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Der israelitische Lehrer · 1869-10-13 · 41 (13.10.1869) · p. Seite 440

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
9 (1869)
Issue
41 (13.10.1869)
Date
1869-10-13
Page
Seite 440 (sequence 4)
Language
German
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440 Ansicht mit wahrer Begeistcrung vcrtheidigte, so dag es für uns wahrlich eine Genugthuung war, zu sehen, daß das Judeittbum seine begeisterten Kämpfer auch in den kleineren Gemeinten, und unlcr den Laien stndct. Jedoch war für Referent der Ausgang glücklicher, weil man ihm Zeit liest, seinen Entwurf genau zu motioireu nur man sick schliestlich für den einjährigen CyklNS, mit Auswahl der Stücke, erklärte. Wir hoffen, hast auch' in weiteren Kreisen diese Frage dieselbe Lösung finde! Gegen 6 Uhr Abx'nds schiost der Vorsitzende die Conferenz, indem er in warmen Worten den Eollegen für ihre rege Beiheiligung dankte uue seine Freude darüber auskrückte, dast ein so berrlickcr Lehrergeist die Dersammluug zierte; ebenso dankte er dem anwesenden Vorstande, für die über alles Erwarten gastfreundliche Aufnahme seitens der Gemeinde, für die ausdauernde Theilnahme an den Verhandlungen der Ecnfercnz, und hob hervor: daß das Wohl der Schule, der Lehrer, der Gemeinde und der Synagoge von dem innigen Zusammenleben der Vertreter der Schule mir der Gemeinde adhingc. Nachdem wir dem geehrten Vorsitzenden unsern Sank abgestattet, trennten wir uns auf kurze Zeit, um unsere Gastw rthc zu besuchen. Noch bis spät in dieRächt waren wir bei einem Gastgeber zusammen und. wurden noch ernste Gssprächc geführt über die Stellung der Lehrer u. s. w. Am andern Morgen reiste Feder, in der frohesten' Stimmung und mit rem Dewusttsein, ein gottgefälliges Spfer .auf den heiligen Mlar seines B.rufes gelegt zu haben, i» seinen Wirkungslreto zurück, vrx; acr? -a7 Y2’ji3 r.-Ntr ~r,:r Vx'” - Wir werden Alle noch lange au den schölten Tag renken, den.wir'in dein freundlichen Städtchen und unter sy edlen-Menschen verbracht. Am 28. Marz 1 s70 sehen wir uns ‘T““x in Bünde! Levern, den 4. Sctcbcr 1860. Der Schriftfübre.: F a-c o b C^a r s ch. W o ch e n b e r i cf> t. Frankfurt a. M., ">. Sctobcr. Bei rem 'FhtloscpbcnccNgrest,. der in riesen äagen hier tagte, hat auch unser.Or. Lccpelr Stein sich in hervorragender -Weise betheiligt.und ist durch eine glänzende Rede für die Ehre des Iu.-ciuluiins und die Erhabenheit der jüdischen M-esnasircc eing-nctcn. Es dürfte fürFhte Lestr gcwl^vou ganz besonderem Interesse sein, wenn Sie diese'Rede denselben -erführen könnten. *) Wir theile > selbstverständtich diesen Wuwch und bitr.-n Herrn Ur. ©«in r.chr sehr, untere Leser, die nicht to'glücktich waren, hn zu hör-n. durch Mittheilung der d'.7ve zu erfreuen. Red Vom Rhein.') Bon der Conferenz zu Rahrort zurückgekebrt, erstatte ich Ihnen sogleich nach meinem innegehaltenem Brauche, ohne dem Spezialberichte vorgrei en zu wollen, einen kurzen Bericht. Die Conferenz war von >2 Mitgliedern besucht und auch Herr Setninarsirektor Or Kroner ans Münster **), worüber weiter unten, war anwes-nd und betheiligte sich lebhaft an den Debatten. Wir müssen hier mit schonendem Tadel das unstatthafte Verhalten der Spezialkonferen; Lübbeke rügen, welche zur selben Zeit wie die Generalkonferenz tagte. Wir glauben, das; es nur dieser Bemerkung bedarf, um einem ähnlichen Zusammentreffen beider Eonferenzen für die Zulunft vorzub.-iigen; sollten wir uns in dieser Erwartung täuschen, so werden wir keinen Augenblick B senken tragen, die Sache nachdrücklicher zu besprechen. Doch nu.t zur Conferen; zurück. Sie wurde an den Halbfeiertagen abgehallctt und war selbst eine festliche. Rtcht wenig habe» dazu.die Mitglieder der jüdischen Gemeinde Ruhro t, welche auch fast Alle ituuiiterb rochen den Sitzungen anwohuten, beigetcagcn. Sic stehen bisher in der zarten Rückstcktsnabme gegen die Coiiseren; im Allge-neineu und tbre Mitglieder im Besondcrn ans dem ersten Platze. Der Gemeinde gebührt vorzüglichen Dank, . eer ihr hiermit auch abgestattet wird. Zugleich wollen wir aber auch nicht vergesse», oast wir von einem Geiiieiudemitgliede vernommen, da» die Gemeinde aus Liebe . zu ihre.» Lehrer, dem Callegen Lichtenberg, so gehandelt habe. - Rach Eröfsnung der Conferenz gab der Vorsitzende einen Ber.chl über den Bestand der U»terstütz»ngskasse, der erfreuliche Aussichten für die Zukunft eröffnet, so wie nicht minder dartbat, mit weicher Mübe uns Umsicht College Biumeuau das Interesse der UnteritützungSkasse ivahrzunebmen bestrebt u.td als Vorsitzender des Vorstandes der Conferenz in Leitung -der Debatten gerecht zu werden bemüht in. Das ^zntercsse der U»- terstütziingslasse uachsrück.ich nach allen Seite» zu sörcern. möchten wir hiermit iowol den Gemeinden, als auch den Cellegen aus's wärmste ans Her; legen. Der Gcschästsordnnngoeiilwuzs wurde in der zweiten Sitzung, nachdem einige §<> von> Boestande anders -- Wir sind Iv.der sül die srützeren nach füc VN' jetzigen Austassungen veraurworllich und es solluns inirizsi freuen, wenn die nn Lbigen ausgckvrochenen Hasimmaen sich veroirtlichen. Im Interesse wes« a isch.ii ve h> er ».»iu> es sehen wir daher nicht an, das Obige auszunehmen. Der rheiniich west sätisch« tzehr.nftand möge j.ooch nie, weder in dieser »och in anderen Angelegenheiten, »ne seinen eigenen auch die Interessen - des ttzes amintiebrerstandes zu ivahren. Die Redaktion.! d_ **) Herr I)r. aleoiier äußerte sich über den Mainzer Israelit so, daß an idn weder lür eine» Freund, noch Anhänger desselben halten kan».

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