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Der israelitische Lehrer · 1870-01-05 · 1 (5.1.1870) · p. Seite 5

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
10 (1870)
Issue
1 (5.1.1870)
Date
1870-01-05
Page
Seite 5 (sequence 11)
Language
German
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5 im dritten Citat (Baba mezia 111, 2) seitens dieses unwissenden Artikelschreibers widerlegt. c) .Gleichfalls falsch ist dessen Citat aus Bauherrn 57, 1, wobei sich die angeführte Glosse (Tosaphoth) gar nicht vorfindet; abgesehen davon, daß — wie schon oben bemerkt wurde — unter Q-oi in allen talmndischen und rabbinischen Schriften niemals ein Bekenner der posilioen Religionen d s Christenth^msl) und des Mohamedaniömllsgemeint sei! (Schluß folgt.) Bericht des zu Königsberg (Preußen) niedergesetzten Ce ntral-Hüli Saus sch u s seS, . über die N o l h d e r r u s f i s e n I S r a e l i l e n u n d dicMittel zur Abhülse derselben. Wir versvcachen auf diesen (klaren und höchst interessanten) Bericht-) zurückz'kommen und erfüllen unser Verspreche», ins ein wir hiermit unser» Lesern eine genau; Auseinandersetzung vess lben, oie nichts Wesentliches übergebt, vorlegen. Der Bericht besteht auS zwei Theilen; einen von der am 14. Oetober 1869 zu Berlin abgehalteneu Generalversammlung (?* * 3) der Alliance Jsraülite aufgestellten Plan rur Organisation der Unterstützung der wesirusst,chen Israeliten uns sein Ber echte des zu Königsberg nievcrgesetzten Cent»alansschusses der Alliance bestehend aus 15 Mitgliedern, wovon 10 ihren Wohnüv in dieser Stadt baden müßten. Da der Bericht mehrfach aui den „Plan" Bezug nimmt, so geben wer das Erposö des Leitern zuerst. Zur dauernden. Abhülfe der Roth schlägt der Plan zweierlei Mittel vor. solche, die im Lande selbst, und solche, die außerhalb desselben in Anwendung Zu bringen seien, und rechnet zu Ersteren: a Unterstützung der Witwen und Waisen und kräftige Beihülfe durch den im Lande bestehenden Wvhlthäligkeitsanitalten. b Erziehung uns U »erricht für die Kinrer bei- 9 stur Zeit der Aoiasfang de: chlgchaa und des I. Talmud war da; Egristemhum, gleich vem Zasen-iu n, eine Eocleaia prcssa und noch nicht durch die voll ge Asaptirung der ,Dreieinigkeitslehre" gänzlich von seiner Rutterreligioi getrennt', und in den babyto'wch - p'rsiiche» Gegenden hattees zur Zen noch gar keine War,ein geschlagen. -) Der vorläufig sran;ösisch erschienet ist. 3V Der französische Bericht enthält vier ein sehr.berechtigte) Zrage-cichen. Wir >v ise-i nicht, woher der Zrrr iunr stammt, oaß die Berliner Bersainnilnng eine „Generalversammlung der All. Z;r. Univ. genannt wird. Die Allg. Zlg. de-; Zndcnrhuin; bat dem lr.entral-lvomil-- diese Abiicht wohl mir Unrecht untergelcgt. Iller die Statuten der Alliance kennt, weiß, daß von einer Gencralvcrsammtung in Berlin nicht die Siede sein konnte. .Stedretion des Jsr. Lehrer." derlei Geschlechts (auch Privatunterricht, „so weit Letzterer durch die Localverhältnisse nützlich erscheint. 4) e Unterstützung zur Erlernung des Ackerbaues der Künste und Gewerbe. Zu den außerhalb Rußland's in Anwendung zu bringenden Mitteln zählt der Plan: - a Unterb cinung von Kindern in Familien oder in zu diesem Zweck zu errichtenden Anstalten. b Unterbringung .oder Unterstützung begabter Jünglnge, um sie zu einer wissenschaftlichen oder gewerblichen Lanfbabn, ins Besondere für das Lehrfach vorzubereiten. c Die AuS w and erunz. besonders nach Amerika, wozu nur fleißige, gesunde Individuen oder Familienväter z,«gelassen, und zu welchem Behufe durch die Alliance auch in Amerika die Bildung von Auswanderunzs' Ausschüsse hervorgerufen und an der preußisch-russischen Grenze HülfS-ComitöS gebildet werden sollten. Indem der P an eS dem KönigSäcrger Central- AuSschuß übeiläßt, auS diesen Mitteln dasjenige auSzuwählen, da l in jeden einzelnen Falle zur Anwendung ja brine en fäj, empfiehlt er ganz besonders diejenigen, die außer h al b Rußland'» anwendbar seien. (Schluß folgt.) ^»ildschin'lSt's Vorlesungen. Leipzig Bortrag des sucht. O'r Aj U 15. Dece nber. Auch der gestrige zweite J[).\ Gdldschm dt, war sehr zahlreich beedn'r erin rerte zuerst daran, daß er im 9 Wir cniäbnen hier b-'ilänsig, daß die Oclhodorie — wir könnten sic hier mit gutem «Grunde „Obscurantismus" nennen — soeben gegen das Borbaben, in Westrujsland Schulen;u gründen, sei erlichst Protest einlegt. Sie sch'nkl den Mäyrern, die das lsomii.! bilden, nicht, das Berirauen, daß diese Schulen vom cs eute des unversälschreit Zadentbums getragen werden. „Zn das ins religiöse Gebiet Hinübergreiiende soll keine fremde Srim ne sich mischen, daran soll keine Hand angelegt werden." Und das sind dieselben Männer, die an anderen Orten sich den Anschein geben wollen, als unrerstnylcii si> oie Bildung, Schulen nno lleorcr. Zst.es erwiesen, — ni d das jüdische Gesetz.gelsier-er doch, daß Bie-- mand verurihe lt werden soll, bevor seine Schnlo nachgewiesen, — daß dap.tkZnigsbergcr'lsomirS daran oenkr, betcrodore Schulen dort!» errichten? Oder ist dies etwa wahrscheinlich, ja sogar nur iftöglich k Wäre es nicht eine Lliorheil, Lehrer dahin ui s hiekeil, twelche von dem volitis.chen Povcl — gerade so wie Dr. fihronik seiner Zeit tu A nsterdam — die Steinigung — r:-r: ohne» :>->-?:? — riokiren O. die Herren Orthodoxen w >sen recht ivoht, was sie wollen! Sie willen, daß das lsonti -- einer solchen Dborbeil nil-ä iig iv trc, daß es nicht gegen sei i: ciacne Lenden; und Besi.eonn;.nl arbeiten wird. <?•> ist ibe.hanvr die Blldnn;. sie llintnir die man hckäinvfl,d!e nt m in oer jüdisch-politischen lia-ee nicht an'kont neu lassen will? dort soll die ltncnltnr, oerOoicnranlismus mir allen seinen .e,»ses'ich'» ,;vi.g>,l erbitten bleiben. Und das sind dieselben Minner, mir welchen oie ., Mttrelvartei" pactircn will. A w.ierion.

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