Die jüdische Frau
- Journal
- Die jüdische Frau
- Volume
- 1 (1925)
- Issue
- 2 (22.5.1925)
- Date
- 1925-05-22
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
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I mul errichte Im m, \ cr'tchicdenen I'unkten Schulen, in denen die k'abbincr ihren Schillern ein■nedieccnes Wissen bcibraehteii. Sie iokteu dein 1 robermursziryc des Ilalbmnndcs durch Nord-Aihka und nahmen teil an den Schlachten, in welclrcu der Isiattl die < jothenmneht Spaniens uiederram;. Als Cordox a und andere spanische Städte in die (iewalt der Mauren fielen, wurden sie in den (iexxallrsam der luden ccecbcii. die sich als treue I lundes-reiiossen bewährt hatten und xon den erobernden Söhnen des Islam mit der '-trollten Wcrtschätzumr behandelt wurden. Kalendarium. '. Io, (l'OH Ur.iil liilil v||Ciini i Imrcft /II' 1 l.ill'il st.ldt Kl'- -M. M.n |s.7l l.ndxiu I r.uik /n Nuinii-iiweilei ci-lxm-n. /t.ildcliiukr.itlsilii'i tv'iiit|s|.ics,diee'uiitlli-li-l AiiI.iiii; des VS ellkiieues. M 1- 1' H |*fnfCHVrtr \lln|| fllKUIskv /ii k’.ililmr Ktlioretl. .M. M.u |s|u; I »r. Alir.ili.uii i ii-iutr cilmmi. .' M.u 1"" 1 If. 1. \nl> -'s. M.u Iss]; Ji/ih.ik l.iil< l'irc/ /.u /,miur/l xi-l)ur-:n. M.u | ■>'/' i'mi Mtim.imi Sill HilKlIl'iHils. III Mn’dvUH'f i iiiiihIi i des lud. e Kisüirl'i ii. .'7. M.u lssd: M.ix tioid. /u l’r.ic etboren. Abdiikl.ili (.tinlhaiu I lfeiidi. Sclieik-iH - Islam dei britischen Inseln-. Wm ikh.Ii. als unter dem crimen I.inner des |sl.iin hat ilet liide .solche l'rivelecien genossen. so-_ hohe Mellunceii bekleidet und so oft sich des Vertrauens von Monarchen.erfreuty Als der Halbmond, ei .scmuii Sieces/uc \on Arabien nach l’ersieii. iltiuli >\inn /u den > u wassern des Mittehneerc's toidtanc. tolclen die luden seinen I'laden, erundet« 11 in ik11 Mailten, die in den inuhammedaiiischeii MaJitbereich cekommeii waren, blühende Kolonien WAtVKK K/UHCN/Ill »BiK DIE füll! . \ or hmulert I.du eil sind die häuslichen llauiieiiinceii der binceiliehen Iran erloschen. Hie Itclutsteilmic übernahm die Sorce für (iespinst und (iev ehe.-für Kleidimc. l icht. I euer und Nahrum;: C iariiii mul Hoi emeen ein. es xerblieb Haushalt’. I r- / u Imnc mul Küche, Her wuehseiide'VV oh|staud sclmi du bm ce.i liehe Haine: au die Stelle der Arbeit trat du- I »ildimc I s entstanden in 'gehobenen Kreisen die \niuuee der ( u sellickeit: nachbarliche < iassencespraelu mul \ olksfcste xerdruuiMe in Hausern, deren Wohnstube sjji öffnete, cesellschaitlicher Hesucli mul Verkehr Von der VV ohmmc trennte sich die Werkstatt. \on der Heimstätte loste sich der (ieschaftsi.iuni: die Vrheits/iit dehnte sich .ms. der t hm haftsui.om. I kennte, tielehrle xerlieli taesuber das Haus, dei Hausstand war aus dem k’ahnieii inmiei w.ilneiulei < leineinschaft cesprenct. Nun war ein auüete! mul innerer Ite/irk ceschaffen: den aul.i len. des |tei uis mul I iwerbs. x erxx altete der Mann, den iuiu i eil. der t »idminc mul I rhaltunc. übernahm du I iaii ->ie wurde Herrin der Häuslichkeit. V er - alteim und. wie e' die < uldv utschait forderte. K.iuteim Hei M.um erwaib. die I tan .'