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Der israelitische Lehrer · 1869-07-21 · 29 (21.7.1869) · p. Seite 342

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
9 (1869)
Issue
29 (21.7.1869)
Date
1869-07-21
Page
Seite 342 (sequence 2)
Language
German
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bürg. Vorsteher Münzer aus Oppeln. Kaufmann G. (\e!ot ans Prag. 0frcn\tl'6iin;r Lew ans 2^c^edin.; I)r. iSJcUner aus @ eiu'i^. S, Schlesinger aus Gleiwiy. '2. MaronS aus Bukarest. Rabbiner Dr. Phi ivpfon' aus Beim. Laneesrabblncr Ilr. Landau aus Dresden'. Rabbiner Dr. ^cilchenfeld aus Cnlm. Sekretär Werth.ini aus Berlin. 2. Cifcu« berg a;w Ltendal. Dr. H. Hirsdifcld aus Augsburg. C. Rotbfctild aus Stadioldcndorf. Stadtverordneten Vorsteher sz-rüdberg aus Bleid>crodo. M. 2i»ion aus tctcteil» I>r. Si'aM aus (5-vfurt. Rabb ncr Dr. IonaS aus Hamburg. Kaufmann ^alkenflcinaus Rordhaufen. Rabbiner Dr. 'W ttclshefer aus^ s>los; in Bane.ru. Pro'cffor De. Lazarus aus Berlin. Laiitecrabbiuer Dr. Herrbeimer ans Bernlnrg. "osiph' Diitter v. Weriberiner aus W en Professor 2. Sulzer aus. iwcii.’ Vorsteher W. Wolf obir aus Donau. . R tboui L en. auS Hamburg. Philipp Simon aus Hamburg. Seminarlebier Steinhardt aus Hilebrirgbaust'n. Larrorabbiuer t^olkmann aus Birtenfeld. i Rabbiner l>r. £ Ce du aus Potsdam. Di.'.ltintr Dr. M. Jcel au>z Breslau Vorsteher Wieruszoivski aus C'örtP. Rabbiner Dr. A. M. Goldid'inikt aus Leiprig. .Rabbiner Ilr. G. Gottheit aus 'Mandreister. Rabb. Dr. Kaverling aus Cilding"» Lengnau hLchwe'zs. Zlabbruer Dr. Mühsam aus Posiclbcrg. Llbraham Gnmpiowicz. Biikglied dis Haudels-" und «bewerbe- Bureau, aus Krätau. ..-Vristidc Astruc, Grund l|abl>in , de Bo!"iqne a> S Brüssel R. Listen, Präsident d.S belgischen Donstsrerilmis, aus B-üffel. Professor Dr. j Cruaid 'Biniid aus «Slogan. Sladlra.h R.iiiach aus.l Neuwied. Vice-Präi'idkut 2. Hermann aus Rew- Lst'vk niecltsanwalt » «Gemeinde-Vorsteher I sexblbal! aus Lkünrberg. Prediger-Wolfs aus Cöthen. Prediger; und L> hr-r Blumenast aus Bielefeld. Lehrer Blumeufeld ' aus XMKm ' Vorst.der B. Holländer aus Lecbfcl'üy. i Versteber If. Lamm auS l'rfurt. 2-orsiyendcr des Vor- > stanta?; Wilhelm MooS aus Crfu«. Vorsteher M. j Nienerbof aus' Hilkesheim. Lehrer I. Klingeustein j auS Osernheim. Vorsteher Lankcsmann aus Teplizr.! Vorsteher Philipp Würzburger aus Böckum. Kreis- . vorfl her Her; Hest aus. Notenburg. Stadt, ath und! Gemeinde-Vorsteher Benni Burcbardt aus Landsberg. i Vorsteher Jiaac Leoi aus Aachen. Vorsteher Ionaö! Valenlln allö ^Heuburg. Herzogs. Lankosrabbiner! Mcril; Dreifust aus Walldcrf. Arzt Dr. Meyer aus , Coswig. R bbine^ Dr. Cinstav PhilippfoU aus Berlin. Vorsteher Bauer aus Tepliy. Advokat uud Gemeinde- Vorsteher Cmil Lehmann aus Dresden. Hofjuwelier PH. Climencr aus Dresden.' Ltevercnd, Prediger M. Li. Natban, auS 