Die jüdische Frau
- Journal
- Die jüdische Frau
- Volume
- 1 (1925)
- Issue
- 1 (5.5.1925)
- Date
- 1925-05-05
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
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I dem der Völker- und Rassenversöhnunir. Die jiidi-i sehe Frau, heute vielfach in einflußreichen Positionen. inöire ein neues Rollenfach in dem erohen I lieater der Menschheit.anstrehen! (ioetlie hat uns die schlichte und doch cerade in ihrer Schlichtheit ergreifende (testalt des ,.M i t 11 e r s" hinterlassen. Die deutsche Jüdin etfere diesem Vnrhilrf nach nudt rächte, eine u n p a r t e H sc h e . überparteiliche Mittlerin zu werden zwischen allem, was einander ireqensätzlich. verständnislos, kämpferisch. demaqoqisch. volksverhetzend ceeenubersteht. Sie besitzt, wie kaum eine andere l'rau auf f rden. als ihres Stammes Krbteil. ein unversehrtes und unversehrbares Verniöcen natürlicher (itite und Klmjheit. das sie zur Mittlerin zwischen hüben und drüben qualifiziert. Sie kennt den ..tausendjährigen Schmerz“, und ..Dulden ist das Lrbteil ihres Stammes“. Leid und Leiden hat sie. dank dem Hinte, das mit dunklen Strömen in ihren Adern rauscht, in jedem (iradc kennen qelernt und eben dieses Leid ward ihr zur schenkenden Tmrend. den» es lieh ihr für alle Zeiten die (htade des Verständnisses. Des Verständnisses für die Wunden, aus denen a »der e bluten. Allein, sie hat nicht nur das A u q e . die W unden zu erkennen, an denen eine törichte und lieblose I mwelt ansonsten vielleicht vorüber sieht, sondern sie hat auch die weichen 'und sanften M ä » d e — die bleichen, durchseelten Hände eines Märtyrervolkes womit man die Wimden anderer verbindet und ihre Schmerzen stillt. Wenn wir es heute unternehmen, die P ra ne n Israels zu einem •' e in e i n s a m e n \V e r k e zusammen zu rufen, so werden wir dieses Werk.niemals fcstleKcn auf eine bestimmte Diese »»der uris.m Abhamjickeit beheben vor irgendeiner vielleicht im Aticenblick v olkstiniilichen Phrase, sondern wir werden versuchen, jenseits aller Parteien und aller Parteilchkeit. lediglich dem Werke di/r^Mettschhert und Menschliehkeil zu dienen Ulid das I vancelnnn vom ..Bruder Mensch" durch cnie Propaganda der lat zu verbreiten Nicht für das wohlteile Samaritertum öffentlicher >.iiiiinlunccfi und selbstgefälliger VeremsbunJelvi vvaceit wir es, die besten jüdischen I rauen am/urufen wohl aber nir jede echte Not. des Leibes, des (teisii s_oJer der Seele. — für jede wahre Verzw eiilutie und .für jeden redlichen Zweifel, der ..de profnndis’/-empor* fleht zu ..teilen Holten, von welchen mir Hilfe kommt“. W ir werden die; besten I rauen indischen Stammes als Mittlerinnen cinsetzen zwischen vier Welt Und uns. und wir werden uns freuen, wenn es diesen unseren Mittlerinnen /uvmdcrst mir celinet hierein kleines Millverstandnis zu beheben.dort einen crollendeu. -wühlenden Are wohn zu entkräften. Mit unseren l'reunden aber werden wir. um uns noch einmal auf den, ..dezidierten Vichtchristin" (unthe zu berufen. „Ton der Menschheit crojlen Peeenständen“ reden. Lud zwar in einer Weise, die ..mit I iedeutunic auch eefallk sei". ‘ W ir strecken hcisclieiide. Iieiletivv ollende llaiule in die liebeleer gewordene Welt. I 'ml wir werden warten, bis unsere Hände.von anderen nicht minder sehnsüchtig beseelten ergriffen werden. Sela .... So sei es! .... WnSjie Heben. und was Sie suchen, linden Sie bei uns zu Preisen, die Sie gern bezahlen fragen Sie nurKrep; gummliohlen, denn et« tind unverwüstlich Im Gebräuchlichem elektischen, engenehmen Gengund tperen Geld D«men-Einspangensdmh€ brane 1“,"c torm. h.lk