Die jüdische Frau
- Journal
- Die jüdische Frau
- Volume
- 2 (1926)
- Issue
- 7/8 (15.5.1926)
- Date
- 1926-05-15
- Page
- [Seite] (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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1 Bücher und Zeitschriften. l'f jur n " i h <. I ) Fricdeasbe» tgmtg" Fr-tes Mett l>.,> ludctitum im der F tnde. Mit litt /, tl| fr K IK )|.\ ff l,i- --- ~ ix (et ,,»> ihiiiso heiiu r keusuit dankensw er te Aufgabe wei.lie ' li I >1 Hotfio I .iserMem. der t>ek.nmte Herausgeber dir . Ie.ni-l.i.uuis.kous'caus-S^hnttin /um ewigen Juden", mit '(iiien I *■. k ii 1111fiten dir I iiedeii'hcwcguiig'' gestellt lud. deren (r Me' Hi ll linier dem I rle I . I >,s Indent um IM der I ne de v orlu et In dein Vorwort weiM der \erl.i"er d.ir.iut hin. d.ili. wahrend du ftninttung .nt den letzten K nee iuk.Ii keine'* teik' ganz erlös.Inn im vielmehr noch überall trübe und d.i'teii /ii'heii de "eiben 'leb /eieen. Ulan /„ hclurihtcll habe dal! be n,1 der Nene killt im Anmarsch 'ei. I lemgegenubei durle int. In gi '. hwugen w erden cs itni"e gewarnt und wenn c' iml tut .null dagegen geschneit "erden. In dii'ir Halm wnli-rligi dir Verlasset im er'lett kaintel .. Iinlen- ’ .1111 und l'a/di'inu' den ungi reu Iden Vorwurf, dall dl' alte li'taliieid die k ne gliilir mit rti litli tilge und verherrliche. Piit.lt /.ililreube iinwuli t leghilu ''teilen all' allen indi''lien ''.bullen wiiM der \erl.i"cr übet/euitetid nach, wie 'eilt und \ idlkoinini n eiradi dav' ludentum die Kellen»! de' I riedeti' und da' »tu »uiu lir.iiikte Hi kenntiu'. /um Ir rede II IM. Ir /Huri ii a au' l’irki Almt.li I I.' ,HilleI lehrte: '"et von den I urik i r n Aitni' I n be den Iriedeti und tage dun nach. liebe du* . Ireri iiiid led( ',( zur < ndte'ielire an.“ I r 'eitbellt die Miwer'kitli mit der Stelle-I k/in t. wo es licilit ..kabln ■'iiiimii '•iilin Oiala'.i' '.litte * i<• 11 bat nullt' Inr l'lael segeii'- nuliei gvlundin. denn den I Heilen '»> belli! 1l''.ilrn V >1 .Iler Herr verleibet 'Marke 'entern \ulke der Herr ikiiit 'im \ < ■ I k mit I riedeii Im /weiten Kaintel wendet ... b di i \trl.f"er ui eine m -diene II Hneie mit der > eber- ' bl dt V >>m i ie w i"eii der I uliret" all den allkteineliieii deiil'i In ii l/abbiui i \ i rb.iud Ir wirlt den k.ibbmern all/u .lulle l’.i"iiital aut dl in 1 le biete otlenllic tic r I riedell'betatl- . um v >>i I i '.iktt iliiien mix erbliunt. dal! »e nullt sagen duiHen dal! 'n dein Antisemitismus keine Nalir'l-dte /IIlabriu diiiltm V leime In verhindern muhten. dall die keliitii-n im di ii ''Heil di t Haiti len gezogen. dall sie aul das-Forum dir I'-mtik kti'kbleilt wurde Sie. die kabbmer. durften .null in bt '.um dall die Wurde ihre' Stande' iliiien verbleie, an di t I t ii di tt'bi wegung l.itikten Anteil /u nelimeii die. wie teile ii i uv. blühe Viriiniguug vui t irgauisatiunsstrcitigkcitvii nicht iii'kh.mt bl.