Die jüdische Frau
- Journal
- Die jüdische Frau
- Volume
- 1 (1925)
- Issue
- 6 (22.7.1925)
- Date
- 1925-07-22
- Page
- [Seite] (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Gesangsgemeinschaft Rosebery d'Arguto. - Zu .illcii /eilen tun) l»oi .illcn \ olki. r:? .•.iwi.Ki! iiiflil'l i>vkt sikitcr utc* l.u\t und brcu.Jc .11». Iic-s.iiik muuentlielt .iIkt um chtirKcsniiK. I»je M.icltt des v.hnrKi-suiik^.> beridii in erster Linie darauf. Juli es die etn/iKe UiineiMsctinitskimst im. im (ieKetts.it/ /n .mdeten Kumten. I»teses Moment ü.illen die Juden trull/eitu erkannt und durum immer der CiiorKes.niK besonders KepileKt. Wenn «ir über die erolieii lierrliehen UottesdiettMe /u Zeilen de' koniK' Salonio lesen. '7\ ’A‘ Mumien wir: .. . . oll dell drei ll.iuptiesten /ultlle de. wlnu •Jimni Mniilieder. Männer. brauen und Knaben . . und .in anderer Stelle: ,.W iillteit wir von der liebrniselieii Musik s,, Keniaii ob und wieweit sie überhaupt MimK war. als wir du-., rrber unterrichtet sind wie sie im \nike \ erbreitet und beliebt war. wir muUleil den alten Hebräern den Rulint /neikemien des musikalischsten \nlkes. das le die lüde Ketr.men hat. Die Musik war ledern .Manne Kelatiiie. wie bei uns l esen und Schreiben.” Diese brciide an. der Musik und besonders am (lesune ist uns Juden immer erhalten Kehlieben und darum mochten wn aut die iesatiKsKemeinseh.itt koschere d'ArKUto" au dieser Stelle liinwcisen. weil sie Ke will vielen Muttern noch unbekannt ist. die Kern (ielcKcnhcit nehmen wurden, ihre Kinder in einem Kiiten künstlerischen Chor imtcr/uhriiiKcti. In der ..Halbmonatsschrift tur SelmlimisikpflcKc" schreibt Dr. Richard M. Stein ■ über die iesaiiKsKenteinsehait'' unter andern): ..l'.iKcnartiK erscheint. dal! Röschen d'Are ito als K.hormeister niemals einen Hew erber /urtickKcw lesen hat. I r suchte sielt nicht die schonen Stimmen aus. „nt mit ihnen hilliuc W irkiuiKeii /u er/ielen. sondern s.iKte sieh, dak der Wunsch zu siiiKeti schon eine Kewisse t iew ihr fur ausdri.. ks- ' olles Sinnen biete. Der seelische Ausdruck nbci war ihm neben Reinheit der l'niiKchiuiK stets die Hauptsache . . . <ica__a_c... -U-...n„ri; 11in ubtrt_■_!—wrili »ehr wolil daii mii schone Melodie nicht durch Vnem.itiderreiliunc \ on schonen Ionen, sondern mu durch seelische Anteilnahme des >utKCls entsteht Wie Koschere dAlKUlo diese innere Anteil.lahme, ’ü-i seinen Schillern erreicht, das ist sein liehe iiimis Del tbuer kann nur lisiMcIlcn. dali kein anderer e-ltoi uni clolleier lluuali. und IleKnsicruifc smKt. als de' seine , . Als Solisten lallt e I bisweilen Kindei V on JJ ndvi la lallten aus dein c. hoi hei austrete U. die wiedeium von K indem becleitet weiden l tut in in (reut sich. dali s,e mit detsell’en Irisdie und Satnrlic'ikeit MiiKen mit der sie aut dem Schalltot /wi.eilen /wer l lUcrrichtsetundcn spielen." Aut de »I ll'.el I /eiet Roseber e ei Ai.tito uns seinen C.I.OI ' ei der Arbeit wählend Mild eine dei Krollen e. hör.Oll 'i'hriniKci m eiet Der'inei l’hilh.irnioiiie elarsie.lt w et eilese tll.teilebt hat weil wohl e dein K Miel eile I I eil eie r111e"i. i> e ilen, solc he n Abel e! um/eiw IIkeII Daleim sollte tede .Mutier ihrem Kinde die MeiKhchkcit Kchcn. an det .«ies.iiiKsKeineiiis.li.ilr' leil/liiieliinen. Roscher \ el' Aruuto* I s mt sehr /ulictlcnd. dali man nicht mit dem hehlkopl. sondern mit dein ller/en siiikcii müsse Diriiin ,s, ei aueli.nl) I einer kein I reuml von Uocunen 1 ulei weisuiiKeii. sonelem' siielu m senie n I iiieme htssiuiielen I iende am Nukcii. I le'be /in K tust uml Ikccist .tune lur den >111 choiKesaiiK /»in \usdniek komme nden 1 leineiiisc hult'ccel.iiiken /u wecken I s ist die ethische KIall seines Wukeiis und ehe laute,- keil seiner Ziele denen d ArKiito seine Kl ollen I iIoIkc vcielankl. , AHN ’l l’ioiesso, Rosebe, v d Ar Kino W so. R.nikestr .'s x. KINK CKttCKKICHK KHK \ uii .1 o s c : 11 M c t /. Röschen Herz salt;iut der dritte» Hdiik .1111 K 1stanicmiier mul liclt sich die Sonne .uti den Rucken scheinen. ..Ich will was von md Sommer babttf. sacte sie. Wenn sie sich gerade um die /.eil Innanssel/'c. /.u der andre Leute sich vor der Sommerhitze ins Hans zuriick/oKcn. ..Wie laue kann se liier noch hescheinen. die Sonny Wenns hoch kommt, im der liehe tioti lallt liier 'gesund. noch du Jahr!" Hamit bewies sie ein starkes (iottvertrauen, denn sie eine' ins fnnimtd siehen/.ieste Lebensjahr. Aber wenn ihr Körper auch gebrechlich war. Verstand tmd /unee hatten ihn ’imcndlichc Kraft und Schürfe bewahrt. ..Wo er wieder bleibt, der Schlcmilil?” murmelte sie ürecrlicli vor sielt hin. Von den Kühnen her. die wie scliwerfalliee Kater aut einem schmalen Hlatt. aut der crimen Kunaltlaclte liieren, drangen Kohl- und Kartottdduttc zu ilu herüber. Schulkinder drängten in (irtippen vorbei, l abrikpieiien gellten durch den MrnIJciildrm. Line starke Mach! schien die w.meiernden .Mensche» an sich zu reiben. Sie verliefen wie Wasser im Sande nid liehen Slanb. Hitze und Llnnste in V iiruckr Rj11se 11 e nkrat nplte ihre Hände fvxtcrmnr die alte ScTiirmkruekc. ihr Magen knurrte ..Wo er sielt wieder rumtreiht. der„Hinmule, Hie Su|>|t wird er auch wieder vlcrscliuttcn.” (.hier über den leer gew,irdenen IMatz'kam das seluefe Sch.mettchen. „Nu. wie is\?“ „Wie iss? Wie kamis sc nt Htmget hat nie „Hunger ist der beste Kneif, zitierte >cha»ctt dielt. „Hm I luelt/ciU 11 hat nie tut geleiert mit sn » Man» im mv als Aerecr." Dir ZeltecQrlft „ Dir /UdltcOc t rau” Hegt In den ferne ballen der bekanntemten Badeorte au». Die Scbrlffleliuny.