Die jüdische Frau
- Journal
- Die jüdische Frau
- Volume
- 2 (1926)
- Issue
- 3 (15.3.1926)
- Date
- 1926-03-15
- Page
- [Seite] (sequence 12)
- Language
- German
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»lall der <idttc .mit behutsamer Hand das Kleine ihts . ccr.inbr jjnd ins Körbchen zuruckle^te! * I in InHtakcii tialaiitcrle i in Hause wird ohne < / SV eliel HUT .mfro lUoo r . > In, I t-'n.mt.- .'111111i’eiioiiiiüen. draiiiren hleiht sie Konventen/, und >ch.iu-»l 0«. I nd wie splendid ist oft der tiatte damit I reinden *c.:ciiubcr und wie sparsam Daheim wo man um ktetre-uein Nusharren da^iuf wartet, wartet oft Ins zur PcMipi.ifioit. Sie wird eine I ran ihrem Manne lilindlnx's I ine her oder ^rarrcti sehen- Kn >ie wird seinen persönlichen hiltrTcwciihrciv .seinen eigenen < ic*>chntdek in Ucfr.icht zielten her Mann aber iiiiiiint sieh nur selten die Mulle des Ausliorehens. des zuf.illiccii I rfahretis. was Mer/ensaiinseh v on de n erreichbaren I reiiden ist, die er w nu r ' lattui antun" kann. I r echt lii irgendeinen laden lal»t sich von der Verkäuferin uber/eiiyeii. a eiche s das li’ichtieMc ist. seine I rau zu erfreuen .1 Wenn er dabei auch noch Pech hat. trifft er t:rundsatzlich daneben: L’nd nachher «ibt es zwei Unglückl:che (iesichter. statt zwei i/liii-ltlit-hiT—Wie eim- 'saiuts dieser w elmiutic'en Betrachtung schon anyedeutet. mit dein Kaufe n"des fjluckes bei sensitiven I rauen ist'*. eine heikle Sache. .Man ereilt zu leicht daneben. Maeterlinck spricht in der ..inneren Schönheit" auch vom tduck der Menschen, hariu belehrt er die fälschlich l.incestclltcn. dal! viel Menschenehick von, Menschen selber ausecht, in ihm selbst beeruudet licet, wahrend er oder sie es ihr l.ebtae In der W elt der anderen f rscheinuneen und I »inee suchen. I >as (iluck ist immer da oder nie. Nur den Wce. den Schlüssel dazu zu finden, das sollte höchstes .Menschenziel sein und wäre es nur im eieensten Interesse I »emi noch immer halte ich dies für untrüglich: (ilucklich sein. Iieidt glücklich machen. I! e t t \ S t e r n - K o I n. Ausschnitt aus einer Betrachtung der seelischen Struktur des heutigen Judentums in Deutschland. I >ii 11 alui ii \nltM ini'in und itir« I Iukt'1.i11cr eerhreitcn ii Mi hauptun'C w u hmem 4ii) ii Idi ..nd Icistitii, n hezu* il di ii s_ti.ir.• k!• r nullt das * .is vi.tt uns /u '\irluncen sei. W it vs is•.t |i dali diese IU hauptunetn ulnf tricheti ent- 'lllt lltlll /Ulli »liitltell teil l r l' cl n Mllkl .llw. VS >Y AISSCII .tut dl t .iiMiitii s,i', .ui. Ii *411/ . »en.iu dl II Air uns \ oii unserem Vntiltriii / :' „i'llin 111 ,t.i ü o r * ti unterscheiden d.ih vs i r I ,r sili vs.r i-’i11s ri i!!i "i alti" liMiii'uin he'llic et wesen ■ t >- >n |ii s,n.; u* d t„iiii'l «ifilin iiiiilite» Am im I .tule dir iii/ti' l.itirliui Ji r ’i allzusehr .ml iltin I hr*iluhi des uidil.i >: Mi ns* tu ■> s.ui Ii n no ht nidis» hi ■ M v ns*, tn-n her umec - 11.m,i»i ' A -idit a>d Aid datijiii du Masse Mtiis*h" in . ii* I Ih I tim I du-i s, >/tolo(is. h hi *n itlnhi I tfiss irkuliv w" ,i tlU it hi r in-iiaf ii,ihr und intlir ihrer l’visien/ /er- ■ ii a idi I * is ist ,dme Aeile!Is einziisehen Aeim III4II h i.i'i i, 1 kirn hi ti4*hli l di i *i.i*litet ist. i'ilieli \olks- > ' I '' a ri aii 11 i, III All I vv I!