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Der israelitische Lehrer · 1870-10-26 · 43 (26.10.1870) · p. Seite 347

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
10 (1870)
Issue
43 (26.10.1870)
Date
1870-10-26
Page
Seite 347 (sequence 3)
Language
German
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— 347' — darum eben bandelt es sich. Das eben ist die zweite, gleich unerläßliche FnedenSbedingung, daß unsere unruhig begebrlicke Natur die Einigkeit unseres häuslichen Lebens nicht sürder störe! — Da ko irmt die Vergnügungssucht, unsere größte Fsiudin, da komm: unser nach Aeußerlichkeitcn strebende.' Wesen, unser größter Stören ieb; da kommt der Hockmutb und Geldstclz, der ungenügsamste Eroberer, - und die heilige Goircsstillo des-Hauses wird tausendfach gestört durch die Laune d'S Mannes, durch die Eitelkeit des Weibes, durch di: Begehrlichkeit der Kinder — und wenn der Wesse anempsieblt für das srommgemntbliche, jüdische HauS: >-a-2 'd2 C”:y rrv. „eie Armen sollen Kinder deines H uses sein," io str-.bt mau iirunseren Tag.n nur nach vornel-mcr Gesellschaft, und die eigenen ä inercn Familien genessen werden nicht selten mißachtet. Da komm: die heilige Bußezest, um den Kamps zu eröffn.» gegen solch verkehrte Gesinnung, welche das bäuslicke Leben seines schönster. Nciws beraubt, gegen solch falsche Ansicht, welche für die im reinsten Wasser schwimmenden Edelsteine. drS ccht-ii Familien-. lebens die falschen Juwelen des glitzernden Fami.ieusckimmers einsetzt; da kommt der VerivbiiungStag. wo das HauS verlassen wird, um es hier in Liebe und Lgnstmutb und- Nachsicht und Versöhnung — da habt ihr die echten Edelsteine! — wieder zu sink en. Die Welllust ist überwund.u; das unfriedliche Verlangen ist gebändigt, und mit der SnI'e des AbrndS, nach dem Tage drs Sieges, beim hereintämernden Lickte der ersten drei Sterne — sie beißen: Liede, Treue und Frieden — schreibt die Seele die zweite Friedensbedingm g nieder : D a ß n ich t m e h r g e.st ö r t werde d i c E i n i'gk e i l n n s c r e S H a u j e s. Hl. Und endlich drittens: Daß die Einigung mit unteren Mitmenschen nicht gehindert werde. Der hohe Priester blieb bei jenem heiligen Sühnewerke, das er im Innersten der Goueswobnung vollzog, l angehaucht von der qllerbarmenden Lieb uud Gnade; unseres Vaters im Himmel, nicht sieben bei sick selbst — mp2 — das wäre Eigennutz — auch nicht bei; seinem Hause — :p*2 — das wäre Familienselbsksucht gewesen! — Trug er ja auf seinem Brustschilde j die Namen aller Stämme seines Volkes, damit sein l Her; das Sinnbild einer allumfassenden Liebe sei — : und darum am SiegeSlage der himmlischen Liebe: ^221 ix'iW' d.ip ^2 ijni in'2 ija: ny2 da bewirkte i. er Sühne für sich und für sein Hans und f ü r d i e g a n; e G e m e i n d e I S r a e l" — in Herrlick er, naturgetreuer Slufe nanderfclge. — Denn das Herz muß erst geläutert waS werlb sein soll für die lie muß erst geweidet sein in sick selbst, wenn ne etwas wertst sein soll für Jsrpel. Habe ick aber rcn mals geredet von Israels stestr bestigen Srälte jecbne istior: : - gedenken ist gibt e-' auch eine t die stick: bester ist. — , uns Kamps gegen >ic. der Menschheit! Wis cs eine Famiiic:nstlbstsucht gibt, die verwerflich religionsgenössische Selbstsuck Hinweg mit. aller SelbstEick wo wir sic sinden, bis wir sie testeg:! — ist wahr: der Menick muß Neligior.sgemcinde, wenn er die Menschheit. - Nun denn, ibr rüstigen ligen steit. ihr frcbausblick n rige Selbstsucht durch die F ' wenn beule Jsrgel, wie ein dem Dpfer des sinnlichen G heil'g"e der gölllickm Venöstnnng sein in sich, wenn cS et- Familie; nnd ois Fami- Vrieste» die Stämme seines deure die Völker alle aus rcjm Brnsl'chilr Z eines Herzens. ihre rst'ameil lief ein leuck:. uder Brnderge'innui'. Nächstenliebe. Uud wie r. Haust, das Haus in sei; w'.cdcracsunden. 'st w llen Gctleslager aeichieren von d den finden, mit der augesö größtes Glück, inil der imm werdet unser helligsics Streben ist. . So ziehet denn b stanS in's Leben. M>.iligi.und .geläutert 'von aller Selbst: td't, ui:: wo ihr einem Menschen, ebne N:.tersch:e'o des . üst'.k s und' des (''lanbens, tstu.es thnn könnet, da tbner es 'stendia, und wo ibr eine darbende Seele: - ach! cs ist eine .evragr in d: ('■rcjtriiu und allst:>strab!e::tcr : beuro, g vom r berr'ststst-:: Bstenrung' vir, in nuisrein bstligen w Ansteirneik. die Men'ck kn: zu ->ei:i b.-r'.s unser r inniger veekrüder: g: ung schmachtet arme Menicheuseel-, die na zu crgnicken vermöact. da zc eure Würoe, da zeiget eures ziehende irdisch selbstiüchtiar stiatur ench.sto'eü will, dann erinnert ste an ihre-ku urige rstiererl.ig: link an die dritte unerläßliche Fricdcnsbcdstigung: Daß wicht g e b i n E i n i g u n g m i r n n s e r e» rx. Fürwabrf. der Mensch Menschheit bat noch K den, bar neck einen großen gegen so viele Jrrlhümer, g gegen so viele Feinde ihres allgemeinen Versöhnung Wege zur Einigung — ewigen Roma — Dank dijr 'S aber geheiligt werden in der .i:"2S wl'.ib i'cin soll >ür Seele: strcstcr - h,. rn Sieger üj-..- :;c -.rier- ‘■itr res henugen Lagos! »rbabencr Priester, n ir niisses eiatri:• ins Aller- wie der bobe ist krage Israel Volkes. iget eure Kraft, da :cige: ievc, nnd wenn chic herabr e r t w e r d e u n > c r e Mitm eiiichen.- ch'gX' sc — sagen wir gleich: die ricgSdieni: aur Erlangen Kamps zu kämrscu. :gen sc kieke Vorurlbeilc, heiligen Friedens, ibrer Aber iie ist aui dem stnd sowie dorr in der dafür, allveriöbnender

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