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Die jüdische Frau · 1926-04-26 · 5/6 (26.4.1926) · p. [Seite]

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Journal
Die jüdische Frau
Volume
2 (1926)
Issue
5/6 (26.4.1926)
Date
1926-04-26
Page
[Seite] (sequence 12)
Language
German
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'N ulirc-rin . auf l»cr historische >1<>)ic|>tinkt dieser '** iMitc» und t.itkrnitixcti Mcwcgltm; war eine intcrn.ilioiiale konteren/ m lloddcstoti hei London im .luir MiYtueii Jahres, ltori wurde ein?iineriiätionalcr f ’. Rat di r -krn i.'^- -p,- r 7v > hiiip'ii 'h in IIIIPT iH-l4‘rftT als \ef1reler l'.ilastin.is I >r Mails Kulm atixchorb Wiiw uuderl'ar aber es die I'iikrune; vv iii diese Koni« reu/-^v urdc durch einen Mann mit begeisterten Tk riclrtetf it^-dipr deutschen- I'ress*.- 'xcschildcrt. der als dvufsclfer't leiieral im Kriege uiiUcfnchtc» hatte, der. wie w.vmee < tfti/iere der alten deutschen Armee. deiv . s«lbst\erstandlicheii Mut Aufgebracht hatte, seinen Zcitxcmisseii die Auxciuzt) niftieil lind sich deshalb \<ui seinen früheren. ^Kameraden schmähen und" aus dem kreise ihrer cmtstirniitcii Llirbeuriffe verstnUen zu lasset), einen tapferen Feldherr». der zur Stunde, wo ich diese Zeilen schreibe, den ehrwürdige» Moden Jerusalems auf einer Weltreise betritt de|| I >r li Fmili. nn «nur Schoeiiaich. einen meiner treuen Merater und Kameraden in der Organisation des Geistes. t.s liect Lrnä Kalisch nichts ferner, als durch meine Lrw ahnum: anders ans Sonnenlicht gebracht zu werden, als im Sinne und Nutzen ihrer Sache. Mauken muH ich daher dieser w armherzicen Frau, wenn sie mir gestattet hat. mit meinem ersten Referate über die moderne jüdische Frau, auch der freundlichen (iesinnuiie zu dienen, die Leitstern meiner ernsten und redlichen Absicht sein soll. F. R a s e n b e re e r - K o c h. Braulscöou. \ nii M .1 r 11> /Abu h mU wat mit ccl.<.** dir Arthur llliiiintiili.it «leim in. hi.' I«! it nulit «in s.lnniir Mann. kann «i nullt /tilniitt' tm iii'.hutt li.it it .null nun. *,trim, willst «In tim «len» iik In ___,__ -Aulcitix' t 'iisviit« I f.iu J.nciln in ihrem ‘*.hwar/«i'iili_iii-ii dur hs / idiiui M in ii*.i!t«ti «len /ukiinlticin l'r.ititic.iin 11« nn trnt/iliin I «j. «ln In>n« liulitir des ll.iu«««. suli «et/t tu I> tun ll.iinliii und I ntlin. «laz« c« t> ctr.nihlc. Uac hielt «ln in«In i.iUi \M 'nK«r ii.ilnn \«rw.indt«ti Jiuli. . «l.ilt tnuh «tw,t> d. n.m cc« r«1«11 w nid« lit/t . il! I «.i in In« in tu t« ii Stuhl und In I! den kede- .itniii .In« t Muttn ri 'icn i 11 nl>« t sich ergehen. I. Il c .ml'«. '1« «I.ulite «l.it'ei .ui i-twus c.ni/ umlircv \ io! .«1,1.1 nt iln In n' Klent. d.i> Me- Im «I«r s.lmeulerni hatte und «..« ihr d.«' wollt «t« In II und I ' V.«lln ab« > .««uh inueluli »ein «l.iU «>« «lenmnl: .in Atthm lUinn iith.il «l.i.lit«. obwohl «t.-iM>r nullt «Jer iii'tu't «iit'inu. Ii. die « 'i.li 'i.|i ilnun ../ukunmxi'ii" cmi.uht butt« ‘-/x N« iniillt« «t/t ti'uli iii > i« dank«» t.ulnn. »te «uh eril'inrl« uu «i «ntu« Wiull« limiu> /.Itiiiur k.nn Mit « ui« iii «tiuuii Itliiin« ti-’f.iitll. ittri «i nullt iiiiüe'.liuKt in -«uni tl.uid Im It |.|i«|i it iuiKie.li. und veflecen VI n ihr ''«Inn I".« Iiu» Vutir ihn dir I .imili« ««m 'ledle I i.nm li.illi «i 'im '«.Inn i'ii'.i'm \ «i li.iltn "i ii . und \un '«mein 11« - «-h.il! it/uha. w uln« ,id>!>"«n waett «t k.nmi. Im uti/u- '«I > und 'ie uiiniMitti vi. Ii d.iiuln r AK rt endlich cie. iii.ii wut utnnt« Mt au « riiut .uit Dir \ut«r It.itte ihn hi.n.'«! und k.ifl «.'ler I >!'.■« '.mc« uul II« tt» lllutnenth.il a « d« i I h« Muttii tut nutin... It tu. ht\wilici t«' ul' «In -ell'en '.lunil un'ii die I .iiiiii « /Il '«rhtiiti» und mn der .»iluck«- >' >1 > « il.ur I ...hl« I tu Ii/uhltii I e.i c.ili nn.h die lield- «iIiiI'im > n ... >1« i di i lulmi Kii'iieti' v i >r snli, die ihr .'