|*es.hohle sn 1,|| ceh.iht habe» ■ > i: ,li i VV n,!i >k i 4 di r h ir *er!o he'1 II li'ell'ch.il' besonders i di . hid.i.h' A nt de s., A.i, *.* l.ihr/elmle und l.ihr/ehiite I ,'e hi \\ ,s a .ii d,e t ei ' t n er ilti r teil der Vii,-. hi ..i.'i» '.ins -i hule m,I, mir Jieieiinlcti Ihlice /u 11 - -i a du irn>..hh.ii hhihm l >,d d.i> A.ir s,r allem d.ss s .,, , i iiciAisseti .iidli ri i m.ili r eilen \ urteil d.1 dl'' .hi idi I hl I t|., * d>> h ' t',' erii.hh.il A 4l I > esc I ■ it ifit Z.islAi'd I ■ .■ soll Ai,'il i i reiht I >4 k .1111 pl'M/loh y da i S.i!■■• ,i. t ,',.i' /,p.ilml' \hi r dir ili.ii.4>i i der de I.'dl' ., du / A '*1A 'tili" A -.1 A .11 lii I eleitlic *it»lieh, ■ II ,i un hl t i da s henlu"* di' uidis. heil Mins.he1 r I *i ,.t . 4*.,! : 11 .aii k‘ ■ ‘,11. *i ■ di heidi die sein VI All Kl! ,1, - >n •, I - di U t ■ und Ih'ikiii -ih/.ihi len V er SU* hl II I hl Sil.,- 'i I mst'i 'liir* de' mieii tZishlulii; heu' in dein I. ' ihii' di i 'V'''*’t -i im I'i ..'s. hiuin und tudenlum I >11 t " 'i > „ * du .i; di 111’ k’ .Mut’* hi ti in di in III A uülseii, der ... Ii Z .s ii'Uiii t'si hi" i* Ki ' de* iudis.lim V ,,lki s s,. ^i-, ■d'in I I * ihl si.h 4us di in IliA iUlsi ii' hi iili i kl. I 'KIn kl .1! i 'i * i i,sV / t in hi i tritt iist .i ul dur.h die Aidin I nt - .khih* in di i 11 is In i > ’tisit ,i| ■ ■ * i - * fn i t ,i*|. der - i r hii di ' i' k is * .in * sn'.a k1 e I * K > h'i ' ' I. hl ihl Vule.ihi s,n ihl heidi! tliA.ih' is i hl >-'.eii .- Airlin s.h ,n de'AiKiii Hi.^h Aeil l ih, - - i *, *, di. i .'11 t "di i.il dim i nI >' h ruhen i'ner * i' , i ' s.! ei 111 a . r i u"e i f' r ■ Kt sind t ' idmui mir i' I ’ t i i I >41 S>1 .,!.* dl I i i' indl.iKi n /U Kih. , - i l.i di t .Ii insti ‘ulisin dns,! k'.hlunsin *i Iiiiirl | hi t i ‘ l hi* s’i dun* h.it n.ih'T nur d.inn VV , i 1 ' d'ii’.i | ' it il.ii", heii.hliijt Aiun m si*t, Aiidei- ' 1 ll I - * l l ' 1 Vl A I 1 1 u, * dl S I l.l ’ I s ’l dl l-l, lllt h.l i I Mi 11., i u au il.i h i r .' ' Ir dni' \ "i jus>i /u' *i n Un hi!i Mi A i.»i is i*i' iis'h' ' hi i der du s.ui der 'lisi -Ii s Is t'iuins und lud.i’iuins dur* hi!r ut-*en ist K i ii I d!- du i/, *.,,* d, \iiA,i/euns ir'1 di4l'*he-'i f'i n 4 d' di n t *,i s, l i hi i iu* ,' * uhi m ihrem Virh4ll*',s I i' a , ' ',n i ii un '• ji; 4i,s iIaIj nn k iltuiv’lk nur ' I. hl Ml -' 4! dl, 1 im. 'i. h iuIii,’ u, n K inn du 11d!K "Hinieii » i ' *i .i ' ', '■ - * . Ai, di, 4,i 1 di in kusi l hl , k »Iii hii 1 ,• A,id, a ■ dl Mi'ir-i1 di i huT-Ktr dis i u suu' 'Ki* s, i i di i V iIIa i i',»keii di'ir Mainr i'4t. ut’e 111 UKl Ihi'ii lio.nd*- / (.11 nl.hl it dir ludrn 4ÜI IN 11 (lii und K.ill II, der W elices»hi*diie lur alle Mmdcrhciie'U un s'.i4le I s ist der t uiid.imtiila>s.ilz dtr l.chrt von dtr Muuiri- I.UtllliiillUk. t thtr.ill da ah l'riiitsi.inttn ui tint Mehrheit von Kathnliktn. ndtr uiniitkttirl k.ith'dikeii in tint Mehrheit um l‘rn- 'i'l.uilen kiel’ellel sind, sieheir au*h sie unter dem (leset/ der Vtniiirit.it. t I heia» da. ah ein urspriiiiktiieh nie In elei*li.iriiee-s V nlkseleiiieiu in einem audtren. im a eseiitliehen cleisharticen ein. klimmen diese Ihnee zur Sprache. Sie Aaren (iecensi.md der lU'traehtunt: und der I rnnerunu snl.mce die NVeli hesiehl. \ erfüllten wir die W e'llkies»h»cJne aul diese l*in«e hm. sn linden Air. d.ili snear mnerli.i!