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Der israelitische Lehrer · 1869-10-27 · 43 (27.10.1869) · p. Seite 457

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
9 (1869)
Issue
43 (27.10.1869)
Date
1869-10-27
Page
Seite 457 (sequence 5)
Language
German
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4)7 i meiner Mission Mittheilung machen zu können, genehmigen Sie, meine Herren und werthe Collegen. den Ausdruck meiner Ergebenheit. Eh R etter. " Literarisches. Rede zur Enthüllung des Grabdenkmals für ven O-'errabbiner der Prager Gemeinde, S. L. Rapoport re., gesprochen von I)r. Stein, Rabbiner und Prediger ver Meisel-Synagoge. Prag 1869. Der Redner hat auch bei dem Hinscheiden de» selige» Rapoport in der für denselben veranstallele» Geoächtnißfeier gesprochen. Er bekundete sich wie damals, so auch jetzt, sowohl in sein r Sprechweise, wie in der Art der Beurtheilüng R.'s. als Meister. Denn obue, daß eS seine Art so zu predigen wäre, sprach er beide Male drusch-artig in der ralmudisch - dialec- : tischen Weise R.'S. E, sollte auch hierin eine Huldigung liegen, welche er dem Perstorbenen brachte, den er überhaupt so zu ehren und so doch zu stellen sucht, das; Inan auch in vem Redner, weil er nicht ein Verkleineret: des Meisters ist, selbst den Meister gern anerkennt. Ow vorliegende Rede war von Erfolg begleitet, -.ei» Zew'i), daß der Redner Hörer hat, welche dem Lalmudstuviuin nicht entfremdet sind. Vieler D ien würde manihn nicht verstanden haben. Und dies wäre ichase für seine geistreiche Hermeneutik. Seine Rede entwickelt die Idee, das;. bedeutende ( Ereignisse und Menschen Denk nä'er keiner Anrschrifl bedürfen, sondern durch sich selbst sprechen. So die , Steine des Jordans, welche, ohne oaß der Inhalt 1 der!ora darauf verzeichnet, »and, - an 'ich ja auch eine Unmöglichkeit - nrch sich selbst dafür zeugten, i So deutet demnach der Redner auch den Ausspruch des Talmilos: „Man seht keine „perjön icke Lebensbeschreibung" ans die Denkmäler der frommen,; ihre Werke erhalten deren Andenken". Richtrdestowcnizer enthält das Denkmal R.'s, ans rolbem Marmor geierl gk und auf den 4 Seiten mit eangrfüzten schwarzen Marmortafetn vers hen, in we.chrn die Schrift mit Goldbuchstaben prangt, eine vierseitige Inschrift, welche das Leben uns die Stellung des Verstorbenen, die Ramc.: seiner leiblichen um a igeheirarheten Binder und sie Ranen seiner literarischen Werke zum Inhalte hat. Man strebt seht jede Wissenschaft durch populäre Schriften und Vorträge allgemein zu machen; der wissenschaftliche Apparat und Oenkproceß derbleibt den Fachgelehrten, dem Volke bietet inan nur die Resultate. So wird es auch in der talmudischreliziösen Wissenschaft zu machen sein, zu de» hiefür geeigneten Vorträgen gehören auch die Predigten. Man wird talmudische Fachwissenschaft nicht mehr beim Volke voraussetzen und für die dahin einschlägigen Predigten kein allgemeines Verftändniß mehr erwarten dürfen. Alexander von Humboldt. Ein Lebensbild für Himg und Alt, von F e r d. S ch m i d t. 3. Auflage. Berlin, Verlag von Hugo Kost»er. Für den vortrefflichen Jugend- und Volksschrift- Iteller Fe d. Schmidt, war die Aufgabe, ein Lebensbild des Mannes zu zeichnen, dessen hundertjähriger Geburtstag soeben von allen Männern dvö Fortschritts gefeiert norden,, eine würdige »nd er bat sie würdig gelöst. Mehr als in vielen anseren Schriften, die über den groß m Tobten erschienen und, erkennen wir hier den Menschen Humboldt in seinem Werden und Wachsen, erkennen wir hier den Lehrer veS Volkes in seiner Bldeutnng für die Schule n»v für das Volk. Wir begi gnen dem spielenden Knaben auf Schloß Tegel, dem Naturforscher Humboldt aus seinen Reisen, dem gelesrten Humboldt in seinen Studien. Es ist eine cchn Volksschrift, die wir insbesondere für Zchulbibliorheten bestens empfehlen dürfen L o >t i s e P i ch l e r. l l Der erste Foltern. 2 > Der alte Barraross.'. 3) Unter Karl dem Großen. Erzählunge!t für die Jugend und sas Vol!k. Sruttgaft, bei Gebrüder Jcheitlin. Recht gut geschriebene. warm rmpstindene Erzäb efäll'g und anziehend, in reiner, fester Sprache. Ganzen etwa) stack christlich ge'ärbt, ooä> der piekistischen verweichlichten Manier vieler Schriften und darum auch für jüdische Schn n Alters ansprechend und zu empfehlen. in »eie lnngen, .i Wohl nicht in äkiricher ler r Di und S vom er>> Buch Leipzig. Mutter sie mit Künncn kannter berufen bildet! vernehil in nnsefe Predig Mütter, Kenn »sche E als fit Leier u Die § hier ei. Ihnen B den Mstt der stil e e M n l l e r a l s E r z i e b e r i n i h r e r T ö ch t c r öhne zur phvsi'chen und sittlichen Gesundheit en K ndrsalter bis zur R-ife. t^in praktisches fstr deutsche Frauen von i^r. mocl. Klenke. Verlag von Eonaro Kummer, 1869. Wst' 'wüßte nicht, wie sehr und wie oft unsere noch gegen ihren heiligsten Beruf fehlen, weil »emjelben nicht vertraut und. weil sie in"allen die das eigene Leben verschönern, be„ find als in der höchsten, zu der sie von Gott und benimmt, die ihre eigenste Lebensaufgabe Wobl haben sich hier und dort schon «timmrn i lasse», die ans diesen traurigsten Mißstand r heutig ni En.lnr Hinweisen; aber — es find in der Wüste! Hier n tn ein Buch für die. das über die Ausgabe der L'ntter als Erzieer Kinder spricht, ihr lehrt, wie sie als phyzieherin, als Erzieherin der geifligen Aistagen, Erzieherin zu Hanseln hat. Möge es viele was mehr :st, pünttliche Beobachter sinden. sind gerne bereit, den Ärzten zu folgen: Arzt, ein denkender und gebildeter Arzt, der spricht! -her sin' 3 Lieferungen erschienen, die von tcrpflichten vor der Geburt des Kindes, von nden Mutter und ihrem Säugling?c. ec bis il r> lliche t ld rauen

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