Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 9 (1869)
- Issue
- 51 (22.12.1869)
- Date
- 1869-12-22
- Page
- Seite 218 (sequence 2)
- Language
- German
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218 her i"yrj$:ü nid't bedürfe, t.«j al:c, um fl.rr;i fein, unser Atellgionsbüch tetiie Lr>:-Lei nende kv.e\ e:- -\?u entfallen fcvaitcbt.. Dir hielten es im ©«eir'-cit für gut, Ivenn jede Lebre- und jedes tä'ebol möglichst klar, kurz nab iüubii’ nirch einen-eter mebv.re 3ä^.e präci'irl ir'öre. Un'e in iticer bisber feiu Jieli .tcbuch rür .Die cdr.ik . bcfa, ut, in met-bcni bicirv .Forderung :cUfer.;iten © nüge ./fd'eben, all.r unnöthige Wortsck »vaK rer mieden wäre. selbst das vorzügltckirr unter allen bisher erichieueuen bsteligionshüchcnt - T tein's Tora um'zwa .eig-'-l sich doch nur >ür die Ha ad de-o '-d brers , s-!bi!, 'ür religiöse Erbauung und zum -Eelos'.üudium.i nicht sür den Zchüler. Wir verbellen IMS tur-rans nicht, baß-das, uas wir verlangen, oftmals lo.nl schwierig ist, schwieriger wohl, als es den Anschein baden mö.ble; das; ein solches i'cbrbuch schwieriger zu schreibe» ist, als die oerzngl chite Prcdial oder sonst ein 'We.k. las . gruudgeledrl -- an Worten nicht ipare.i bat. Wir w.st'en, das; das Beste nicht gut genug ist für die Kinder, und das; darum am Verfassen eines.;>t>.!; ionslehrbncheö na* odigeit ,.orberungai tüchtige schu.mäiiui'chc Begabung, klare Erkenn tuist - und groge Tprachg,waudlheii mit Därme und Begeisterung^ gepaart, uubeeiugr erforderlich in. Dir wip u ieruer, das; wir alsdann nicht, wie Herr Tr. Herpheimer verlangt, ein Buch in anziehend r ,lorm, eine Vtfilivc, dclomiucu «eiten, scnt, r», list wir eber eine Schrift, erhalten, die in kurzen, "abge krccheuen Tähen, .leiifadeniiiästig, rin t>str ppe wäre. Dean »vir uns erlauben dürfen, auuäberuc durch ein Bo.'P rl ..nzüdeuien, loch wir uns die>e Erklärungen der religiösen Begriffe denke., »oeiche zusammen. - den ^nba-.r. uüser'.s p'chtbuches bilden, so finden wir dies etwaEi: nitz-lnen Begtisisci kläruugeu in Tl-.in's Tora uii.luva am B.ite!', 2. Aufl age, die mustergültig sein, dürsten; Be.,rissserklärnngen, die nichts;u wünschen übrig lauen: Golk ist allgze rocht:' Er rickiei alle obue Auirben der -perion,' all gütig-: er in stets aui das Beile seiner ©eichöp'e' bedacht, selbst wen» er straft: " gnädig: gib m.s mehr, als wir rcibirttcti; langmüt b i-g': gibt bim Bünser ^.'il, sich;u bcssern; barmherzig, nimmt uck des Uuglücklicheu an; versöhnlich:-nimmt den Ai uigen wieder als Kind an sein Herz. Dir wissen wohl, das; ein solches Buch keine llnterhaltunzslecture ist. Aber das soll es auch nicht sein. Es ist die Ausgabe des Lehrers, das Gerippe zu beleben. cs 'mit Fleuch zu umgeben uir ihm Geist einzubaucheu. T>c Anordnung des Inhalts cr..ibl sich aus der logischen folget Lehre und Gebot: >s>olt und Mensch. lTtein's Tora limizwa ist auck oieriu mustergültig, obgleich wir die Einfügung aller Gebote in die :e'n Aussprüche vom sinai ui ±:t für uuumaäuglich uötbig bälten. lieber die Bedeutung der Bibe ver>c haben wir hier :-.cht uötbig, uns anszuixrechen. Dir stiuunen hierin mit Allen überein, die darüber sich schon auogespröchen haben. Ob es i'.ölkia ist. ne dem stieligionsl'nche cinzufügen, ist ei: e .ude-e an..ge Dir gla. teu. das;, wc:.n -rer vv'bereitende Unterricht in bibl. G.-schickte, Bcheltimdc und Hebräi'ch genügend ist, dies nicht unbedingt ,:o!bwcudi.g Pein dürste, weil bann die Kinder einen grouen Tdoil der B'.bclivrnche bereits tauten, die übrigen web! besser dem Lrbrbuch» Ni die Bibelkunde e u-ufügen ::nd von dem ft irr an aebö'-'a-r 3tel!e anizninchon seist h’Ht n. Worin nun das Gdschäst des vil r;rc bestehe, da in der uns ansgilp echer, reicht l"r teil lvir in'.s für diee Arbeit zu -w-uesiest l rbe-,-! »nlu du: ünb tsl .-:.b durchaus r: : r nc:b:g. Ter f eiger in.-st wissen, t an r zu entwiche.u, die>e ein; uie 2 ä:ze dem Kinde - .-um i:a eu Bewußtsein :u bxingen un." iusbe'endere. den .-Zliiauimciihaug zwilchen Leh-e und t^ebot, Lel-re und »'eben herzustelleu bst. Tcr "e'.cr must er- 'üll! sein von der i^riv -'einer Ausgabe »na das richtige Bernändnist baistr mi'b-ingen. Ein päbag c g: s i er A u'kann hierzu wohl Anreg n n g cü bie: : n , ■> b e e u: r.: n: e r:n obdie A u- Itltnng für oas ingnze. it'-v eilen;nm chchlnsse. lL s wir uns zu ag;n erlaubt haben . aeichab mehr, in : egat ver als positiver Weise und Ab'icht. Wir wollen damit erhärten. : bau ei» Kentier der d-leltgion des .^udeutblun' nicht . immer notbwenia auch ein!üd>tl -“v lAeligionslehrer ist. 26ir wollen die -Perzüge des H ".rl-eiiner'schen At.ssapeö in theologischer Beziebuna zngeben nnb uns i darüber kein UrU-cil ailmasteü. ' Es lind übrig, ns nicht theologische Ken,-:n:sse »sthwensia, w.'i.n inan eine pädagogische Ab'-anrl-.'ng schteibew w:ll. Und eine päoagogi'ch.' .vmu ist es vorzüglich und vor Allem, wenn man über zlteligionounierrichr und llteligions- ' buch schreibt. W r wollten immer wiever den alten sag erbärten. der lcis. .-muier weniger beachtet wirs: t^ibt Na um f i"tr den Lebrers:and und das Lkbrerwirseu. .'Air -.chönen Phrasen ist uns da nicht .-.edienl. ' 'S t:i::st einmal zur j-rat tischen Geltnnz kommen, dast Der Theologe lein Lehrer a» und für sich ist. und käst Nitnichts nördiger thnt, als die Ausbilditna tüchtiger, vädagogisch ..ebildeter Lehrer. Uno damit verlassen wir für,dies Jahr diesen Gegenstau: Wir we-den im nächst.'» Jabre. so Gott., will, mit irischen 'Waffen darauf zurckronünen. s