Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 10 (1870)
- Issue
- 5 (2.2.1870)
- Date
- 1870-02-02
- Page
- Seite 35 (sequence 3)
- Language
- German
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— 35 ligiö < - sirl! i <berRa tu 7 ';, D pif Eeremonien und religiösen «strbote sind nur Mine'.::: dem Zwecke der Erzeugung und Kräsliaung dieser reügiöirn. gotreSsürchtigen nnh sittlichen t^-ünnung. (A7tt*\ i?’si') . , " ■ ■ ■ ■ ... r Der Karlsruher Lynagogenftrerr. Karlsruhe, 24. Aonuar. ^loube ^bntn und ecu Vefevri ibres iHr.tee feinddie M'.tllwüu.ng bei'clgrnden DchriiisrüdiS einen kleine!: Dienst-uerweisen. Das Unheil in von BiPeutui:.'.. n:: 'fbfr. turd dasselbe einer vcllndiitigfa Ämter.:.-.!; unserer ft::* chenrerf.issnng ‘,a:1;ofa. Die Eentralbebörto une tiei.tralkai'e wird .-.uitci'm, pacurd :perpo.. persona!» nulagen für ivt-rcr und :'iabbiner. Brircae l'ehrrrgebalren w.?v. wrialLr:. Die kleinen 'r'ew.e.nden 'ins in rer Holge in.-äb-a, de:r.Gebalt >7 '.'ihrer und Rabbiner aui;ubrii>q»n. dir t'tgoii'ra-tt vieler S'ehrcv (bei uns) .;ft: >chon trübe. •;•. r e nur noch düsterer und trauriger. liniere rbern? Eultusbehörte tag: bou.e iritf allen Milaliedrrii; cl er dieser gelingt, die passenden Mittel und Wege rur dring« nden .'lbhilse der rorhandenen und kommenten Mffnände;u sinden, stob, in s>rage. ($e wirs -ich zeigen. ab de verschiedenen Partbeien, und Richtungen innerhalb des ^udenrhume in Deutschland wie in Amerika, in Baden wie in andern Ländern, die Energie brühen, rfi auS .6 ielbn beraus ihre religiösen Infti:u:c jii erha'.len. (nlcaben 2ie nur einmal eine religiös-'ittliche Is-rsge anzulnüpien. Dir Brklagrrn habrn üd, von dex badiichen ^»denheit ocllsrändig losgeseg:. Ist damit nicht nigleia rrligionsgeseylich eine Lossagung vom ^udenlhum überhaupt gegeben, und welche folgen Hai dies in Bezug aus ihre religiouSgesehliche Behandlung in Ehesachen, bei Br'chneidungen, Berrdigunaen, religiösen ZeugenauSsaoen u. s. v.? — Wir möchten diese Frage von einem Tbeolcgen 'romequen: und dis zu der äußersten Folgerung besprochen misten. Rad unserem Gewissen ist eine öffentliche Loosaaung einer fast verschwindenden Minorität von der zu Reck: begehenden GlaubenSgcmeinde ein? LoSreißuna, eine Leuan'in.' der Glaubensgemeinschaft, der rechtlichen uno „n.ichcn Zusammengehörigkeit überhour: und wir würden die Beklagten geradezu als Rschtiuden, als C’iso betrachten. Welche heilloie Verwirrung dieser Schritt zur Folge haben' würde, wenn nicht Grttlob der größere Theil der anfänglich io Hartnäckigen seht schon Reue süblte, ist nicht abzuseden. Wo ist mehr Aufopferungsfähigkeit. mehr GlaubrnSwärme? Diele Jahre trugen die große Zahl der der neuen Richtung Angehörigen — und es sind dieser weit mehr als Orthodoxe — alle Gemeindelosten mit, obwohl man ihr-n Anschauungen n ck: Raum gewährte, j Ein»:: Klchen D.rr Pr das lange Bestehend: auf h. einmal stürzt, vermocht?' nur viel „Frummou im bö'cn ianati'drn Effer zu nernehmen. Bi gleicht aber auch — die bad. Leitungen sprachm dies b-.reitS ( mehriach aus. — baben sie A'ue'ckeicenden von der HM- fden dndenfchast einen .'h.p genommen, der lange genug jede irrere Re - .: tg unterdrickt« und irden! 'tyn ich ritt hemmte. Srkenotniß peS (Zrokkerjogtiik ^Ladischen 5mfflCto65- 0»rrich1sftofs. vir. 1 In? cv 3 ade de: iSrael,rischen Gemeinte Ea'r'.sruoe gegenB. Wvrnt' er und Genomen .kn da Ilmsageo-I'.chk be-.k^cnd, uird hiermit, auhierbier ergriffenen ReeurS, nach ordnungsmäßig :n önenrlicher Drtzung grpstogenrr Verhandlung und raranf ffanaebalter :eheima Beratung, erkar.nl: Dar Erkenntnis des Berirktzrarbrs ron E'artSrrche rctn Zuli IöÜ9 17,467 besagend: ' ..Dir Beklagten ffnd schuldig, auck ferner bin die zur Benreitung der iSraeliiischen Eemerndebedüriniffe zu erhebenden Umlagen zu zahlen; und haben die Kosten oeS Rechtsstreits zu trogen. 3ewei: die Klage die gabluuz der.einzrlncn Betreffnisse oer beklagten Gemeinoemrtglieder belriff'r, wird dieselbe rum besonderen Rechisaustrag gegen 'edSn einre.i: Debenren verwiesen." wird d ahin abgeanderr, daß die Klage der iSraelitiichm Gemeinde rahier gegen B. H. Woratfer uno Genossen ani .gahluna von Beitragen ru den Bedürfnissen der'elben, unter ^Derrällung der Kläaerin in die Kosten des Derrahrens beider ^nffan-en, crld unbegründet abgewiesen wird. Gegeben Karlsruhe, den 2>..Deeember l8ÜA. Lchwarzmano Schmitt. Kaiser Sntschr» dungsgrün - r. Die Beklagten Nellen die Dchuldigteir der Zahlungen der von der israelitischen ReligronSgemeinde dahier ^gk»order:cn Umlage darum in Abrede, wrü sie ihren Austritt aus d<r Gemeinde förmlich erklär: rmd darum aufgehört hätten, deren Mitglieder ru >ein; die Gemeinde dagegen häl: die.von den Beklagten der Erklärung ihres Austritts beigelegte Recht<f«lge be- | züglich ihrer bisherigen Urnlagepstich: rür geietzlUh nicbt statthaft. >