.In-n uif'..i.iii' ci.ituhiilm I ml hei ull du '«in butt«- l«u m.h: .in i-ni« nn«'I« n «l.ii.ni c« da« ht 'i.li mit 11 iimetitlCil zu '«rlt.hiivu li.itt« ul'irhuut't den ..in/in \nrt.ill. '• h<>ii «' 11. e"«11 h,c iln V u t« i heute Itintceti die Su.lifuln W i n / e I. n.uh Mause hrudite. dull lllumeuthul sie wieder besuchen wullte. l'nd dünn hte.tnii alles wieder aufs neue. Die Kltern und die \ erw atidteti. alle redete« ihr ru._ — Ni sali sie nun und dachte und dachte, und kam trotzdem nulit zu einem Mnt'chluU. Da klopfte es. und Arthur ISIumeiithul kam herein. Nach der HcuruUtmK King brau I.ui.iu brlrt'chimeen holen, und Leu war einige Minuten mit ihm ullem. Ne '.iii. wie 'cliwer er mit seiner Ycrleuenhcit r.uic aber endlich sprach er doch. „braulein Jacobs, ich hm llmeii wohl sehr un.itictitelun nach meinem letzten Me- Midi /u 'clllieUeli.y I i.in/ spukend brachte er das vor. Lea fühlte ein weniii Mitleid mit ihm und beeilte sich daher, seine braue zu verneinen. ..Durchaus nicht! Warum sollte ich denn eine Antipathie weeen Sie empfinden ’t I.li habe doch dazu mr keinen Altlall nulit wallt y ..Nein, ich dachte nur." I ruu l.uoh' öffnete die I tir und brachte einige br- In'.hunceii. Dabei '«h.uile sie call/ unauffällix' «<>n einem /tun andern, wahrend sie mit Herrn Mlumenth.il sprach. Lea machte ent elwas freundlicheres tiesicht. Die Müller heutet kte dies und war Ittr einen Auxenbltck xattz xlucklich. Der V ater kam let/t ..null herein und unterhielt sich mit IKrru llltmieiitli.il. I ran Jacobs setzte sich zu ihrer Tochter: .Nun. habt ihr etwas miteinander xeredet?" ..Nein, car nichts!" ..Wa> soll uh letzt nur utiianxen? Nt saxe doch etwas! Kannst du dich denn xar nicht entschlieft«»? br ist doch «nt sehr netter Mensch, und woher wcilJt du. d.itl du spater etwas nach deinem (te'chiii.icK bekommen wirst?“ »tan/ leise sprach die Mutter. v Lea ubetlecte la. hatte die Mutter denn nicht recht. Mit einem ktuk stand sie vom Stuhle auf. flüsterte ihrer Mutter etwas lei'e ins t ihr wonach brau Jacobs ihre Tochter xefuhrt nt die Arme 'cltloU. Moritzcöens Tagebucf). MiUi tnlt von K.trl I. t t I i » v; c r. Il orlsiT/ttiik;.l \V ,ts soll ich vnl «r/.ililm von der .Schul? Ich b.ibbs cmi.iclit. wies alle Kinder in.tclicn in der Suluil Ins .ml «It« Auü'.ibcii: dt« It.tbb ich ui« istetis nicht sitn.tcht So hohen mich in«me I chrer crollxv/oxett, b.iT«! .tut rieht« tt l >hr und h.ild-mit linken I tht mul in.uichm.il .mJt da. wn «kr Mensch keine iihuu h.il l nd es ts nur «he I rax nn hopp «rumx« x-ovx«» was willst d« amal wirditt, wetmde xroll bi«! ' \ti1.mxs habh ich x««lenkt, du wirst Mtettsttnatm' \\ atnm nicht * N a xutcs i i« sch.ift' Mer stellt an der Ick tm wartet. Ins einer kommt lind t Iracm *>« iner den kotier an «he Mahn' tt kt tm» vidi d«n Mann alt. zieht sei l tir «raus m J spricht . si, wi>!|« n mit «km f tmf-l hr-/.nx wen? It weit, wird kommen Ihr Koffer zu spät hin!" Wird der Miitiii sänen: ..File» Sie sich ein bischen. Sic'krienen .titelt ein nutes I rinkneld!“ Nn also! |s es etwa kein nutes (ieschäft so ä I heitstmatin? Spater wollt ich werden ä Mntscltkenkutscher ls auch ä schönes Geschäft. Mer sitzt oh« tt auf dem Mock litt lallt sich von seit» Gaul in der Welt erum/ielien. Wenn einer kommt tm satrt. er will vom Marktplatz nach dem Rathaus fahren, was zu Full sin nattze fünf Minuten nach einer sehr schlecht xeheiideti l Itr. fahrt mcrn'n ä bischen erum nt der Stadt zuerst, bis es macht zwei Mark. — ls «s vielleicht kein nwtes Geschäft, so a hroscltkeiikutschcr?' J » wenn der Gaul is alt neworden un % Jiklkkc Frauen, «erbt hir „Die HkHsche Frau**!

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