Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 9 (1869)
- Issue
- 51 (22.12.1869)
- Date
- 1869-12-22
- Page
- Seite 219 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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219 Wochenbericht. lOber-Jugcilteitti, lä. Dez. (fit Niimcrandum tce Ätrip.ifrnf.tv £ cuft/ireinceur-ii-’e d'v 'Allianz ■ uv Bet bester ung der Svp,t' t>v ivcüiu’ii'dfii Juden j iü unc *vmi:c';c(-»t ■3-n>'.d'f nbet'et.-i inaktoiiimkit. i thMr werden far.nit .uiüita'mmni, icfroH rer Rauuunietec ^ii.üi■; d «s ai!u|V ‘-i'rm Rltci«. ,\frv (>cive’vi'uccn: „vcn ter 'I.p’ft" in dir. -!:'r d. Bi. gttitt sich als ranizipire kV 'tf teV fcilfiden 'lil-aii'iiuf'fit. (?v mmfi.v uns NS Hnzt: 'ckauni. te> m ganz .genau unsere Ge- »ir.j’Uiio uut tveifi rctrcv . irrt tfitfte, cfrne rcn :frm lüdetlid' aestmdcn n>. trafen, frftrou irrnieln? —;uvi'.!ä"'is, fra*» niv iie pepm Herrn Tr. xrcucr c;cä::mt fr a freu. ritt net: trir ihtt.frcpen, ircl'cv er fse t enn c penau iriiir, ic tCnme ci une wo bl rie 3tr.uint :d nu io. Meiten. 3'dir cvflävtji ihm., tni; R-iv numoli' in ficien i^ntiu'n pepen den Hem: Tr. Xrcucv pc'chncbni, .'.Iie auch mit ifrm frier dritten :i:'d'Iiev! u nitft rürfrip hättet’. ^uin Atiereu ivdlteu wir r.ur am.rl'ner, tcmit ..VScvv Tr. Ktoner ^cit gerr'ni'.e. ''ich rrotri'd' :u freifrätigen. <5rft trenn tiesee e’.’clp: isi. '.äst i.d' übet ifrn ei» frigtünkeies Urtfreil >ül!e». Wir >ind in »»sevi» Lobe fri? Herr» Tr. Xrcr.ev, tae derselbe ve.dien:. veterrirt auifletreien, weil mir nid't .nrtet? tenmett.-- Wir frohen ferner' ^liitnen’eltö 3-er l allen im O'uiatniio frei 3tfrfofinn.v free neuen Statutes ttefrit Motiven, tvetin die sogenonrien Bflid ifrcinäge i.r^'efrrer wieder ausgenommen, eben desbalb l'en'.ängein :u müssen geglaubt, haben unsere Bemängelnnp, eines Bessern belehrt, aus Liebe zur Wahrheit unk ans keine m andern Grunde, für Unrecht erklärt und zurüdgenemmen. Ta lebt er Bl., /wogegen wir nidns haben, sud'l uns, weil er unsere Gesinnung kennt, ankere Motire nnterzusdwieben unk siebt sich veranlaßt, einen 31ein auf uns zu werfen. Chacun ä son gout. 'Wir verübeln ihm das nickt. Mil Frau Logik lebt der Herr ja and) in keiner guten (Sfre; sonst würde er am Schlüsse seines Artikels, wo er die Worte der Weisen anführt, rrin D’orn empfunden haben, daß mit diesen Wonen alles was er früher gesagt, sich nicht gut reimen lässt — und geschwiegen haben. Was hat er mit seinem Artikel fre;«eden wollen? Wir wissen, es nicht, halten ihn auch nickt für einen ern und werden ihm nicht weiter Rede flehen. Cr mag also getrost nur weiter Steine auf unS werfen. Born Rhein'). Mir Genugrhuung kann in Betrest der westruffischen Judenfrage dev Crrrefponden: *) ®sn einem anderen donrtpenirnlen. „vorn :Hlieiu" :enf:ntir.n, dag nad :ev Erklärung des 'cklesiid'eir Snfrcomile's,' es werde in tiefer 3lngelkgeufr.it in n c fr er er n ft im mti n a mit tevi’Uliance ifrr. ur. r. verfeltren, nut.iiuhv auck Herr Tr. Pgilippio» in Rr. feiner Leitung erklärt, dag eine 3? er - i ck w. e!; u u a der beiden Coniite'o nämlid, des deutschen Gemeindetages - Comite's, und desjenigen der 3llliauce ier. fialtaesnndc» bat; —endlich in Rr. 4!t nad) der an tenielben e-ga»genen. .Zuschrift von Seiten des Xeuigsberger .Lanplgrenzeomile's fickt alte ausipricht: „Wir frafren diesem Schreiben nur wenig hinzu- „zusügen; wir 'ommen dem Wunsche des obigen Co- „mite's, in die Reibe feiner Mitglieder einzntreten, „gerne nack?e. ..." Tie Llnucht des (sorrespondenten „vom-Rhein" betreifs der tveftrufftfdren Juden, die derselbe schon vor «GWocheu cnsgeiprochen, wird nnnmefrr von dem Herrn Hollände wohl nickt mehr als eine irrthümlicke bezeichnet werden kennen. Ist auch Herr Dr. Pfrileppiou als Borsitzender des deutsckten Comiie'S spät zum Beitrit i gekommen, io ist er dock gekommen. Und das war lediglich unser Jweck; wir vergessen gerne seines Sdumens langen Weg. Mit dem Erwarten, da» am dem denticlten Saulus der Sllliance isr. utliv. ttnnmefrr ein Panlns werde, wünschen wir der edeln Sack,, für die westruffischen Inden guten Erfolg „mit ver timen Xräften". Aus Ilnterfrankcn, 7. Dez. Das in einigen dew letzten Rum nern Ihres Blattes mitgetheilte Normaliv über das Religionstchultvesen in Unterfranken hat unstreitig bei i sich dafür inlekessirenden Leser einen klaren Einblick n die leitenden Principien in dieser leidigen Jragen .»ewährt. Wir müssen zur Jeit dieses 3lttenstück als. ein summum oraoulum bei uns betrachten, und möge sich wiederholt die'Bitte an Collegen anreihen, auch die iit den andern Kreisen und andern Staaten bestehenden Regulative in dieser Leitung zu veröst'entlicheu. Run, dieses Organ ist einzig und allein geeignet, die sän rntlicken einschlägigen Materialien zu registriren, um 's )wohl die Mängel als das Gute und Brauchbare in >en allgemeinen und besondern Bestimmungen zu erfahren und möglichst zu venverthen. Wir glauben dem Untersränkischen Normativ das Bedauern der Regirrung abzufühlen, vorerst mit so bescheidenem ArbritSlohn h?) für die Lehrer vor unsere Gemeinden treten zu müssen, dabei jedoch ohne Zweifel die Hoffaung nährend, die CultuSgemeinden werden gerne wrhr geben, als die Regierung ihnm zu befehlen getraute. Mit Wehmuth muß man aber constatiren, daß mit wenigen Ausnahmen in recht armselig knausert der Weise fast allenthalben in diesem Punkte verfahren die Lebensfrage, werden fick auch wird. Tie Gehaltsfrage ist ober Werden die Lehrer besser bezahlt, die Leistungen in der Schule darnach