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Der israelitische Lehrer · 1869-11-10 · 45 (10.11.1869) · p. Seite 472

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
9 (1869)
Issue
45 (10.11.1869)
Date
1869-11-10
Page
Seite 472 (sequence 4)
Language
German
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472 keRrres nicht tönt une behaupte: koch, für die westrusnfcktn -Jude» wirten zn wollen, der handelt aus unlauteren Antrieben, uiik wäre es auch Herr Phi- Iippscn am Rheine. Tritt letzterer Herr der Allianz nickt bei, so rehe ' er ferner nickt mebr von feiner Uneigeunützigkeit und der Lauterkeit seiner Absichten. Bonner Mosel,?U. Cctbv. Herr Dr. Krott k r .ü von Ihrem (Korrespondenten „vom Rhein" wieder in Gnaden' ausgenommen worden. Und warum? Die beiläufige Bemerkung des geehrten Eorrefpcnoenten „Herr I»r. Kroner anßerle nck über oen Mainzer Israeliten io. das; man ibn weder für einen Freund rock für einen Anhänger'desselben ballen kann", gicbt und icdon den ersten Gnmd zu der Gesinnungsninwandlung des Herrn Berickiersiallers. Hr. Or. Fröner ta.'.n >ick freiten, daß er fick io leichten Kaufs die G'.ui: dbs Eorrespondcnten „vom Rhein" erworben > bai Wird er iich cbenso leickt die «Hunsl der Lehrer uns ('''vieinecii vom Rhein" cr-werben? *) GS gehört wadrlick nickt viel, dazu, zveker. ein Freund noch ein Anbänacr ceo „M. Israeliten" zu sein. Ja, ich halte es für '.ackerlick, einen wiifciiicka'iiick gebildeten Mann, wie Dr. Kroner, hieraus etn Per eientt zu machen. <•.!»- eucun Gru'nd. gibt tu Eorresponkent iit dein empfel lenden Aeußern, in detien Erscheinung auf der Ioniu.nz, in.der Gewandtheit der Sprache :c. Ue'.-er die wisienschastl cke Tückligkrit des jugendlichen 'DemruardiretlorS kann jedoch der Eorrespondent bei! dicfun kurzen Begegnen nicht urlbeilcu. Teilt vrscheirer unk Auftreten auf der Ecnseren: bat nicht nur au' ei. lebrer dtn besten Eindruck geniachl, soukeru ihr.- a^ck kernt Znneiaung gewonnen. Ick gestehe, k ai :: :i tiefe ganze so einteilige Lobeserhebung, noeb mebr . '.er :cr hierdurch anaelündigte Wasiensiitlstand unc 7 . v rileckee T obung oer Wiederansnahmc der Tnugkerlen höchst lachcrltck voikonunl. Wozu dieses Allee .' Berdammct und'lobet nickt so .sckucli! Wartet ab, bi.- wir über die Wirksamleit keS l)r Krön ei ur tterUi. .ic im Al und lasset Guck nickt o<-u A ußerlickkeiten in «'u ein Il'.thrzi bttti'mmei. Auf ton i^crreipond'el'.toii tckw.u .ibcrbaupi der jung': erftofienr Bersihnnngs:ag oii'en überaus woblldä: .'. .'n tHnfluß gehabt zu habt,:, een,! nick: nur mit- .H'.i' .>v. Kroner. fchtem .uck mit dem übrigens bekenn.iich bockst ivackeren Bin nun seid n»d zwar u >l c.eiem vvtltc mmen dal er fick an zusöhnen 5e;u*\ cuul' fein Gestäntniß, daß er diesen so sehr tüchtig,.,, zhätigen und einsichtigen Mann — wie Schrei- '. L:r a.nv«is«n auf de» rZrmereiizdlrrchr von Hrn. Herru.ar.n» w. tlsia, d«s man tos Prädikat mies ruhigen und be° . g> HvoiWenun ra.'bi r-.ckk wird absvrechen können. Redaktion. ber dieses den Hrn. Bl. seit vielen Jahren kennt — Unrecht gethan hat. Wieder ein Beweis, wie wahr der Spruch der Weisen: nmn D’oan rc. .... I. Bon der Taar, 2l. Oktober. Auf die.Gesahr bin, durch folgenden Tadel mich selbst einem stürmischen Tadel und unbändigen Angriffen auszusehen, halte ich es dennoch für Pflicht, denselben hier auszusprechen, voransgefeZrt, daß Sie. geehrtefler Herr Redakteur, ihm ein Plätzchen in dem „ISr. Lehrer" einräumen. *) Ick trete fogleich in die Frage ein: Wozu die vielen (vielen? Uns find leider zur Zeit nur noch febr wenige bekannt! Red.) iSrael. Lekirerconferenzen in allen größeren und kleineren Ländern und Ländchen, Provinzen, Bezirken und Kreisen? Was haben solche noch genmzt? und waS werden und können sie nützen? Es versiebt fick, daß ich mit diesem Tadel nicht die größeren Lehrervereine, wie den Ihrigen und den westpbälisch-rheinländischen und andere ähnliche berühren will, die große Zwecke verfolgen und auch aussübren und die daher auch regelmäßiger Zusammenkünfte bedürfen. Ich meine uur die übrigen kleinen, die über Lcbrmethode .'c.' berathen. Es wird in diesen Parlamenlcken: Präsidentcken, Schrislsührerchen u. s. w. gespietk und mancher bekleidet da ein solches Ami »iid läßt fick mit „Herr Präsident" anreden. dem solckeS früber nie geträumt hat. Hat man sich venu je einmal in einer solchen Lehrerconscren; über die Metbode irgend eines Lebrg-'genstandeS geeinigt, wie z. B. über den hebräischen, biblischgeschichtlichen oder Religionsunterricht? Oder ist von irgend einer solchen Bersainmlun r ein brauchbares Buch zu rage gefördert worden?^—WaS schaden fie aber? wird man mich fragen; dem erwidre ich: sie schaden wohl, einmal dadurch, daß sic in manchem Dünkel und Hochmuth erregen (?); dann indem sie-gründliche, wissenschaftliche Arbeiten beeinträchtigen und selbst die Befähigten hiervon abziehcn. ßWieso? Red.) Während vor der Zeit dieser Lehrerversammlungen sehr viele gute Schulbücher, besonders über die jüdischen Lehrfächer, von tüchtigen Lehrern erschienen sind, ist seit dieser eine Armuth hierin eingetreten. (Aber, wo und die ältere,> guten Bücher hingekominen? Red.) Wie selten erscheint sogar ei» guter Aussatz in diese» und in anderen jüdi'chen Zeitschriften iibeV diese Gegenstände? Alles dies in Beweis genug für meine Behauptung. Es ist gewiß nichts dagegen einzuwenden, und kann de» Lehrcru gegönnt werden, wenn sie sich von Zeit zu Zeit ver- *) Waran feilten wir nicht, da wir von dem Ernste des korr spondenten uberzeugt st->d? nmj o,j=r*n jum offenen Aussprechen , zur Klärung der Anstchten ist der „Israel. Lehrer" vorhanden. H.valtion.

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