2l. Thomas. Kaufmann Ö. M. Finkelstein uns Leipzig. Lehrer Leefer aus Lübbeke. Svndikus. Dr. Houigmann aus Breslau. Banquier Jof. Bcndi aus Dresden. Hermann Meyer, Vertreter der Leipziger Gemeinde. Alexander Werthauer, VertrcVr der Leipziger Gemeinde. ObergerichlSadvckat Dr. .Aronheim aus Brauiischwe-g. I. Spanjer- Herford auö Braunschweig. Rabbstrer Dr. Rothschild aus Alzen. Vorsteher Morist Märker aus Cöthen. Vorsteher Advokat Julius Benfen aus Hannover. Vorsteher Dr. Heinemann aus Hannover. 'Cs waren demnach 26 Herren, die dem Rahbmerftandc angeborten und 4 Lehrer; die anderen stst Herren gehörten den veifchictenften Ständen und Berufskrcifcn an. Cinige Herren, die Vertreter der Gemeinden Hamburg uud Haunorcr — waren nur für den Gemeinbctag depuiirt. .Die 2vnode wurde än erhebender Weile eröffnet durch' den Gelang des 2nnrgogen-(ilefangvereitis „Psaltericn" unter Leitung des K.ipcllmci'ters ^akafoh^ und rurck die ausgezeichnete Rede deö Rabbiner Dr. Goldschmidt von Leipzig. Cr bearüsne die Versammlung, „di: den verschiedensieir Liationalitälen und Völkern angeböiig ist" — „d> ch in einem Puirkte, aber n u r in diesem einen Pnnkte ein Besonderes — in unserer religiösen Aufgabe " Redner erkennt diese Versammluni als eine unlösbare svortscieung der tliabb'ncrvcrsamiiilungen von 1 *4, 184"» und l946, der Versammlung zu ,Frankfurt in, ^Zabre 1805 und zu CistlA >>» vori.c.i ^ahre. Die Rabbi,icrversaminluugen wurden unterbrochen — nach 1^40 —. „als eine von mächtigen Impulse» bewogt: ,^cit sich ivragen ziiwantie, die, wenn and) nicht religiöse fragen im h«rköminlid)en 2i»ne, gleiduvohl vom Gcine Gottes, der ein t>leisr des Lidnes und des stied)leo ist, durdrleud'tet und durd'glüht waren." Cs folgte nun eine ^eit der Crfdtlaffung, bis der G tanke im ^ahrc 1805 neu auftaud)le: „also liefert der bereits in Frankfurt a. M,, vcrnehmlid) aber in ifaffel riumülhig^zefastte Besd>lust. die aus blofzen ,vachlännern im Amte gebildete Rabbinerversammlung in ine von Männern des vcrjchiedenften BeruwS verretene 2nnode zu erweitern, den gcwist erfreulichen beweis, das; der lebendige Pnlssd)!ag der ^eit jene sters r»Unistingen belebte uud ei» fortgeschrittenes Beousttsein dio 2ckritte derselben leitete. „Selbst- Vertretung u » d A b w e i s n n g j e d e r g e i st l i d) e n ind s o n st igen Bevormundung. . . war-der leitende Gedanke, der die in »insercr Mitte zum ersten Male tagende Synode in'S Leben gerufen." „Die Äcmoinde war es ja, die von jeher Trägerin des religiösen Gedankens in Israel war." Redner preist sich glücklich, die erste Synode im Ng.men der Gemeinde im schönen Leipzig zu begrüszen, der Stadt, die nicht nur als Weltstadt, sondern auch als Stadt glücklid>er Jnitialiveu be'annt, unserem Unternehmen eine gedeihliche und glückliche Zukunft verheißt."

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