Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 11 (1871)
- Issue
- 29 (19.7.1871)
- Date
- 1871-07-19
- Page
- Seite 227 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/4896751-5428704-5433814--3482-4899722- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
I 227 Rosetibu'ch wird mit Irr Leitung der Web! des 1. j von Ul», nach l Uhr in Augsburg atsetzte. Kurz Piäsitenten von der Veiskmmlung betraut. Er be-! nach mcinem Eintreten forderte Rabbiner Dr. Geiruft als Ercritäre dieHernnDr. Lrtbenau von Fürth g rr die Unterstützung zu einem Trinkspruche; er galt und Cecretär Wertheim aus Berlin. Der eiste i dem Alterspräsidcnten Lehrer Tannenbauin von Wahlgong bei 60 Abstimmenden ergibt 43 für Hrn. Laupbeim in Württemberg, einem 81jährigen Greise. Pivsessor LozaruS, seckS für Geiger und «ine für Der Tvastirende wies auf den jugendlichen Greis bin, Wechsler. Nun übernimmt Dr. LazaruS den Border herongetommkn. um das Judenthum verjüngen zu sitz. Der 2. Wablg-nig für den ersten Pireprähelfen; so möge die junge Synode das alte Jurenfidenten ergibt Dr. Geigcr mit 36 Stimmen, Aub 6, thum verjüngen, daß es fort grüne und blühe wie Adler 4, Wertheimer 2 und Wiener l. Dr. Geiger der Aaronöstab im Heiligthume. Freudig stimmten alle nimrnt ebenfalls an. Ritter v. Wertheim erklärte schon iw hell«» Gläserklange aus dad Lechaim für ren der Borversommlung, dafe er wegen leidender Gesundimeritirten Lehrer, die Synode und das Judentbum heit keine Wahl als Vicepräsident annrhmen könne. . ein. Die Herrn, DTr. Gold sch m i dt und Wiener. Dr. Gold'chmidt >'n Leipzig gibt dies der Beifamm- Herr Holländer und A. m. liefern muntere Tischreden lung kund. Sr will einen Wohlvorschlag machen, i wie perlenden Wrin von den Lippe» quellen : über allein der Präsident unterbricht ihn und ordnet eine I mit allgemeinem Zuruf wurden die Worte unseres Pause von 5 Minuten an, damit dieser Gegenstand verehrten C5onfgen~ und Freundes Alexander Elbesprcchen werden könne. Hr. v. Wertheim spricht wiedersäßer, Oberlehrer in Laupheim, begrüfet. Er sprach: *i holt unter Bedauern seinen Entschlufe e uS, keine Wahl; Mein verehrter würdiger AmtSvorgänger, der cmeritirte annrhmen zu ISnnen. Ein Theil der Versammlung j und drcorirte, wie Sie an seinem Bande im Knopfiock will nun dennoch R. v. Wrrtbrimer zum Zeichen der - sehen — Lehrer Tannenbaum, obschon noch in Achtung und des Vertrauens wählen. Allein die Mader Fülle der Kraft, bei d,m hochgehenden 81. Lebens jorität hält eö für Zeitverschwendung und daS Wahl-! jahre hat mich ersucht, in seinem Namendem verehrten Hrn. ergebnife ist solgindeS: Leopold Kompert aus I Rabbiner Dr. Geiger, drm 1. Diceprisioenten uns- Wien 34, v. Wertheim T, Krhner 4, Adler 2, Oberi rer Versammlung, zu erwidern, weil er nicht so stark Robb. Löb und Jacob Auerbach je eine. Kompert I ist um seiner Rührung gebieten zu können. Gern dankt in der bescheidensten Weise im Namen der iör. i übernehme icb diese Mission. Aber.Sie müssen mir Gemeinde Wiens und im Nomen der Israeliten der , gestatten, nach des Rabbi Rab'ö Wort, der aus die grofeen Monarchie Oesterreichs, di« mit den deutschen I Bedeutung des Namens Acht gegeben, den Sinn des Israeliten sich einig fühlen. Der Präsident beruft I RamenS zu deuten; der Lateiner sagt: noinsn ent al« tz-ecretäre Wertheim von Berlin, Dr. Zosephthal , ornsn. Tannenbaum schlank wie eine Tanne, von Nürnberg, Dr. Ortbenauvon Fürth und Ban-! noch in urkräftiger Gestalt, der in seiner Jugend in guter Bauer alS deren StellverNeter. Die Veisamm- Frankfurt mit Johlsohn und Kreizenach, mit lung ist constitvirt; der Präsident Professor Dr. Hefe und Weil, mit dem Vater de« Vorredners, Lazarus spricht in sünsviertelstündlger Rede zur des verehrten Dr. Geiger, zusammengesessen; der rast Versammlung Worte, die ein Berichterstatter nicht im ein halbes Jahrhundert in der Schule gelehrt; dieser AuSzuge wiedergeben kann; es wäre eine Versündigung Mann ist zur Synode herbeigekommen und wurde vom an der plastischen Einheit dieses Meisterwerkes, wollte! Herrn Vicepräsidenten ehrenvoll als Nestor begrüfet: man rin Glied d,ssrlbcn rorzeigen; das geschieht bei : ich erkenne daran ein gutes Omen für die Verriner verlorenen Artike, von welcher man ein geretteeinigung von Rabbinen und Lehrern, von Synagoge tes Glied aujbiwahrt; wo aber des ganze Kunstweik und Schule; warum sollten sie nicht einig geben? nvck vollendet und ganz vor unS ist, wollen wir auch Lehrer und Gelehrter, Bochur und Bachur. das Ganze mittheilrn. Wir werden die Rede unseren . RavundRebbi; Rabbiner-kommt von Rabbi, Mei Lesern nochtragen. — Von Rabbiner Dr. Geiger j st er her; ist der Lehrer nicht ein Schulmeister? — wurde noch ein Gebet gesprochen, das er an die Bej Meine Herren, auf diese Einigkeit trinke ich mit Ihnen : uedirtion „Cchebechianu* anknüpste und dieVersammj aber unser Herr Abraham Geiger, der den greilung wurde geschlossen. Fast sämmiliche Mitglieder begaben sich zum gemeinschaftlichen Mahle. Hier entwickelte sich heitere Geselligkeit. Alte Freunde schüttelten sich die Hände, neue Bekanntschaften wurden geschlossen; solche, die literarisch einander begegnet, schlossen nun den persönlichen FreundschaftSpact. Die Tafelrunde war voll besetzt, als Ihr Berichterstatter eintrat^ den der Zug sen Lehrer verhen licht, er ist Iuous L nonIuvsnclo.sk) Abraham, der den Segen hinaus trägt in tieWelt durch die Wissenschaft und Gotteölehre; aber auch als Geiger, al« Kenner und Verehrer der Musen, ich ») Dieser Toast wurde uns von unserem geehrten Freunde fdbft freundlich lur Mittbeiluna übergeben.