Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 10 (1870)
- Issue
- 8 (23.2.1870)
- Date
- 1870-02-23
- Page
- Seite 62 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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— 6r — HereS Urtheil zu bestätigen, daß dies« Methode naturgemäß, anregend, elementarisch und zweckentsprechend ist. Die Art und Weise der Fibel ergibt sich aus dem Namen der Methode. Sie enthalt Bilder, gibt dazu die Namen in Schreib- und Druckschrift, analysirt das Wort und lehrt so die einzelnen Buchstaben, setzt neue Worte zusammen, gibt Beranlossuna zu Anschauungsübüngen u. >. f. Es läßt fick ein solches Büchlein nickt genau in einer Recensten veranschaulichen z wer sich für derartiges interressirl — und | wir glauben, daß dies, bei einer großen Zabl der L brer j der Fall ist — der greise zu demselben und — stu- 1 dier« eS. Es läßt ück was draus lernen. enp ’N'pc, Bibevai Förtenetek olvasukünvo israetita. Bibliscke Lcsestücke, von I. I. Roien- . mever. S. A. Ujhely, Adolf Lövy. Eine in deutscher und ungarischer Sprache geschriebene Bibi. Geschickte. Der Deriasser ist als ein wackerer Lebrcr bekannt und geschätzt. Wir'können in Bezug aut das vorliegencc Schriftchen dock nur referiren, "nicht recemiren, weil wir des ungarischen unkundig sind' dasselbe nur ungarischen Verhältnissen angepaßt ist und auch der deutsche Theil ganz anderen EuliuirerbäUnisstn entspricht,' sür welche sich in Deutschland keine Analogien bieten. Zur BioHrapbie Pestalozzis. Ein Beitrag zur Geichickle -der Vclköerziebung von H. M o rf^ Seminardirektoi und WeiscnvaNr in Winterthur.- Erster Lbeil: Pestalozzis Wirksamkeit bis in die Mitte des Burgdorfer Austnihaltes. 11. . vermehrt? Auflage. Winterthur. Druck und Verlag von BlculLr HauSbcer und Eo. 1868. Das itstich liegt, uns seit geraumer Zeit zur Beurtheilung vor und wir müssen allerdings gestehen, daß wie uns in so sernck sowohl gegen den Verfasser und die VerlagShandlurg als gegen die gksckätzlen Leser unsres Blaues einer, wenn auch absichtslosen doch unlieben Verspätung schuldig machten. Mittlerweile sind andere llrthcile vo-n entsck >cl eueu Gtwichie laut geworden, welche dem vorliegenden Werke eine große Bedeutung zusprecken, ni^r allein in Bezug äustie bielsack rock mangelhaft aufgeklärte Lebensgk'chickle Pestale-zis. londernauck in Bezug aus die Entwicklungsgeschichte d«s deutschen, insbesondere Sckwkszeiiß en Schulwe'kiis überkoupt. Es ist ein großes unleugbares Verdienst, mit solcher Liebe, mit sc cher Ausdauer alle Dokumente und Schriftstücke zu sammeln, die uns das Leben eines Mannes, der für-, die Geschichte dcS Schulwesens, tcr- MenschhcitsentwiSlung, von hoher Bedeutung ist, veranschaulichen. Es ist noch mebr Verdienst, in einem solchen Schriftwerke zugleich der Sache seihst zu dienen; nicht allein dem Manne und seiner Zeit gerecht zu werden, sondern hier und dort, aus dieser Seite in wenigen Worten dorr in großen und kräftigen Zügen oie Bedeutung, das Leben und Weben der Schule kernhaft zu zeichnen und so das Studium einer solchen Biographie zu einem Genüsse und zu einer tiefgehenden Belehrung zu machen. Das ist das bohe Verdienst dieses Werkes, daß uns berufen scheint, eine der wenigen klassischen national-pädagogischen Schriften zü werden, die wir Deutsche besitzen. Wir werden. auf das Werk ausführlicher zurückkommcn, wenn es uns ganz vorliegt. Indessen möge dem ernsten Leser dessen Studium dienen zur Dervollkommung seiner Selbst und zur Vervollkommung in seinem Berufe „zur Ausbildung dis Menschen selber, der geschassen ist zum Ebenbilde Gottes, um vollkommen zu werde», wie sein Vat.r im Himmel vollkommen ist."- ir“.p NN-pc Jllustrirte Prachlbibel für Israeliten von Tr. Julius Fürst, — A. H. Payne'ö Verlag in Leipzig und Dresden. CS sind nun 20 Hefte erschienen, welche bis zum 2. Buche Samucl's geben. DoS Werk schreitet in gediegener Weise fort. 1. Der Anschauungsunterricht in der Nanirlebre, als Grundlage für eine zeitgemäße, allgemeine Bildung und Vorbereitung für jeden höheren naturwisienschastlichen Unterricht von Dr. Rudels Arendt, Leipzig, Leopold Boß 1869. 2. Materialien sür den Anschauungsunterricht in der Naturlebre — von demselben und ebendaselbst. Für die Volksschule, mir möchten in einschränkender Weise sagen: sür die Elementarschule — sind die in der ersten Schrift targklegten Grundsätze langst ein pädagogisches. Gesetz. Die sogenannten höheren Schulen, deren Lehrer sich leider stets mehr der Wissenschaft und wissenschaftlichen Behandlung der Uiiterrichtegegenstände zuneigen, sind die Lehren der Pädagogik bislang? noch nicht gültig gewesen, und man hat zumeist dem sxeculatzvcn Wissen vor der Erfahrung, dem dccirendcn Vortrag vor der Anschauung den Vorzug gegeben. In diesen Schriften, welche die Realschule, ihre Aufgabe un: ihre Einrichiurg im Auge haben, wird dem naturwissenschaftlichen Unterricht die einzig sichere und wahrhafte Grundlage gegeben, die Anschauung. Die erste Schrift gibt Anweisung, wie der Unterricht in die er Weise zu behandeln ist, die zweite bietet die geeigneten Materalien in methodischer Anordnung. Beide sind für jeden Lehrer lcsenS- und bcherzigtnSwerrh. Dccabularium zum hebräischen Gebetbuch (~nc Siddur) nach methodischer Stufenfolge für Schulen und zum Privatgebrauch von Moritz Herzberg, Vorsteher einer Privatlrhranstalt in Breslau. Breslau 1870. Schletter'sche Buchhandlung (H. Skutsch). Das vorliegende Büchlein gibt die Bocablen d.