-ibm k<-tute An. die'en rein theoretischen. aber in. In minder w irkungsvollen I eil. re ibt der \ erl.i"er unter di t I ibit'khtd! ReligioeT I riedeii'arbeit ' lur die l'ravi' bi iin i ki new et te kit'.lilawi an Drei Weite 'lebt er. die der I iliilluni: dir A.ileabe der Weli'eldieil eliillub I Meilen /u brinkiu u 11' liidin iiiIki e i nliibre n I' iliii"e v >>r allem lill null -.hin ki liktu'ii'initi nullt viel ileiitlulur ul' bisher auf die 'i Ue uii'eiei kl tigion w eie bell den Ineden liirlni'elmt tmd uti'tfibt tnneiwii'in w e r den Aiuh det I u-ttesdieii't kiitine in di ii I in ns l dir I in deii'idi e gestellt werden und werde vl ui. b du'i' iiiuaitui f leim nt an I .iibeiifreiidiitkeil. Stlinuiiiiik'k.1 halt und iilntn-'ir An/ii lume'kratt nur itew innen I nd.i. Ii iiiii'hh wir .null V1 rslullen aut die-l nedeiisfieiAcgiing I ukriuft'/u .1 u ninii um uiiiner wmlet aut die relltiio'e Wur/el und Sulu i tidiktkeit ilirei iiieii'ebbeil'e»hebenden Id, - lim/nwvl'in In I a'ii'tim riet endlub zur Hildumt einer .1 tesell- 'vliafr tut r i bet'-'e n Pa/itismus“ unter uii' luden an. In det /ii'aiiimt nai be ii mit dm itlei. Intern bieten, vliri'llnben Hunden wird 'ic den unwiderleglichen Heweis erbrin-e»_dattunsere Rrliirt“ti k,inn Pilitri"n flf‘f tfin hr virltrtfhr rinr Relittiim de' Friedens. und unser <iolt der <iott der Liebe ist. IN wird jeden Juden gewilJ aufrichtig erfreuen, huldigst weitere Publikationen der ..Ibikuinente der Friedensbewegung" uw Herrn I >r l.aserMeiii bcgrulk'n zu können. Ilr. tur. Richard Sllhcrgluit. „Der Jude". Sonderheft. Antisemitismus und jüdisches Solksium. Jüdischer \ crl.in. Merlin. J.xit M. Der (icdunkc. in dieser Form die wertvolle Zeitschrift „Der Jude" zu neuem l eben zu erwecken, wird mit grolier Freude begrubt werden können die Fortsetzung dieser Sonderhefte eine solche ist ec plant wird man daher auch mit Spannung erwarten. Die hier gesammelten Aulsat/e. die nicht das ganze Problem des Antisemitismus aufrolleti. sondern ihn nur in seiner HeziehuiiK /um jüdischen Volkstum betrachten, sind überaus wertvoll.in ihrem luhali. gediegen in der einzelnen Darstellung und heacbteiiswert weiten der Schreiber und der (iedanken. Fs wäre wohl sehr angebracht gewesen, zu den Personen etwas biographisches Material, auch jüdische Finstellung überhaupt hin- /ii/iifiigcn. das hatte die Schreiber besser umrahmt und wohl ,uuili leichter ihre Aiisichten verständlich gemacht. Ich hebe die tiefst sjmrfeiiden Aulsatze und (iedanken hervor, man lese, timte und beherzige, was Oskar A. H. Schmitz in „Wini- Sklieiiswerte und nicht wünschenswerte Juden” schreibt, insbi sondere Seite I V ff. dazu Puguct „Die Volker und die Juden", oder noch (ioslar .Der moderne Jude und der Staat". Ueberttleben ist zumindest m der Formulierung das Resultat von tniM.iv krotauker .Der Weg zum Deutschtum", und bedenklich auch der Vorschlag von Margarete Susinaii „Die Drucke". Angreifbar scheinen mir die mitteieren Satze in den kurzen und am F.ude vorzüglichen Memerkuiigen von l„ (Juidde. Mit diesem Hinweis soll nur erreicht werden, dall dieses Heit von sehr vielen zu ihrem Nutzen und zum Nutzen der Sache gelesen wird. Leider hat dies der Verlag selbst sehr