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Der israelitische Lehrer · 1868-01-09 · 50 (9.1.1868) · p. Seite 299

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
8 (1868)
Issue
50 (9.1.1868)
Date
1868-01-09
Page
Seite 299 (sequence 3)
Language
German
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299 ausgeschlossen und geleugnet, dir sogar bebenningSvoll und mannichfalti'g grniig ist, um rine Verhüllung und Vertuschung derseibrn mit aller Kraft zu verhindern. Aber wir trauen dem'Jubentbum Kraft, genug zu, um die Gefahr einer solchen religiösen NivcÜirung zu vergüten, und befürchten eine solche ebenso wenig von dem gemeinsamen Begräbnißplatze der Juden und Ebristen, wie von den gemeinsamen Wohnplätzeu derselben; im Gegentbeil: baS Leben vcrmöcl'te da eher einen nachtbeiligen Einfluh zu üben, als der Tod. Man muß fick hüten, die Gemeinsamkeit des BegrabnißplatzeS eine religiöse NiveUirnn., zu nennen, wie cS etwa die Gemeinsamkeit des cdnstliclen Bethauses und dessen gleichzeitige Benutzung für jüdische Zwecke wäre. Tie L-nkünliguiig jüdischer Lehren min n dem aus christlichem Grabe slkbenden Kreuze beißt nicht eiwa in christlicher Kirche beten und predigen, sondern die Ausbreitung des göttlichen P?ortS. auä> ror den Dhren der Ebristen, beit Bekenncrn deo Kreuzes, nicht scheuen. So lauge innere Tisskrenzpunkt?' zwischen der Lebrc des Juden- und Ehrißenibuins bestehen, muß auch freilich äußerlich die coi.fes onelle Verschiedenheit an»- recht erhalten werden; aber einmal in es »iiiitlhig, die'e über den Ted wo auch der Ehrisr d e Wahrheit erkannt haben und mit dem 'Zuden in Gott vcriöbnt sein wnd, hinauozutr.'gen, und daun, wenn man die Lebenden bei dieser Trennung im Äuge bai, genügt bei der senstigen polili cken und socialen Bereinigung eine äußerliche ceremonielle Trennung nicht m-hr, wie bei der finbereu Abge chlos'cuheil des Mine'altera; sondein es ist da eine Stärkung dcs jüdi'chen Bewußt fcins, eitie größere Äuik'äruug über den tu tcricheitcnden Lehrinbalt des Zuknt! »ms, seinen anserwäblien Beruf und seine weltdistvri'cbe Bestimmung re» größerer Nothwentigkeit und betcntenteren Einslu;:. (S.bluß so'gl ) Ucbcr Leitung rincS jüdi'chen Lehrerseminars und insbesondere die Ausbildung oon Rklizionslehrern, von T. K. hilft nack, :n der Inhalt wird zusammensaßt, 4) sehr schwierige Stellen erklärt der Lehrer, 5) bei der Chronik werden Vergleiche angesrcllt, 6) literarische Notizen werden gegeben. 4. Lern- und Lehrmittel wi'e bei A. C. Svnagogale P oesic. 1 St. 1. Zweck und Ziel. l> Verständiiiß u. Würdigung der Tempelgesänze, 2) Bekanntschaft mit den verschiedenen Literaknrperioden, ihrer Eigenibümlichkciten und den in den Gesäugen und Ticktungen enthaltenen ni'draschischen und talmudiscken Sagen und Anschauungen, 3 s Einsicht in die wahren Bedürfnisse und Zustände unseres Gottesdienstes. 44 Veiweudung der Gesänge und Dichtungen für den Unterricht an höheren Schulanslalren. 2. Sloff und V c r t h e i l u u g desselben.- Ein.e hier nicht näher bestimmbare Auswahl von rvrsyc r.-'s;- unk c'a-r. deren Venhcilnng in die drei Tertialen dem Lehrer überlassen bleibt. 3. Behandlungsweisc. l> Tie Scküler bereiten sich, soweit cs möglich ist, vor. 2) niii Nachbülfc des LenrerS wird übersetzt, die seltenen Wörter wie die Erklännig dunkler Stellen w'rden nolirl, i)4 de-e Lehrer erläutert die ieorm und läßt den Znbalt entwickeln, 4». literarische Notizen werden gegeben, :1s das für die Scku'.c und höhere Anstalten Verwendbare wird besprochen. 4. Lernmittel, l» Ter ausführliche '»na, Uebersetznng von Sachs, ^rürsteiilhal. ii) Lex esu von seürit und Lewn, 41 Zniu. Svuagcgale.Pvone- I> :’’n m;x, a~jc rc:~, L St. 1. Ziveck u. Ziel wie in den andern Klassen. 2. Slos' und Bert Heilung desselben. Agswabl tyu ,Z'T ^nwxri die Verldeilung bleib' dem Lelwer überlassen. s , il. Behandlung »weise. l> oer Lebrer trägt vor, Li er üb: durch FragencUtuig ein, 3 s schriftliche Atveile» werten angefertigt. 4. Lern u Lehr in ine!, aavax ur, r.xi im' a"ca rg"'»«, -rx rarn ec. « x,Fortsetzung.) E. Eursoriscke Bibelübersetzung, l St. 1. 'Zweck ii. Ziel "Vollständige Bibelkenntniß. 2. Stoff und-Vertbeilung desselben. Klagelieder. Esther, das l. Buck der Ebronik und i. Theil des 2. 1. Tertial. Klagelieder, Esther, l. Thcil des t. Buckes der Ebronik. 2. Tertial.. Das übrige des 1. BuckeS. 3. Tertial. Ein Tbeil deS 2. 3. BebanblungSweisc. 1) Die Scküler bereiten sich vor, lesen ror und übersetzen, 2) der Lehrer ' F,. >>? bräische Grammatik, l St. l. Zweck n. Ziel wie früher, nur in höherem Grade. 2 Stofs und Verwendung desselben. Die Lehre der Svntax vollskändlg. 1) Terrial. Svn'ar des Mrb zum Theil. 2) Tertial. Syntax des Verb vollständig, Syntax deS Satzes zum Theil. 3) Tertial. Svntax des Satzes vollständig und Sviltax der Partikeln. - 3. BebandlungSweise wie in der 4. und 3.. Klasse. Poetische Stücke werden rückübersetzt. Kleinere

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