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Der israelitische Lehrer · 1870-02-02 · 5 (2.2.1870) · p. Seite 37

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
10 (1870)
Issue
5 (2.2.1870)
Date
1870-02-02
Page
Seite 37 (sequence 5)
Language
German
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37 gen juds Een Blödesten aufgehen unb Wege verlassen ®etö?n. eie weder der Jubenheit. noch dem Judenthume förderlich sein können. bef erfteren aber;ur Schmach bei Andersglaubenden gereichen. Möchten! die Gemein.en überall sieseS dock bald einfehen, , ihren Lehrern eine würdige Stellung geben und eine würdige Behandlung angedcihen lassen, damit;u ähnlichen Berichten in Zukunft die Veranlassung feble! Den Lehrern aber rufen wir zu: Zeiget selbst, daß ihr nicht zu den Bachurim des Nabbi Zonal bau gehört ünd fallet nickt, wc e.die . Fliege r. über den Brei, über jede ausgeschriebene Bakan: der; : h u,r dieieS aus Achtung ffr Euch selb st uuo Eurem b eiligen Stande nicht irno Ibr werdet bald die Frück: e solch würdigen Slrebens seben: die Gemeinden werken vom Lehrerwechself i e b e r g e i u u o e u ■ u n s Euch i ft geholfen! Beacktet aas wobl! S-lb't.ist oer Mann! 3-J. Leipzig 12. Januar. Zu einer Ausicbuß- ,rtzung des <^eme'noetages, welche oer Prä coeut Herr Kobner au' den 1. und 2. Januar bestimmt batte, waren von den 6- Mitgliedern des Ausschusses vier und zwar die Herren: Dr. Josephthal. Dr. Honigmann Secr. Wertbeim und Kaufmann Feigl nicht erschienen, kaber vom Ausschuß nur der Präsident unk Seorerär verbanden, die Unterredungen mit oen . coevtirken .Herren Dr. L. Pbilippson und Prof. Or. Lazarus konnten kaber nur privater Natur sein. sWir werken auf den Gegenstand zurückkoinmen.) Neeakrion. Bukarest. 2<>. Januar. . Die amtliche Zeitung enthält ein Nundichre ben des Ministers Cog a lir t: ± e i n o . aas die Behörde anwe-st, die Gesetze gegen oaS Anwachsen der jüdischen Bevölkerung im Lande mit Strenge in Ausführung zu bringen- Galac; Die rumänischen ll Igerecktigkeilen und Verfolgungen dauern fort. Jüngst trat ein Christ in einen christlichen Bäckerladen t. er fand das Brod zu leicht und veranlagte die polizeiliche Berfolgung des Ladenbesitzers, weil er und sie Behörde denselben für einen Juden hielten. Als der Zrrtbum entdeck wurde, lieh man von der Verfolgung ab. Der Fürst bat den Juden Gleichberehtigung zuzesag: was von Neuem die Ergreifung von Maßregeln in der Kammer veranlagte. Als der Fürst diese Gleichberechtigung nur auf die spanischen Juden zu beschränken vorgab, wurde der Sturm oer Kam- . mer erneuert. aber durch dis Militär beschwichtigt. Triest. Oer diesige Nabbiner Mario Tedeschi. noch in den besten ManneSfahren. ist gestorben. Berlin, 2. Januar Sie werden aus den Zeitungen erfahren haben, oaß sich hier ein Comit» gebildet bat zur Gründung einer jüdisch,-theologischen Facultat, oder, wie man jetzt sagt „Hochschule für die Wissenschaft des Juventbums". DaS provisorische Comit« besteht aus den Herren: 'Professor Dr. Lazarus, Dr. Nrumann, Commercieurath Liedermann. Dr. Paul Mauer und Prof. Dr. Steinthal'. Zur Besprechung dieser Angelegenheit fanden :m kleinen Saale des Arnimicheu Hotels am 2>>. Dezember und 5. Januar Versammlungen von Eingeladenen, wie wir bvrtenaus der Elite der B rliner Judenschafl, statt. ES soll, wie wir hören, in dieser Versammlung zu unangenehmen Erörterungen aekommen sein, weit die Träger der jüdischen Wissensckait selbst — Zunz, Steinschneider! — nicb: eingetadeu waren. - <Hn Theit deS vorgelegten Statuts wurde angenommen. ein anderer Tbeil soll, wie wir ebenfalls hören, noch der Besprechung unterliegen. Die Commission d?r Svnove für die jüdiche Fgcul- :ät war einberufen; Philippson war gekommen. Der Mann mir der „ perirleiichen Leredsamkeit," wie ein neuerstandenes jüdisches Berliner Blatt sägt. Geiger, konnte nickk erscheinen, batte aber Einiges eingesandt, was jedock mindestens nicbt'für Klarheit in der Beredsamkeit zeugte. Jck werde Jbnen das Statut schicken, sobald dasselbe veröffentlicht werden wird. Ob dasselbe übrigens praktisch: Folgen hat, muß die Zukunft lehren. Wir halten unsere Zeit nicht dafür angelhan, ein so großartiges und weittragendes Unternehmen wirk'am zu begründen. (Wer weiß? Jm Gegentbeit scheint un erc Zeit, wenn überhaupt zu neuen Schöpfungen. mebr zu so meitaussebendm Planen als zum Naheliegenden, Praktischen und zu mit weniger Mittel leicht erreichbaren Zielen geoigenschaftet. Wir behalten und vor, die Discnsston zu eröffnen, wenn die Sacke reif ist. Ned. > ' Pari-. Von dem. berühmten Orient-Neisenden V. Guerin ist ein neues Werk über Palästina erschienen. besonder« interessant in dem Nachweis der biblischen Ortsnamen in de» jetzigen modernen Benennungen. Es beißt: Deskription geographique* his^orique et archeolo^ique de 1a Paleatine, ac- <:<>mpagnce. de-carte* detailla«*. Imprimerie imperiale. 3 vol. 4°. London Der durch seinen Vortrag über den Talmud, auch in Deutschland berühmt gewordene L>i°. E Deutsch Sit ecn.'n Vortrag über „Judenkbum uno Jslam" Debatten, welcher, wie ser'rüdere, in „Onaterlv Nevcew" veröstenttichl worden ist. Andere Leitungen reprovuciren die Arbeit trotz ihrer Ausführlichkeit. Jerusalem. Tor Hamagik veröffentlicht -IN bocumentarischeS Schreiben, welche-den Abgesandten von Safed Abr. Beer Cohn. :n. Uehereinstimvung mit dm

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