud Lchaiteii au einem höheren We.e» m Be,,.»»,,.' ■ nie Hu »na e» i in wenn ie dem Audeniu.» nicht tremd ge worden, könne» sie den goitltchr» Knute» tu ihre» Kinder» hüte», durten aber auch dann ihr - b>4 >i rxrilaueud ,» die Hände de» Vwtgru legen Während »».- die Hatlara de. »e» kigee durch Hanna deir Aubelge.aug einer Mutter ver»,hu..» lacht die Mou mit eiue»> Lohne ge eg ne > höre» wir «n der Halina o.« zweiten'I age» dte Klage der Volk»».uite« habet. d,.- ub-i den Verlust Ihrer Löhne, de» »iilrraang A«rael» bitte,i,a> wt^lll .Kabel uwinl u»> ,hr« Kinder >ie will >^ch »>M irr stk» lai-en um ihre Kinder, denn!>e l>»d dahin Kabel ist da» ludi^ch^ Wetb der Bibel be>.en L bicklal un» an, tiefsten erschauert Kl« sie ihre», aivetie» -ob».' Beuia.i.in da» Veben gab. hauchte ->e b>.' eigene Veb.ai aa» Kui tem Wege «ur Hetii.al in Kamao uarb >> » Aatoo oegrooe» Und dori lieg! Mutier Kabel di» aui ke» beuuge» lag lieber tdrem «ürabe »ebl leui et» kle,»e» Beibiukalt» brrnne» viele Vtchter beim irber Ki >»..».' ie« nah Aeru 'alen. pilgert, be »chi aui, Kalxl« >ur,b und aunbei io« au Uhren em Vicht a» A» den Zeue» der K» >» ie,->» A«rael Keuihe br,n»eu und braus,,» bedranarn lai» au» Kabel» «grabe eine iiimur miiirb.»,» rge Dl 61riin.me der Volk»mulier ble um ibtr Kino,, w.,,u ke, Mibra -i eraabli vou ,e»ei >„> bibaie» leu da A», „ir Kudi« und >«iidche bah«» war da >,!» fl »t dei oeilig, Teu.pel >» £<t>u11 u»v K t.- lag und tu fedne an» Ii'0>i,i be« Voller in f Ilavenleiicu ,chu. ichie» ., nchien be» Willkür deratoier siet »de vretroegebe» f,. imini.-n. ,ie tirche» durb die Vairiarche» und Mo,e «ggu u», Krbaiue» antieoe». u " sollst tüvii haue ,tch mu einer dichte.> Wolle vet. all, d >> lei» sileben ,,»b leine Itlue buichki airge» I> liech .«b Vldtillch eine fi,».m, an» Kamah rxine.inen e>» <o>m.»,in und Weine» tie Verbannte» buchir» iu« und ,i au»leo dir f ilmme Kabel», welche wehtt.imiib und u lt.o at>,> ha . traurige «Ueschtck ihrer KlnlXi tu be» Vaiie» e«n^.ei> dw.bte und die Wolken, weiche die Hei«i,chteil <«olle« ua gud.» >l dem h,iu» >die> Klage» au«etna»veiiagle Wie . «.»bau »ich doch in d«e,»n Klage» und V>ü«n b.i« ixkuu. eite Mat lerber«' «grbarme ktg, he», »eine, Kuide, tu. c u der drei Ziammväie« willen tue r» u, M '.e uad kirro» Nllien' Tu« e» um der Vtede willen d>e ku > > g.i« Kllei» gepilaiui' hgndeitngeiid näderi» ,ie ««» de» V« rien d » Himmel« und denedl« mll Ihre» Iiinrn de» Ibi n r» >it, den dte länget kx« Bgrn.verzlgteii u »rtnglen Und »» n » nz dte Iräixn der wetnende» Muliei Aeraet» gg und ,t.« >di >m Läuielm eine» m,ide» Winde de chwtchugend »u ».Ute zuruck kein« Llii».»e vom Wem,» un« uoioe von ki i»> D<in Buge Deu» ein Vodn ,» tu« ke«n Wir.eu k,t» '« * der weiden deimkedieu au« de» Van de dei A.»»dei n»d hoitnnng ist kur Dein» Zukunti «urucktedren neide» hu 1 0tH(4< Frame», Mihi ft» .Mi ItltfM -ran"I