.ab ans . . Handwitkii. car Bauleute. halten mit dein Mann ,/U tim. Heute ist die I lau tust alleiuice und liiiauiliotlulu Käuferin Hei iuichlbare V erfüll der vri1- '.eiblulun Künste seit acht/ic Iahten, den das ernsteste Iks|ieben nullt aiif/uhalleu \eruiac fallt "i it wemcei dei Maschine, als der kaufenden I ran . tu >eluild. I leim ihr fehlt der Iflick lins H.uwlwerk- 1h In. lins I ucl.itici. Ibaiuhbare und t eilte, vor ■ allem tut Mall in ul Kunst; es telilt ihr auch die I esttc keil des Willens /uni Notwendigen, die l iiubander- . lu hki tt di s I iitscblusscs: sie nutet hect dem k’ei'. Ui t iliuliticen ■Velmhchkeit mit < ledieecucm. der < ie- Icecnlu it dem cl.m/eiideu >chem. de t trncerischeii l.iulmimc dem tu schwatz des Verkäufers, lede s. h.nulluhi > t-ptloci uhiil iks Ti leinxerkaufs l ittst. niitnt. dem Verkeilt mit Käuferinnen - was den Mann entrüstet, den ein MiHceschick in diesen-und tt ieucn Kaufladen x erschlägt. das ist zumeist gewohnte Spekulation auf weibliche käutersehxvächen ... So ward die -I* rau der neuen Wirtschaft mix ermittelt und langsam.im Lauf des Jahrhunderts in unerhörte J acen \ ersetzt: hioauscetricben aus dem häuslichen Abschlull. mit Hildunc belastet, cesellicem und rechnerischem Verkehr zucewiesen. mit der Uilicht anderer Lebenssjestaltpin: behaftet, vielfach in männliche Berufe geleitet, hat sie den cexvalticsten L'orderuncen standcehalten. die jemals unvorbereiteter ineiisclilicher Natur zucemutet wurden: sie ist nicht erleben und hat unser .lahrhundert zum maunw eiblichen gestaltet. Hedenkliche Nebenxx irkuncen aber w aren unvermeidlich. Ix’ e c h e u h a f t i c k e i t . k a u f u e xx o li u h e i t, S t r a 1.1 e n v e i* k e h r .- a u If e r e s Auftreten. S e I b s t b e s t i in - m ii ii e h a b e u d i e in u t t e r I i c h e Seite des I r a ii e n w e s e u s nicht x erIi e f t. I > i r n e uli a n vr. vor in als x o m M a ii n e c e b ä u d i c t . d u rite s i c h e n t t a I t e n. Ls erhob sic h e i ii e d e r u n e r i| u i c k liebste n L r s c h e i - n u n e e n unserer Z i \ i I i s a t i o u . das I ii \ ii s xv e i b . . . W ir haben den Trauen zu danken. dal! ihr x erane stetes Suchen eine Hexveitunn x erbreitet, die nur im Ziele irrt. Uns Iieert es ob. dies Ziel zu entschleiern, das nicht zu ii ulte rer Herrschaft I ec rundet ist: nicht k’uekkehr zum verödeten Hof und t iarten. zum xcrnltetcn k’oeken und VVebstuhl dilrfen xx fr er/.xx imrvn. auch nitht ödes I'ortschreiten zu Kanzeln und I ribmialen. W andlnnc zu hoher Menschlichkeit ist das erste Ziel. Verachtung käuflichen (iluckes. albernen Schmuckes und schnöden Miilii'C.mees: V erautxx ortiimr fiir inneres (iliiek und t b dnime des unmenschlichen Hausstandes das letzte lc entschiedene r Wohliahrt und Lrzichuuc. I'flece und I ebeiisschmiick zu Sorten der < iemcinschatt. zu V er.mtxi ortimeeu der < iesellschaft werden.' desto reiner und bedeutender xx erden die neuen l'flichteu des. Weibes. (V on kommenden I »hurend