|viK.r nachsttitlecentn s*h,*lil unserers deutschen \nlkes'die Mmnril.ilsfrace eine I iu et .illt.iehsher Helrachtiaie a.h und nn»h in neuester Zeit i'i I hese I rl.iliruneeii hii eieenin jtidis»hen I ehe» in Deulseh- -find h.ihen lene Hvwulitseinsl.ikte kes»h.itfen der luden, die in I >euis*hl.ind und mi deuts*hen linden verwurzelt sind, und I-er.ius inlet für diese die f uislellune im Kampfe mit der ■ i'.kis»lit;ti Idee I >>e völkische Idee ist ein Ausfluli der k'nitiniitik l.iiic < itundlace hat die völkische Idee m einem llec.ls*heri lirundsal/ eelnlideii. hs ist der auf dem!Iee '»heu Siaatshecnlt beruhende (iidankt der Ummimlenz des 's '...lies Iheser > led.inke laull daraut hinaus. daU der Staat '•.is K’i»hl habe die Me'eitieunK der hicenart des Individuums z.i verlangen. I r verwirtt also alle Mmdimceti. die dem Staate ...Ir kniierueut sind Iheser Maatseedaiike ist in seiner K.mzen Marrheii ua»h dem Knece m vetseharttem Malle her- \"teelreteti fr übersieht die lats.ulie. daU der Staat ein \ ilisatnrischer Mi »ritt ist und uhernrduet diesen lieuriit ■idem W ertl'i c r itt au IZelieinn kirjie. elhische < lemem- .hall klassi'iunahiee V ereimeun* a f r s*hlie(>t also aus. , .M Minoritäten im St.iatseefuce ihre t itetiart bewahren und rlitt künstlich l/eibuiiKe'» hervor die bei einer klaren l:r- II niiiiii»! des t iin*ht,ee» dieses < ledankeintamtes zum \N ohle >.is Maates /„ urmeidiri Aaren. I r hrmtil die Mmnrilalea i ms Staates ,teine I ace. die sie ZAmet. dem Staate tieeeniher zu beweisen, dalt ihre t icenwertickeilen un Stantseeliici durchaus bi stehen können, ^-hije die > inhell des Maates and , hne die /uei Imriekeil /um (n sjinlvnlk zu hecmttavhticeti. I me snlche M-nnrpHat finl »jllen ihren soeben *es*bilderlen I lUAitkunci'i und Ante'shjiificvn1, bilden die luden in den n listen k ,:iii' tiaaten. besonders m I >euls*hl.ind l nd fuer- »s ereil" si*h J,i >itii.iMon der luden, die vidi m l>eutvch- .nid vetAur/ell lulilin soll als Ausi'rwählte zu betrachte,I ihl auserw.ihli sind, m dem karnpt in der vcrniinilieen Minort- '. is|Ki|ilik Micluhret der Menschheil zu Sem \\ eeluhttt des -1 I ldes und an so h selber zu zi ici n daU sie nur dann blühen .nd cede.tun können, w.enn diese volkisc-fve Idee zum \ i rvchw ii.deui Bt br.ohl wird und es lediclob aiikotniril aut die staatlichen f aei ns*h.itten also aul die si.ialsburcerlobe Mi., , hbarkeil tluriHi ist das ItewuUtsem .iuss*hl.occibend .l.i'.. die sla.ilsburderlotie Mrauchbaikeil nicht eine i'irmelU '•aj'shureeflobe Fiiienvchaft mit t"rmellein 'l.iat- ,’ehtm Mandl In bi deutet s, indem be-rubt aul der innerlich ciVflu; st4*i,l.ichen ileohstellVitis des luden tm und tuctienuhei ein **14 i’e und dem \olke ( 2 Jüdhcbc Frauen, »erbt tur „Die fudiwbe Frau**!