Die jüdische Frau
- Journal
- Die jüdische Frau
- Volume
- 1 (1925)
- Issue
- 2 (22.5.1925)
- Date
- 1925-05-22
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
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Einzelnen resultiere und nur durch eine neue edelv er‘sreistic'te Hrudervjesinnunv /» überwinde» sei. so scheint mir hierin eine wesentliche Uestäticune; dieser synthetischen Auiiassntn: zli liefen, die eben einen Ausgleich zwischen den beiden Polen I in-samkeit und (kineiu-s.imheit als (irundl.icc einer fruchtbaren .Wenschbcitsrefornintiun vorsiel.t l ml Ui diuseurNuiie cruüen wir \rlhui M->hfsclrer. den w cltbciahreudi n I ii’s.iiui » dir die Will cefnudeu hat. nachdem er ruf für sie cc würden war. DIEEIEBE CINC KV» DER WEIT?? Noch lance. nachdem ich den Artikel um Doris Wittner „Pionierarbeit der indischen I rau" celesen hatte, sann ich über den schmerzlichen Sinn des Mottos; „l»ie Liebe gitrg aus der Welt", nach. Dieser kurze inhaltschwere Satz erschütterte mich, und ich rufe in eben diese AN eit; kann dies wahr sein, darf dies wahr sein? Ware diese Wahrheit nicht' die schwerste Anklage für die Menschen, besonders aber für jede Mutter und jeden, der sich zur Lrzichmm der lugend berufen fühlt. Mlülit uns Muttern da nicht ein reiches, ein herrliches I eld. auf dem wir ackern könnenV Leuen w ir uns einmal view isseiihaft die I raee vor. ob wir immer das unsriue cetau haben, um die I lucht der Liebe zu erschweren, die von Kindheit an vjeheirt und cre|>tlevrt werden muH gleich einer ’l Hunte. um aufsprieHen zu können, damit sie sich schützend tirber eine ganze Welt ausbreiten kann? I laben w ir so Mens c li e n I i e b e gelebt 'i Das t irnndpi inzip jeder Pelicion ist die l iebe. diO als höchste Lthik niemanden aus dem unendlich groben Hunde der Menschheit ausschliel.it. der den Namen Mensch trü^t. I nd hier mul! das Voilvld euoelzen Niehl leere Woite bleibe-p> mi Kinde hatten, sondern was es als schärfster und feiustei Peob.nhter v o, sich, sieht, schl.ut tiefste Wurzeln :in Kmdetlu rzen I r lebt das Kind in seinem I Iternhaiise. dali kein Armer i Isue (tabe von der Iure echt. so wird es dies für selbstverständlich halten Hort das Kind, dali Duldsamkeit herrscht für alle und alles, sowohl Audi rs-luirbiceti. wie Minderbemittelten und Mindercehildele» „eceuuber. so wird es 'von frühester hi end an leinen, nui ehe Menschlichkeit im Mens!.heil lioch'zuhalteu. I ehrt elie Mutter das Kind durch MisJ auiine mul I‘.eispiel, dali nicht das Kleid den Weit eie s Menschen bestimmt, sondern dal! IL siheideiilii it und lauter keit des llcr/eris-höchste r,utci s,-,d. so kann e s uns 'e liuce ii. eine t iene i atioa heranzubilele n. ehe. stolz .: 111 ihre erteile Pehcio». ie de and. i - icspiktK'»' V. ilel. eine < le ile'l atioll. elieals I ,be I stell he stimmenden (iiumlsatz für ihr I eben um miel um ein Me Ilse.be lle be und Meiischcnw ui eie wählen wirel I rsi dann hat der Satz . I»ie. I lebe cm.; aus dea Welt" seine Pcrechtieune miel seine Miklnce v et loten. Iv’ecuia |s.,äc s>>lin . i NlffHTIDDEN «DER IRDEN Maxi m (i o r k i Mir ist das in seinen Leiden grolle jüdische Volk tief sympathisch, ich Verbeute mich vor der Mache seiner von Jahrhunderten schwerer l imcrecbtickeiten gemarterten Seele, die. w enn, auch abeemattet. sich doch lieili und kühn nach b’rciiieit sehnt, (iutes. feuriges lilut strömt in den Adern eures Volkes! Mai. sagte mir. der Zionismus sei eine Ltopie: ich weil! es nicht: vielleicht. Insofern aber ich in dieser l topie einen unbesiegbaren, leidenschaftlichen Durst nach L’reiiieit sehe ist sie für mich eine PcaHtat. eine grolle Lebenssache. II a I I C a i ii e Ich habe gelernt den jüdischen Intellekt zu he w undern, der meines Wissens der zugreifendste und der erleuchtetste ist. mich zu vergnügen anden I ri tmtphen der Juden über bedeutendere K-chvv ierigkeiten als solche, die je den Weg einer andern Pass, verrammelt haben, bewegt zu sein über die imagi nativ e Kraft des < il.mbens. der sie inspiriert ger'nhrt zu sein über das einfache und kindliehe < icinhl. das sie eint, und vor allem anderen mit erriet zu sein durch die grolleIloffnung. die in ihnen lebt und brennt m allen I ändern des Lniversums Le o p o I d von c h 111 e r „Wenn das indische Volk mit seinem t lottesslaube» und durch denselben sich einer ganz besonderen und hohe» Stellung unter allen Aolkern bew ullt war lim! sich darum das aiisei w ahlte. \ olk nannte, so hatte es Holz alle m und allen ein Wohl beernndeles Pechl -dazu I ioei lilaubc ist sun \ele Isbriel und um nnvc, g.mgliclu i Pnhna-s«,pl. und es jsf sehr wohl und sc In tief l»e .* i mule t dal! auch heute noch die w o, Ie den alten indischen Pro pheleii und Psulmdiilitn den ulizios cisuinten Menschen der In Disku hendeii K ultiri v olki i ein bostbaut . uuv eraulterlisliei vi!in!/ sind -in de in sie I rost und I riideil lind höchste rc lign>>w I rhebun; faulen. 1 Mir*.It den lebendigen >cfi,dz dir Prophetie s.lld die liulei: -v or .1 >. hc r r.isclnm . i 'chutztwo, den." ' I I II e s | |,' i n a n Das Paradies auf I rdi n. d , das vor dein Pin phi teil i r hoitti Zi Halte i dis alle-mi nun I riedins *eler l ihisksehcke it mul di i I’ii inli i In hki it wird aus ile in IBeitritt di i Mi ii-iliheit zm < ndti si i n lirpu.. Israels etblulu u. >' inti s SO' | l 1 \ I > hi i i 1 1 w.iteil du Mi ns. In n um d\> 1 k i 1 v > 1 d 'i" K, i s|.n ki i \ i >u dein * U lst di 1 P 11ipln ii n ertullt gi wesen so vv m de di i Vislu lli || v ii üi i . 1 >' nicht er >o|gr. sein. Ml.os si i eins! II.U 1 h > m ..e.u K!lc Ile ’ K i ie ge nute r du K 1 Ii es;; w : alle 1 und W 'le iten r . c. t.ihren. , >> •Lin ti IUl 1 Iti Ii r ' ati U lins hi uti u>,' Nur durch di n siultc |,i " i ,• |S| d. ' I *... plll t ll lllll durch so/iali i n siunun. . bo^loie s>^ ||>srl>>s,gke o durch willige llingibung an Wdcd.i'.! imd Mn.Sei'.. beit sei der innere Milh.ui za vr irngh-!ie'