Die jüdische Frau
- Journal
- Die jüdische Frau
- Volume
- 2 (1926)
- Issue
- 9/10 (15.7.1926)
- Date
- 1926-07-15
- Page
- [Seite] (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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G e sprä c ß will Susi W ii r 11) u r k. /. Der Bubikopf. I'.iula 11 tlit I Nr. wohin dis \\ us ' I l-t / im I ri'iur mir endlich einen llubikopl ■i brriden ta-ili l.li l'ili l'.iTil dir Irl/Ir Aber linM. Mir ich situ li.isi | in im. Ii tu«, Ii keinen Mir kommt d.is. I’ I Ii .; -i tim im int II IIIr liirlli.ils .ihsvhneldi-o! I W.uihjh ni.hi' I i.i li.ist nowli nullt rmin.il besoiidefs i und l.u.i s II .i.i i «s M m dr dutsli d.is Sslmridr» um . s w "llll ii ---“ I’ l.li Inn i Hu sinkli < Ii II i r I n dir'il Modetorheit dir u ■ .un ll k« in I.ii:.« I ilii n pli'iilti/i ir I ll.it>« 11 int Anc'i uh ... Iihiniii-’i ii I .illi werden uns '.« IIml kiui-ili > .ui,! nullt uni IIII. I I ilu r^.iiusirisut IUI s ' I, t.is.« 1, I' I II «Ul ll.i.klisilulirn l.issr uli IS mir luuli irelullm. I>i i Im i hu I i .m uh. Ii d.i/u i tin iinjis^lic I t.m ui ui*1 -—I-Mul'i i. M.t ludijipill nullt d.is klruliv Rieht m ir , ili mdi i u I.i nl>i > i n .Mithin «tr 1111 ■ iui " * I N« in * V i« lim In Mit müssen uns Kiwiscer Rechte li i im illu In .«l>i'■ I in m i litt ii.lu Kiit. uiitrt welchen \nt- it« i i;> mii I« ul« i ,r I*i-ii iimssrn. «I.I Ist is I Miln ht rillrs irilui i in/« >.i n* \ •!' uli', du-i \ntuitnlr zunichte machen zu lud- Ii i.i. ' I.. i und m der ^tkiii ris. I.j ii l*u ssr Xiiiiiurii l.ml KI- . m ndiii Mit l.idini'in hatten diii llubikopl lut uns .illrin . > l> i In« t Wum .ii..Ii du I U i isiukiil dirsrf I iiki- \mi vornliiiin .ml di i II n d IhkI llillt mit. dir \ i rlriitiiduiiKrii /ll i 's I .lltl n' I iiI im. Ii .lüuii «ml s .in. Ii nulil ..iiikuitiihru. >' kl udi i in/i liu'k..mini is .nt. Ii ir t muüberall. I >« i i ■> /« In« |dli . i s« HU Ifidriiiuhk «.i wohnlich zu iinlrrsi.li.it/iii I il'H.i i; s m ii li dt vi. h In in Wann zu tliisritt I'fnirkt V I I llll II .«- l.iiuli ii III, III Kit.idr /listiinttirnd. Aber sii in I. I nun ii.il drt \ ulli ndrti 11 l .ils.ullr überrasche .ii .) dii lt,hik..pl s11 Iii nur du. Ii suln t Kilt d.iiin Inn uli I I t /I I. t d.lli d.is d 11 du lldl t ll m Ittel su ll bald M ll dl r lll- / H ll l II M H ll . I* I I.I. llll u Ii uni s il«i.Ii «Irr ernste. tIrl veranlaKlc Vt.iiin kan kl min l ii lall« n an rinrr solc lu n eroliscfnn Mode- I. IIIu - tIi i du M ili'.li niiinals aus di t I l .in rlllrll Mann n ,i. I'" I W .« Hii ui I >11 iittulst. um solchen Ansichten kuiiuiisl II, luiH/uUui n.. In Mint kmil* Muli wundert «lall I >u muli ki in« u lut«.n ■ •.« .«l/li.Inui \ nis.liilltrii In lalisKi'Ki'bin hast die den liartnluseti llubikopl verbieten, aber da heiUt es int MiKciitcil. die I rau sull sull ihr tlaar abschneiden und verdecken. In ifer lat kenne ivh auch srlmii balle, wii die llubilfnpl-1nur zur AnwetidutiK KelaiiKt ist: also ein falseher si>k. Srlieitel in Mubikuplturm. meiner Ansicht nach eine Kluckliche \ rrs.limel/uiiK von brimimiKkeit und Mode. I'. Meiner Ansicht nach der KmUte Widersinn, den je absurde /eiten hervorKibracht habenI Mas alte Ilesetz sollte yvv-'iit k.-iii.-—knketlett-—I lanulim schallen, sondern keusche I rauen, deren es heute, nach dem Aeulieren zu urteilen. nullt viele mehr Kiht! I l!s lullt aber alles nichts. niemand kann sich heute mehr mit einem MaarkniUen in besserer (iesellschult sehen lassen. Mail muli dem >trome der /eit folgen, ob man miII udir nullt! I* (tanz falsch! I im. s«klav in der Mode Mar noch nie ein /ruhen KcistiKer Hohe. Nie hat suh schon immer das I.i lull erschwert oder ihr Aeuberes verschandelt, weil sie mit iiM.ilt dem Krollen Ntrnme lolKen muUte. I’. Nun. der llubikopf ist Kerade keine l ast, sondern im icKeiiteil eine höchst bequeme und zuKleiih verjuiiKindc Maartr.uht. I' Mas