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Die jüdische Frau · 1925-10-22 · 12 (22.10.1925) · p. [Seite]

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Journal
Die jüdische Frau
Volume
1 (1925)
Issue
12 (22.10.1925)
Date
1925-10-22
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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Indem III.III die luden zwanh. cevv erbsin.iUih ■ .1 i1 /u!i iln i! ode r -u.il di n: K leuiliandel ztr .udineu •iiu) 1111;e i iideii änderet; I rwerb Iinmohl'icli machte. Jm! nun. .nu.li iiiihcsiii'de w irtschattlichc Zustande .iiili i ili; * leuchteten. 'Neben wenigen kciJtcii. die an Neu! eire<leii und in den Anteil ccistlLiier und -- >!'!!,!--! i-uiMeii als lebendige Kassel! halten. die um 'ii.li luilui lieb, uni Me iwis.li lled.ir: ilirys hiv /ii Her.iiibeii. war die Mehrheit der luden damals »r>dt t.irierl'.iit .»rin_ V I Ille M.wht .iliel e I^ies >wh st.oker als die VI- - - - '..de khilt tmU une I iiruente die wiitsji.iltiu.heu < ie- . - 141 Mas u.ir die h’elwi"ii. Me v.miltei ihre'. Mibbntln »he i / u eie li I '.e enterten v. Ie' Z,l .lell I »ar-!>: Title I I, il.w Abend ist es. I «er Anrichte tisj, Iriiht die ^I'eivi 11 dir >..bh.illuii.dd/e >!. i -er lieibihe Mriei- Aeei. ei der k.ihhmi I ii.it uns ehe Namen umher I n tdiiUNs'e rie hte je iw r /.eit. \emteelleM Hasteeies II id I >11 I/e h V hl W.lhrt Mil lttimi.ii 11111 u 1111.1. 11 Hl— lei liveli hie >'.l:ne III er locktet' dev Jord.n.1.indes lullte II .INI U*lie 111 den eiii|i|.iir<hehen Milli lur die “e Inirdieite 11 der Natur nielit \ e r I < r e 11 N nn di 1 Mitte de! I wehe ll.illj die Meheli.irmwe ~ abb.it hi.nnpc he;.ib. von ehr el.is Sprichwort saht: I ie I .Hufe hei unter, ehe M-rhe her.iut! Schwer -:enm; h.itte ui m.mJiei untet ihnen ehe W oJic uhei n ha: teu I i.we insk.iini'i /u ringen, muhte d.dnn/ieiuii. dem \ e r-uiisjieiie n l'nn/ei gleich. V "II dem dl I diiltsjie i'i.htel siilht ..eiUIdl des I eIleus Kut .md Ke Im.In. 1 i.isse uluihe 11 /um < ies|mUe' über :i de1 •" I lul.ih M’eUil '..lehelel /.Hilter, d.i dehnte sidl •|ie IWusi und Helle Ih-thiuiw und. neue /'.»versieht /".' III das ie Hilde I kr/ h. is lieht wird ui eitler beliebten hehr.»Sehen Mv ,.eh\ennuilmw mit eie I "rei.de /Us.immeUhesi Jlt. I he I le.iih s<>lt ein 1 will sein, eins weithin seine M!f .1 hle ll s. i de t So dm Ne der Arme .1111 lestiiell he- •-’uinieK.e-:i ''.d'h.itl tis.h Hielt» .fehlen. In lener /eit. i. wt Ki in l.ihi \eisitw. "hm el.ili »■: irhcnd einem ' i.m I h Iitsj.i.u ds eine Juden.iiistreibnm. s|.,:iuenm- den lulle imd eile I ll JlieK I Ie Ile ll hi'llot Iht \v .i I'VII. llell V. .mdi i st.ib zu e.r hielte n und sieh m de r I runde eine ' i »e lliim.it /u .rru ielen. Hielte' ehe indische liruderhi he ihn lu itliehsieii lnuiii|ihe uiwl erhellte mit .hiuin vi ikl.irenden Sejimmier die Leideusiiachl. An de I S.iho.itnt.iH I de s duehhclie:e'N Sta mmesheiiosscii i.ii di i \ "ii II.ms und Ihn < lei.nite her/lieh willh"mmell I lld die I le he he <1 >l!!te die l Uhllickliclieh mit d. ii.!h i/liehe n I i"s(e sw"rteri. ..lUuder. ehe Ihr 1 iieli h.itmt Um /hin. el.is Heil .wird kommen!': In /.nHishelu lullerten viele ti.teh ihrem veri'>ii > e n .du i uirv e? he ib.ire n M.imml.niil. nach l’.i- — I.isIiim. Im dessiu \\ ie de l l'e'sie de lum; durch .illelen e.e i tiiiniii.e kabln von L'oiuibm h mit tl.immetideiii heI /en einti.It e III I'l.1/|0||>s!