erschwert. Der Preis des Heftes, J.sn M„ Ist. für unsere Zeit ganz gevvili. viel zu hoch. F.m solches Heft, das frische Saatkörner aiisstreueu soll, ist im vornehmeren Sinne eine Aufklärungsschrift. als solche miilitc sie zu ganz billigen Preisen auf den Hiiihermurkt gebracht werden, dies wurde die Kauflust steigern und dem Huche die notige Verbreitung verschaffen. W eint der Verlag es diesmal bei diesem Heit nicht mehr ändern kann so möge er doch fiir die späteren Hefte sich dies vorftierken. Rabbiner Pr. A. Postier, Kiel. ,.Mu»Ik Im l eben.“ F.iue Zeitschrift der Volkserneuerung. - Mit Heilige Der Noteiischrank. Jährlich 1/ Hefte RM. H.iHl. Herausgeber' F. Jos. Müller. Köln a. Rh. M.-(itadhach. Führer- \ erlag. Au die Fr tuen vor allem wendet sich dieses Heft. Mit der I lau kau^das Musikleben sirtkeii. mit ihr kann es sich heben. Hierbei iBnicht so sehr an die künstlerische Hctätigung der I i.iii gedacht, sondern an ihr Leben und Wirken als Mutter. Hausfrau und loihivr. Helft ihr Frauen darum mit in dem k.nnpfe gegen das Schlechte in der Musik! Helft mit an der Forderung einer echten Haus-. Jugend- und Volksmusik! Am Musikleben ist zu erkennen, wie es um die Achtung der Frau, wie es ums Familien- und Volksleben steht. „Die Frauen sind (nach Wagners Wort! die Musik des Lehens." Neuerscheinungen jüdischer Musik. Aut ,li ii inhiili dir null', hell Mti'ik wird Hl dir lung'tcn /ui iiih Im '.tu.|>|, i ic. li, l.iHckm iiillaltet Namhafte ludi'.tu k n i»>'ii'ivn sind am Werke du mdisihe Mu'ik In -Iren v i rhie-li ni n Al -itlei Iiiid II weitir zu bilden, zu tuodetni'iiiiii Mild di m W i lli iitpliiult ii naher tu bringen Sowohl du ' V1 a c "g all Munk wu ausll das riih'ihe Volks- und k uidi lud und k an.»-, iniii'ik wilden mit I rlolg lortenlw i. k, It I Hin Ni ..i i 'i In iniingeii dir letzten /eil verdienen be- ». i'd, rtu 11 ,-r ii hobt;u wi r.li- 1 i-i \ i r'.-i sgi'i It'.liatt lur Hub', ln AAu'tk . luwal“ in lletln. W |S bia.b’i '.«ibin iliu Suitv all' dir Mu'ik zu dir ,tr..-n bei I iiiidi Hadibuk V >>n An-'ki tur I >r - i t.i vli r n * w; i in, t-i'undiri Au'gabi lur klavur. k-irnt-"i> 111 v,»i f f 'in bet au' Ph dratnati'ilie I egende Hadtbuk". lief der die Musik ein* Hauptelement bildet, wurde uii beriibmten .Moskauer Kunstlcrtheatcr ..Huhimuh" dreiluinderl Mal aulgeliibrt und na Inn dann einen Siegeslauf durch Ft.ropa. Amerika und Palästina. Anlaüliih des Ao,.ihrigen Jubiläums des bekannten hebrai- 'dien Ibchters Saul I 'ihcriiichow'kl gab der genannte Verlag diel komjioMtinucn von Joel Fngcl zu seinen (icdichtcn .nimmt, lesclmah F.rez". .>choschanath Pfoint und „AVatelii Int S'huruu metech“ hebräisch und deutsch heraus. Vor, den Ausgaben des ..Juwal"-Vcrlages auf dem (lebiete 'tiijgogwlcr Musik seien die „Sihirei Helft Hakncssct" von s.nnnel Alman angeführt l*er bekannte lhrtgcnt von der tireat Svuagogue ui l iindnn hat in diesem Werke den echten t leist klassis'hcr tudiS'her Musik mit den (irundsätren moderner Musikkunst meistcrhalt verknüpft. h Jüdimibc Fraweit. werbt ftir „Dk lüdbebe Frau“! %