Die jüdische Frau
- Journal
- Die jüdische Frau
- Volume
- 1 (1925)
- Issue
- 8 (22.8.1925)
- Date
- 1925-08-22
- Page
- [Seite] (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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«»Ikirimu iitf<»lue elcr u.itgcgenue setzt \ erlaufenden I tev ntkenmgs vor gange bestanden. Airs amtlichen Statistiken deutscher I.ander kann man den Beweis e rbrniuen. d.ili von 1 <mi m.imtlichcn Christen unter |5> lalireii etwa .LN \mi Inn männlichen inländischen deutschen luden nur _'5 unter >5 lalireii waren, dal! die Altersklasse I? Ins lalireii hei den Juden nur _'.i Prozent gegenüber -t, Prozent hei den Andersgläubige» autwies. hingegen die .in Ins •J'ijaitrigcn J*i Prozent der jüdischen Bevölkerung gegenüber der anderen ausmachten. vor allem aber die (truppe de r uher 5oj.tltrtgeit hei den luden um nicht weniger als um ö Prozent starker heset/t war Aus diesen Zahleii und dem last deichen Prozentsatz der l'eldzugteiliielimcr hei ludeil und Christen ist der Schild» z» ziehen, dali alle luden am kriege restlos teilgciioumien hahe». die nur dazu imstande waren. I»r. k'othholz schhellt:. ..Also ein Auskattmien um uns des I.uden'dortis-l »eutsch zu hedlenen war hei den deutschen luden nicht mehr möglich. Alter die Aeulieruiig l.udendorfts entsprach den < ied.mkciiguiigen der Antisemiten schon wahrend des kneues, und ihre Agitation gegen die Juden feic'rte ihren I riumph in der bekannten Judeuatiszälilimg. ile/eu Resultate, einseitig gezogen. der Verdächtigung lur und lor oitueten. l.udetidorff ist das < »pfer seines I Ttrt/ci/rs.W ie ein LrtrinkctiJc^ sich am Stinhlifdiii zu retten sucht, so heharrt Luden* ilorft auf dem Wege seiner I attsclitnig und schiebt die luden als schuldige Opfer vor. um sich reinzuwaschen. Hitler darf nicht nach Oesterreich kommen. Wien U l. A.) I »ie Wiener Nationalsozialisten haben Adolf Hitler zu ihrem Parteitag nach Wien ungeladen. I »ie österreichische Regierung hat die (irenz.hehorden angewiesen. Ihtler unter keinen l’tust .tiidcn uher die österreichische (iretize zu lassen. Wieder ein jüdischer f riedhof in Deutschland geschändet. .Mainz 1.1. l. A.) In den .letzten Tauen haben l nliolde den israelitischen I riedhot hei Alsbach iMcrustrahel ueschandet. llf (irahsteine wurden nmuew orfeu und zertrümmert. I »er .Israelitische I riedhofsN erhand in Alsbach hat für die Lrmittlunu der later eine Helohnunu ansgesetz.t. Metropolit Anton! über Juden und Bolschewismus. Hetlin (I. I ~A I I in Mitarbeiter der mitisemitiselien ..I »eutscheti Zeitunu" hatte eine l nterredung mit dem nach der bolschewistischen Revolution aus RuHl.md xetluchteten Metropoliten Autoni vor seiner Rückreise aus I »eiitschland nach Juuosluu ieu. I »er Metropolit saute, wenn Rullland als Reich bestehen will.'braucht es den absoluten Monarchen. Auf die I raue, wann die neue l'iuvv .il/ung kommen wird, erwiderte der Metropolit: „Oie A oraiis'set/ungcu—tm Innern sind da der Hauet haJlLNleakBrrKcTiew istmis. weil er seine I riklile ki iiifuT uelern! hat. er lullt ihn schon aus'Hall gegen die luden: . . . Rnlilunds Befiemnu braucht kein gtollvs Heer, eine kleine. gnt- .insuernstete I ruppe unter Riilllands J ahne reichte ans. mul ihr kriegs/ng wurde ein I ritnnplt/ng werden " Antisemitismus in t speranto. 