Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 11 (1871)
- Issue
- 29 (19.7.1871)
- Date
- 1871-07-19
- Page
- Seite 229 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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— 289 — Schrift sehr praktisch/ und empfehlenSwerth ist. Das Handbuch wird anchx solchen jungen Lchrern, welche andere UebnagSbücher nw-brrBerhiltniffc Willen einzuführen genöthigt' stad, gute Dienste leisten. — Bon demselben Verfasser und in demselben Verlag sind erschienen: Hundert algebraische Aufgaben mit praktischen Lösungen und einer Anweisung die Qiadrat- und Kubikwurzel auszuziehen. Für Freunde des Rechnen», besonder» für Lehrer, Seminaristen und Präparativen. — Eine sehr intetereffante und die Getsteszewandtheit unterstützende Schrift, die in der Oberklasse guter Volksschulen, die dem Rechnen in den gewöhnlichen UrbungSbüchecn meistens entwachsen sind mit großem Vortheil anzuwenden ist. , Ieschnrun. Zeitschrift iür ">e Wfss'nschift des IudenthumS von Dr. Joseph Kodak. Siebenter Jahrgang 1871. Zchletter'sche Huchh. (H. Skutsch) in Breslau. Diese Zeitschrift besteht aus einer hebräischen und deutschen Abthcitnng. Der vorliegende Jahrgang hat zum Inhalte, A. die hebr. Abth.: 1. „Ueber fifv'23 von Dr R. Brüll. Die Erklärung ist richtig: „wie wenn es in der Möglichkeit läge, „gleichsam", aber die Form ist wohl nicht Parlicip, sondern Infinitiv. Dieser vertritt das unbestimmte, abstracte Brrbalnomen. Der Vergleich mit cya :rw3 patzt nicht, weil hier b3xo oder zu ergäitzen ist. 2. Biographie Raw's (aa) vom verstorbenen Abraham Lewi'ohn ^Fortsetzung und Schluß » 3, exegetische Erklärungen zur Bibel vom Herausgeber. Wir loben diese Pflege des Bibelstudiums. S. 25 ist die Erklärung von .iss richtig, wozu auch noch nssi i's verglichen werden kann, aber die Ableitung des Worts narx von diesem Stamme, in Rücksicht aut die weibliche Schwäche, ist falsch und paßt nicht. da str’x denselben' Stamm bat. 4. Zwei Briese Misser Leon s. Man ogl. dazu auch S. 62 die Bemerkungen Steinschneider'». Dieselben werden literarisch, aber nicht historisch besprochen. Wir vermuthen, daß sie fich geschichtlich aut die Umtriebe David Reubenis beziehen. 5. a*r: mry'o ungedruckt und nur handschriftlich vorhanden, aus dem 13. Jahrhundert, von einem R. Isaak (?) polemisch gegen das aus dein 12 I. stammende rrr.T nrus von R. Iehuda ben Sabbatai, welches bereite gedruckt vorhanden ist (Cod. Opp. 1391.) Das elftere Werkchen wird hier nun auch mitgetheilt. 6, Mittheilungen des Herausgebers aus einem handschriftlichen Machsor, Varianten enthaltend. 7, Drei verschiedene Schreiben zu Gunsten des Maimonides in Betreff des Streites über seinen More Rcbuchim. 8. Literarische Berichte von Steinschneider. 9, Berichtigungen und Zusätze voin Herausgeber; am Schluffe auch eine Entschuldtgung. wegen der Verspätung dieses Jahrgangs. B, Die deutsche Abth. 1, Die rabbinische Rvmulus - Sage von Dr. N. Brüll. Der historischen Deutung stimmen wir zu, bemerken indeß, daß die kölnischen Saturnalien (saturnipa prima) bereits am 17. Dezember begannen, wie der Talmud richtig angibt: 8 Tage vor der Sonnemvende nsipn) die man früher auf den 25. Dezember setzte. Daher hieß dieser lag äiss na Ulis ro!U . und die Christen machten ihn zum Geburtstage Jesu, weßhalb er bei den Juden Nitel (natalia) heißt. Die zweite x?otqon bezieht fich auf die Selbstständigkeit des weströmische» Reichs nach seiner Loslösung von Byzanz (p). Die ArmiluS - Sage findet fich schon Targ. I. ad Deut. 34,3, nur fehlerhaft r:?a->x. Die Erklärung *>1?ao/Lao; (nicht egeprtiiuoi) hat nicht Grätz zuerst, sondern schon Philipp d'A<znin«. 2, Der Onias - Tempel von Dr. I. EgerS. Intereffante Aufklärungen über das Berhältnitz Alerandrien's und Babylon s zu Palästina 3. R. Labbatai Kohen (g"s), enthält Biographisches und Ge-4 nealozischeS. Wir finden S. 36 die Nothwendigkeit nicht angezeigt. daß |nr -.spa in Einem Monate verfaßt, sondern daß es.iin Monate Tebeth vollendet ist. was um des Jahres roa (1651 > willen angegeben wird. 4, Aktenstücke von Steinschneider 5. Berechtigungen und Zusätze vom Redacteur. Dr. R. J t a i I I t t o n. Kinßttck zu dem Leveusöttde von Moses, zumZiehufe eines gedeihlichen HLeligions»»- terrichtes. Von Leonard Müller. NVPV "12p 'l'pd 2'PLd ptX2 1X2 2'ia -2S2 ".opTt- 'r'pvt (EroduS, 11, 3.) .Und der Maun MosrS war sehr angesehen im Lande Egypten, in den Äugen Pharaos und feines BolkeS." Die häufigen Erscheinungen bei manchen modernen Schöngeistern auö unserer Mitte, die, um 'von den Beschränkungen unserer heiligen Lehre unbehelligt zu bleiben, selbstgefällig den St'fter unserer Religion in di« Categorie eines Politikers be, abseyen, und ihm alle definitive Inspiration abstreiren, machen es dem eifrigen Religionslehrer zur heiligsten Pflicht, diesem gewaltsamen Einbrüche in unser Allerheiligstes einen mächtigen Damm entgegen zu setzen, und frühzeitig die zarte Kinderseele mit einer gut ausgeschmückten geschichtlichen Darstellung unseres Gottbegeistcrten großen MoseS zu unterhalten, um so vessm erhabenen Eigenschaften. seinen ausgeprägten Wfttruf und sein Der-