ist mindestens (leschmacksuche. Ich linde es besonders liebluh Menu eine Mutter mit ihrem kleinen Kinde in der Kleuheli l'risur emherKeht. wie das zum licispiel hei l'iuh der l all sein wird. Wo bleibt da der Respekt vor den filtern? oder wurdiue Matronen im eiserauen hubikopf. sind sie nullt eine Zierde der Menschheit? I:.: Ich niull Kestehen. ich hatte schon meine Mutter halb und halb dazu überredet, .null ihr Maar zu opfern, jcdiuh nach Meinen AiisluhruiiKcn werde ivh besser daran tun. ihr wieder davon ahzurateii. IV I nd wenn Mu mir IoIksI. Kihorst Mu zu den Charaktiriesten die noch ein weriie an alter Zucht und Sitte festhalten und behältst Meine kleidsame Haartracht bei. Mu biaiulist disMiKcu noch I.iiikikeine Nonne zu werden. Mu siehst, uh bin es auch nicht, und Meinem braven Manne wurdest Mu den Krollten tief allen erweisen. I Meinst Mu wirklich. I’aula? t'HKCiitlich bin ich froh, da 11 uli Mich heute Kctroiten habe, denn alle diese Mimte hatte leb mir noch Kar nullt so richtiK uherleKt- Ich denke wirklich, uh lasse mein Haar stellen und stille das tield. «las ich inon.illuIi beim l'riseur erspare, der Armenkasse zur HekleiduiiK von W aisenkuidetn! Die Zeitschrift „Die (Udlsche Frau“ lieijt in den Lesesdlen der Badeorte aus. Vom Tage. I »eilen I iiliirtiiUKcii der Mode. I 'u \ i ii iiiiciiUk i t .i il i l i ii ii e I I - v; e s e l / e s - tiv in t Ii .i Ii Ü i n i t itl.iHt iitl^emlen Aitirui .in «In cis.itnti itiilisdn t k tii ntlic likeil i: V een eile i in tu i t m i ht ii ni s i k 11 c t i' i f i* ii J c \\ ll rde- I i s i q h i i t d e t K > e i d i > s , i t i n ' Sclumili.iltickm im Wism wie ml Auftreten bildet ti.ieli eit llmt.i d.is Ki tui/eiclieii ntisiur I r.itieli und I i>iIili t In I i.iifit und < iew .iiidmu sollen wir / ii i Im i c k i 11 mul Keuschheit .ds vorncluusti s \ili ls/i k heil Israels >>i künden. Alle denkenden und luu Iki siuuti ii indischen I innen sind lerpflichu t «In t c He i s p 11 I und A ii t k 1 a r ii n e den I ul .ittiuuin dit Mode i nlqi ^eu/iitti tili, um das \nu \alitn und Wiillitn iil'i tliifetli Ideal indischer N i t t i n t ,i i n h i il iinsitet (lenii inschaft zu erballi ll IUi Muttermul sjmlimelielm de* I rauem-N ercla« der Ile filmt I nie« l 11 fl Ik Iliflin s, l| Itf Iiniunslf 41 \of. »II/in de Ifaa Mlana Sihwar/. Ii.il .11.! I I lall dl s I'f I ulllsilu II M'iii-iii- I.ii V Ik-M >!i»«litt ii H« r >!nn l- Mal ly.’n il I i h s i a a i I i e h i- A n e r k e ii n u II K als SauKliiiKspfleKi'- sihule e r h alte n. Mu- AusbilüuiiK der Schulcrinnin wird durch dubislu-riKcn leitenden Aer/te. Herren Mr. Stephan > t e i n h a t I e t und Mr. loset Hirsch, eewahrleistet. Jahr- Inh am I. i iktoher können ti Sihuleritmen euiKesiellt werden. Ii di r I i litK.iiiK dauert Jahre. Am ScliluU des zweilähriKin l ihrK.inires bildet die staatliche 1’ruluiiK als SauKliiiKspfleKerin statt, n.nli deren Mesleheii der Ausweis als staatlich aller kannte NiuKliiiK'pfleKerm erteilt wird. Ille ludluhe Aunnteffuit» auf der ^lienofef". Murdi die indische AbteiluiiK aut der ..tiesolei" wird eine Krolle Anzahl Menschen einen IleKrill davon bekommen, was die Menschheit dem Judentum IiiIoIkiseiner l.elslimki ii aul r e I i k i " s e m . soziale m und h v k i e n i s c h e ni tu biete zu danken hat. Mochte dieses f »kennen dazu beili.iKin einen AuskIi-icIi aller lieKensatze herbeizuluhreii. da kn» diiikender Mensch von den sich offenbarenden I atsadien iiubifuhrt bleiben kann. K I llei den kürzlich st.itlKelundenen Repr.isentantenw ahlen der Ui fl in er ludisvhen tietneinde sind zum ersten Male zwei I fallen m die t lememde als Repräsentantinnen brau W .i k n e t I «über und I rau f"' a I k e n b e r ii . und zwei I lauen als-Vertreterinnen Iran Mr. I! s c h e I b a c h e r und I lau II a in b u r k i r . cewahlt worden. JüiltMihc Krauen, »erbt lür „Die Mltve'lie Krau“!