1 'ans (I |. A.l Oas i sper.into-( )rgau „l.spcro katohka" entwickelt Ski, zu einem antisemitischen Hetzoruan. In der letzten Nummer dieses Blattes \v ird gesagt. die JudeTTselen das einzige Volk, weiches aus dem kriege Vorteile zou. Ls bestehe in Versailles und im Völkerbund eine Oberregierung der Juden. Palästina soll wieder das Zentrum der Volker sein. (Jberrabbiner knok in Jerusalem ist jetzt daran, das Suiiliediin als jüdische Weltoberbeliorde zu oruauisieren: gleiches planen die Zionisten durch die Schaffung einer Jewislt Auency. Nach der Wiederherstellung der jüdischen Obersten (ieistliclikeit soll auch der jüdische Köniu. ein Sohn Davids, als der Meherrsclier aller Nationen auferstehen. Man müsse blind sein, um nicht zu sehen, dal» sich die grollte Revolution der Neuzeit, als die Rache Israels au der Christenheit, vorbereitet." »IE TRlBtXE »ER «FRAU Auch ich habe schon öfter Liiersucht des älteren kindes auf das Neuueborne beobachtet. In einem 1 alle, w o das ältere bereits acht Jahre alt war, lenkte die Mutter das Interesse des Kindes auf die völlige Hilflosigkeit des Säuglings und übertrug dem. Schwesterchen kleine Pflichten, durch die erst die richtige (ieschw isterliebe in dem Kinde erwachte. Vielleicht ist dieser Hinweis ein erfolgreicher Weg für Sie. l'rau Regina C o li n . Churlottenburg. Oer letzte Satz. Ihrer Sorgenfrage drückt das I iuzige aus. was nach meiner Meinung Ihr ältestes Kind von der Liiersuclit befreien kann. Immer die gleiche Liebe und immer wieder Liebe wird mit der Zeit das ihre tun. Charlotte L . . .r. Spandau. l'rau Margarete L.. Merlin SW, möchte ich raten, ihrem Knaben zu gestatten, sich einem W’anderlnmde anzusclilieden. W ir haben damit gute Lrfalirungen gemacht, w eil unser Knabe selbständiger wurde und einen netteren Lreimdeskreis fand, ohne sich uns im geringsten zu entfremden. Max David. Berlin. Ärztlicher rat Agathe K. Seit 2 Monaten brechen meine haare mitten »lerclt. so d.ili sic beim Kaminen direkt herumspritzen, ändert: haare sind an den bilden gespalten. Mein volles haar, mein Mol/, ist in den letzten beiden Monaten geschwunden. Ich habe mir schon einen linhenkopi schneiden lassen, in der Hotfnung. daII dann das Brechen auflioren wird. Mein t risenr liat mir auch nicht heilen können. Ich (rage Sie jetzt, oh >ic mir einen Kat gehen können. Antwort: Ihr haar bricht und spaltet infolge zu grober I loskenheii. Sie müssen ihm infolgedessen künstlich bet! 'Zufuhren. A\ ie und wielange Sie das tun müssen, kann nur unler l.ielimanmschcr ärztlicher Leitung geschehen. I dith Seh. Von lugend auf ist meine haut trocken und raiili. Vielt dem Made Ist sic wie mit Kleie nbersat. besonders stark zeigt sich das Armen und Meinen. Welchen Kat wurden Me mir gehen? Antwort: Beseitige» lallt sich das l'chcl nicht von (irund auf. bs ist ein .ingchorncr I chler. IN fehlen in der Maut die ialgdruseu. von denen aus die haut sich natürlicher Weise entfettet. AuUerdem schädigen W asser und die meisten Seh len die haut; die Seife vor allen I»Ingen deswegen, weil sie immer etwas trete Lange enthalt. Sie müssen deshalb die haut vor dem Maden stets mit einer milden Creme' einfetten. Sie werden erstaunt sein uher den fabelhaften brfolg. l>r. Ph . . . n. Ucrlin. 14