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Der israelitische Lehrer · 1871-07-19 · 29 (19.7.1871) · p. Seite 228

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
11 (1871)
Issue
29 (19.7.1871)
Date
1871-07-19
Page
Seite 228 (sequence 4)
Language
German
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- 228 md BO l darf nur an seinen Salo Uebertraglmgen der jüdisch! Rabbiner Dr. Geiger Synode mit den Lehrern, und Lehrer, von Schule Ein deutsch gesprochenes Mesumau-Benscheu Frei« Vereinigung in den führt« di« Aiste zusammen, zur goldenen Traube ein ' fast an der zweiten NachtHa tiere suchten. Ihr Berichterstatter, hat diese« noch Abend- Aufzeichnungen von Freu« schauung niedergeschrieben, hat einen Brief unsere- $ arbeiter« Alexander spätet an meine Adresse non Gabirol und an dt« ftt Poeten erinnern. Herr Freund der Lehrer, die ,ie Einigkeit der Rabbiuen Synagoge ste lebe hoch!! Tischgebet, ein würdige» Geiger schloß da- Mahl, schönen Gärten Augsburg» und Abendwar im Saale h^eitere» Zusammenleben, dich« die Gift« ihre Quarth,i Eis grüßungSgedicht an die festmn manchen Leser S» n int« ei v i t t t a der vielgeplagte Redakteur, U au» dm hieroglyphischm Heu, theil» aueigner An- — Ein eigne» Mißgeschick Hchätzten Freunde- und Mit» ässer um 14 Tag« vergelaogen laffm; das Beode wird nun auch post esfiren. rische-. Jngelheilm, dm 2l. Juli 1871. Wir haben unsere Be prechungm über literarische Erscheiaungm auf unseren Gebieten lange aussetzen müssm, weil eS uns ^a» Zeit und Raum gebrach. Heute liegt «nS uun ein Werk eine- Gmre vor, dessen Besprechung in unserer Zeitschrift außergewöhnlich ist: ein Roma«: Götter ind Götzen von Max Ring (4 Bände, Berlin, Hausfreund-Expedition, E. Grätz.) Es mag wohl bi jan außerordentlichen Umstande zuzuschreiben sein, daß sich di« Besprechung sehr verzögerte. Allein w r haben dafür die Gmugthuung, unseren Lesern dii S Buch wärmstmS zur Lectüre empfehlm zu könnm, eS ist «in Tendenzroman, eine Schilderung von Pei sonen und Zuständen, die unsere Zeit beherrschen; und diese Zustände sind so drastisch geschilden, die Prsonen sind so greifbar gestaltet, ohne Prätmsion ms dem warmm Lebm gegriffen. vaß wir von düsen Bildern der Götter und Götzen unserer Gezenwar nicht nur spannend unterbalten. sondern wahrhaf ergriffm werdm. — Die Sammlung gemeinverständlicher wissenschaftlicher Borträj«, herausgegeben von R. Dirchow und Franz vrn Holtzendorf hat ihre V. Serie mit Heft 120 tollenbet und ist nun in der VI. Serie bis Heft 12! > gelangt. Das erste Heft dieser neuen Serie ist ann dem Nachlasse Twesten» „die Zeit Ludwig« XV." und hat darum ein ganz besonderes Interesse. Aber auch die anderen Vorträge firn von allbekannter Gediegenheit und di« Sammlung erhält sich stets auf der Höhe, auf welch« sie die berühmten HwauSgeber von Anfang zu bringen wußten. — Der kleine Schulschatz »der, «ine Sammlung von Sprüchwörtern und Denksprücheu, Sittensprüchen, Räthsel«, Aufgaben und Sprühen aus den bekantesten deutschen Dichtern, methodisch geordnet mn für die liebe Schuljugend, herau-gezeben von Joseph Oppenheimer, Lehrer zu Rodeni borg, Preis 3 Sgr. Selbstverlag de« Herau»- -j gebers. — Der Herausgeber ist ein denkmder und - strebsamer Schulmann, und da» hier Au-zewählte! wird durchweg fruchtbringend und eine willdmmene Gabe für die Hand der Rinder sein. Solche Sprüche N» drgl. wirken — sehr anregend und werdm ein wahrer Geistesschatz für da» Leben. — Die freie menschliche Schule, Ein Versuch von Uhltch in Magdeburg. Gwa, Verlag von Paul Strebet Der Name des Verfasser» ist ein Programm und wir wifsm, wa» wir in einer Schrift ans seiner Hand zu erwarten haben. Scharfe, schneidende unerbittliche Logik und dem consequrnte, dmken'sprecheude Bestrebungen. Uhlich geht au« von der Frage: «a« ist Religion? und beantwortet diese Frage natürlich in seinem Sinne» und von einem Standpunkte au«, den wir nicht näher zu bezeichnen brauchen. Fragt dann, was die katholischen und wa» die protestantischen — Völker und Glaubensgemeinschaften wohl i unter Religionsunterricht verstehen, und wie sie die pädagogische Rothwendigkeit des Religionsunterrichts j in der Volksschule auffassm und darstellen und kommt! dann zu seiner eigenen Anschauung, nach welcher aller-! dingtz ein eizmtticher Religionsunterricht im gangbaj rm Sinne in der Volksschule nicht ertheilt, sondern I nur die „Ideale" gepflegt werdm sollen. Die Pädaj gozik fordert die naturgemäße E ziehung des Rinde« > im Dimste des Wahren, Guten und Schönen; pävaj gogifch verfahren» heißt religiös verfahren. — Wie i man auch über die beregte Frage denken mag, .der j vorurtheilsfreie Schulmann wird das Schriftchm «tt i dem höchsten Interesse lesen und viel, und sehr viel! darin finden, «aS ihn zum Denkm anregt. Der i Rechenunterricht fin der Volksschule. Eia Handbuch für dm Lehrer. Searbeftet von Wilhelm Schmidt, Lehrer in Pretzsch A. E. II. Theil. di« 3 letzten Schuljahre. HierzuAufgabenzumschriftlichcn Rechnen für die Volksschule. Bearbeitet von demselbm. 3. und 4. Heft Wittenberg Verlag vonR. Heros«. Wir haben uns bei der Besprechung de» ersten Theil» bereit« über die methodische Gewandtheit de« Verfasser« ausgesprochen und können hier nur wiederholend daraus znrückkommen, ' •} die

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