|se he r /nullst, der duieh i.ihiel.nwe < ie l.m heuse li.i It III I iisisheim .in der \ e i w ii klii Inm.; si me r Ide ule .ehindeil war l.'elll W lllk. Iflll'.etWI llh .111 die < l.iste sclllitu sieh ie i M .e iisvv uns. h .in die Kindel .m lieleiiel leiste ihm ii di’ \ .ttet die.ll.ii.de .Ulis I l.uipt und ei hellte, v "in l wwiu. il.eh deieir.st seine >"lme den irommen "t.iinniv.iiein. Seim Ii ehter den /Ue'hl><en M.unm- .; ::tte mi <ii j»,lu tr im wi n. I .iidi l Mm li eine Wahl heit werde, ist d.w ii’isii s-iieheii de i li/iehuiu; Vieh vollendetem <|ste:j | ehe ns;.du VI lld der hn.ihe in die >v n.i<"m ,:e tr.iNe’ in ni'ni Kinde ih.ind luit er einen I innen- Mieiteii .ml dem sein Vime vei/eiehiiet stellt. I in in ' n m t.e s-.!re si t| i dieser l mm nsehnniek eewui'- .!en werden % d;is Civ ilstandsrenister des Tilielto. MimUer lh.mr.Ii! Jede neue Menseltenseeie die in ien ,mdise;heti,Kieis eimtekehrt vi.ir. sollte ihr I '.iseiu il.idureh lve;kiH)eien. dnli sie zur \ erherrliclniiK; der Ihor.i beitr.i'üt. ' Vieh /iirtieK'-ri'h'-.'i.'in—iiiiiilui I.eliem,!i»Jn-7—trttir-eh.ilniothiesT. wirej_der Kinahemwlede-r iu> (iuttes-!:atts ^einlirt. um dem Lehrer tihernehe» /.u werden, i.ur diesen I hreiit.w backt die iMutter Kuchen in den t "rillen hebräischer Iinchst.il,en und set/.t aus ihmm eJeii l'safruvvrs /iMiimiieii: ..l.nie Leuchte iur itteinen ' ul! i<t elefu Wort und ein Licht iur meinen W er", „ui dal! der Knabe früh der enn/en Suiikkeit des ihoraworts iniie werde und /» einem Meister in Israel her.mreiie. v 1 ntei' eien vielen l'riunhciitcst-.i. war ^ie lloeli- /eit sieier: etiese' iiltiiueiumi w imdeue I’inte /um Lheihick. anch im die t iheltobewolmer das schönste >cli:ui iii der l :ulie des l locli/.cilsiavjes versammelte veil die.. 1 iunümle. die au4.«Li imd I rettd des Lin- /ellieii recsicii Anteil nahm, im >v nacoceiittot. liier harrte der Iii.luticam seiner l.rviiihlti'U. I >iese wurde ihm. unter Malicen der .Musik /"etetuhrt. Itaim kamen Linder und streuten W ei/ciikotner und sai.cei d.d'ei den Hibelv ers: ..1 »er < mit. der dein (ieJiet mit I riedui segnet, s.ittice dich mit des W eizeiis Mark". Zueleicjrmit den Koriurn warten sie (ieldstiicke auf die Lrde. so dal! die Annen unvermerkt diese .Mun/en .unlieben konnten. Man wollte hecduckei:. ohne /u bedriicketi. violtltuu. ohne /.ii hesjiameii. (iai.i/. im >inn .et-es talmialisJiui Üerichtv: Am 15. Alt v eisaimiieiteii sich w eillneklcidcte .lunufranen /u keiceiHan/en. W ie aber, wenn ein armes .Mädchen kein veihes Kleid /u ci-Ten besitzt soll es dem Lest Hrnbleibeti oder sich vielleicht verspotten lassen. wei| es im erborgten »je vv and erscheint? I »artiin wurde verordnet, dah eine lede im geliehenen Kleide komme seihst die l'ursteiitoclitcr. um die Anne, die sieh ein Weihes Kleid hatte borgen miissetn. nicht u heschamet:.;l k eicentiiehe l nteri-aluuicr und Hcliisii^mu; am ifoch/e itsie't fand int I an/- "der Dr.iuthaiis statt, ■einem < ieh.itidc. das jede ^rohere < ieipeinde eicetis iur diese /.weci.e erbaute, liier erii*eute man sich .nt Musik und I au/. .Mau ha! mehr als zehn Ausdrucke im I lebraiseheui iur I unz i'eiimdui. ein beweis. wie hem die Juden die Luhe bewerten ..auf des laktes melodischer Woce". Als einst in einer Madl die Uhrihkcit I anz lind .Musik untersagt hatte, v.linierte die Ilochzeitscesellschait aut Iv’at des K'abbitiers iur" den eilten I ah an einen andern Ort. um aui ehe 1 reuden I e'1 psichores nicht verzichten zu müssen. Audi sonst hatte inan iur Spiel und \ erhinihcn einen e nipiaiihlichen Sinn. War ja Lreiide die iirundstiimuuuc selbst der Lrommihkeit. und dc*r (iriescrainihO halt als li’ebeli hchett <i"tt. Malier duldete man miselmlehhc Helttstihunheii. Mas heistvolle .-chachspiel i.md be i den Juden irenndliche Auinalmte. I inihe uiochleii sohar am Sabbaih aui dieses <eistihe "stahlbael nielit ver/icliteiL I »ie ii’abihner erlaubten ihnen die Martie aher mit silbernen Scliaeliiihmeut. Als spater das Kartenspiel attikam. wandten sich ihm die luden nicht selten mit Leielenschait zu. so dah die iv'.ihlniur die Spielerl.aihnis aui eirihe I aces des lahres. an) Neumond. .Mitteiieiertahe. Lhaniikka und i’urun und aut cewisse Ausuahnieialle beschrankt ' w issen w oiite n. Noch ceceit. ein anderes Aerhtiuhen muhten die k'.thki'.e.i i tont m.tehen: I s kam vor. dah Juden von

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