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Der israelitische Lehrer · 1868-09-09 · 37 (9.9.1868) · p. Seite 196

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
8 (1868)
Issue
37 (9.9.1868)
Date
1868-09-09
Page
Seite 196 (sequence 4)
Language
German
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196 2. Rechnen: a. Diil brin Decimalbruch 0,431818 . . . sollen folgende Operationen vorgenommen und näher begründet werden: an er soll mit 12,83 dividirt werden bb. es soll auS demselben die dritte Wurzel gezogen, bis letztere dreistellig ist, ce. er soll in einen gewöhnlichen Bruch verwandelt werde». b. Wenn rin Schnellzug mit Inbegriff des Aufenthaltes durchschnittlich 40' in der Sekunde zurücklegt, ein gewöbnlicher. Zug »/, mal so viel und beide fahren zu gleicher ^eit um 10 Uhr 25 Min. Vormittags in entgegengesetzter Richtung von .det Station N. ab; um wie viel Uhr sind sie 7 Meilen a 26000 württemb. Fuß von einander entfernt? c. Ein Kaufmann hat ein gewisses Ouanlum Jucker. Verlauft er das Pfund zu. 20 kr. , so verliert er 41 fl- 40 kr., verlauft er aber das Pfund -zu 25 kr., so gewinnt er 17 fl. 30 kr. Wie tbeuer muß er 1 Pfund verkaufen, um l82/n °/c >u 9e: »innen? (Anmerk. 6. u. c. soll nach Schluß gelöst werden >. ä. Ein Schuldner zahlt am Ende des ersten Jahres feiner Schulden nebst dem Zins für die gan;e Schuld mtt 20 ist- Vom Rest zahlt er am Endedeszweiten Jahres 5/16 nebst dem Zins vom Rest des ersten Jahres mit 34 fl. 12 kr. Wie groß war seine Sckuld und;u wie viel stand sie aus? e. Die Seiten eines. Rechtecks verhalten sich wie 4 : 3. Wird jede um 5 vermindert, so ist der Flächeninhalt noch 150g;. Wie groß ist jede Seite? — 3. Religion: a. Vergleichende Charakteristik des Elias und Jeremias. st. Der Prophet und der Schristgelehrte in Israel. Vergleichung beider. c. Einwendungen des Weltmenschen gegen das Gebet. In wie fenr treffen sic das eckte liebet nicht? 4. Sprachlehre: a. Was ist ein Satz? Welches find die kürzesten Sätze, und wie können einfache Sätze möglichst erweitert werden? Mit Beispielen zu belegen. st. Welche Leistungen erfüllt die Silbe .,e* bei der Bildung und Biegung der Wörter? Mir Beispielen zu belegen. e. Evangelisches Lesebuch Rr. 28, Linie l—12 ist dergestalt zu zergliederndaß zuerst auf die sprachliche Ausdrucksform des Prädikats, ferner auf die grammattsche Verbindung, der einzelnen Sätze miteinander und ihr' logisches Verhältnis; zueinander, endlich auf die angewendete Interpunktion eingegangen werde. .5. Geschickte: a. Das Wichtigste aus der Religion der alten Aegnpter soll darzelegt werden. li. Wie wechselt die Stellung des Papstthums zum Kaiserthum von Karl dem Große»' an bis auf Heinrich V.? <j. Welche Verdienste hat sich Peter der Große um Rußland erworben? JÖ. Musikalische Ausgaben: a. §sie gegebene Choralmelodie vierstimmig für Orgel oder gemischten Chor zu setzen. st. Eine Ausweichung von E-moll nach As-dur ^auszuführen. c. Beschreibung einer Schleiflade. 7. S cksu l k u n d e. a. Die Consequenz des Erziehers: worin liegt, worin äußert sie sich? warum und für welche Zwecke ist sie nothwendig? st. Wie erzielt und worin zeigt es der Lehrer, daß er der ganzen Klasse angehört? e. Lehrgang des Schönschreibunterrichls nach Ziel, Umfang, Stufe und Methode. 8. G e o m e t r i e. a. Es soll der Lebrsatz ausgeschrieben und bewiesen werden, welcher die Größe des O.uadrats über der größten Seile im stumpfwinkligen Dreieck bestimmt. st. Einen Kreis zu construiren, welcher der Summe oder der Differenz zweier gegebenen Kreise gleich ist. c. Ein Küfer kauft einen Eichenstamm, welcher an dem einen Ende 1,0' und an dem andern 1,2' im Durchmesser hat. Er zahlt für einen Kubiksuß 27 kr.; wie viel muß er bezahlen, wenn die Länge 28' beträgt? 9. Naturgeschichte: a. Zusammenstellung der wichtigsten in Württemberg gebräuchlichen Bausteine, wobei Färbung, Gefüge, vorherrschende Bestandtheile und die Fundorte zu bezeichnen find. 1 I». Die wichtigsten Oelpflanzen der gemäßigten Zone: Blätter, Form der Blüthe und der Frucht. e. lieber die Wale oder Fischsäugethiere; Rechtfertigung des letzteren Namens, Nahrung. Gebiß und Bewegungsorgane. Als freiwillige Ausgaben wurden 10. aus der Landwirtbfchaft gegeben: a. Der Roggen: Seine Anforderungen an den Boden, Aussaat, Eigenthümlichkeiten im Wachsthum, Ernte, Verwendung, Hauptroggengegenden Württembergs. b. Der Sommerschnitt der Obstbäume nach Zeit, Zweck und Behandlung. Aus dem weiteren Theil des EramcnS führen wir noch an: , 1. Orgelspielen: Das Spielen eines Chorals aus dem württembergischen evangelischen Choralbuch, wo möglich mit freiem Vor- und Nachspiel, ferner! eines gelernten größeren oder kleineren Orgelstückes.

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