Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 8 (1868)
- Issue
- 35 (26.8.1868)
- Date
- 1868-08-26
- Page
- Seite 177 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 76% known words query
- IRI
…/4896751-5428714-5431908--2068-4898459- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
177 tarnt ßorchu, hatneir loorez bis jiefoamclio seloh, bann ahavo rabboh, schema, tenlath sclieva 'ür Freitag Abend, desigl für Sabbat-Merigen (achacharith) sehemonah esreh für die Wochentage. olenu; es folgen dann die bis jeh^ nickt genannten Gebete für Wochentage bis nach achemonah csrph, lechu nerannano bis an lecho (lodi, Psalm!(2, asclire, nischmath, elohaj neachomoh, die Gebete beim Gin-- und Aufheben der Tbora, itaUol, aeltomnnalt narolt für die acholosch rojjolint. Ick will bi.rmit nickt gesagt baten. das; d' se Ordnung ein;nhalie't unbedingt nöth-g wäre; jeder denkende Lehrer wird wo»! die ricktige;n treffen wissen. Ick wollte nur damit a identen, das; man iüe S ovm leichteren zum Sckwere-.rn übergeben nn^ bei den;n überfeyendcn t^ebetrn auf das Alter der Kinder Ricksicht nehmen muß, Anck ivird eS wohl Rickts nt bedeuten haben, wenn ein oder daS andere der genannten Gebete wegbleibt, oder irgend ein anderes d'N nie'ügt wird. 'Jtur-'fei vöd m „Zn vielgevarnt; wir werden mit rem oben angeführten vollständig - genug haben. — Die Gebete für den Sabbat halte bä, k-cüwegen für geei neter vor denen der W scheint ge '-orznnehmen, weil das Kind jedcn'alls früher den Sabbat als den WerktagSgotlcsdicnsi b-.itickt. S>hr vcrtbr-lbait wird cS fein, wenn man oft (als stille Be'ckä'tigttng) das Pen'ttm fchri'tlick übersetzen lässt; cs g bt daS anck »A-wandtbeit' in der deutschen Sprache, Es -mnsi wrrtgelrcn übetsetzt wc-den. dock dar» der Zusammenhang d irckaus nickt 'Roth leiden. Diit d'ejem Unterrichte oerbinde man den h br. Sprach-Nntcrnckt o-r Art, das; dnrck den elbeu der Sckülcr mit den -um Utbersctzcit nüthtg.n siegeln und Gesetzen der Lpracke bekannt werde. Hier;» reckne ich das (Merti'it der Pronomen, Snssireu, die Konjugation des regelmäßigen VcrbümS, — Der Untcrrickt im Uebcrs-tzen soll für Knaben und Mädchen sein. Gs w'rden für dcnse b.ii wöchentlich 2 Stunden angefetzt " — t^s folgt die De aalte. Herr I)r. Rothschild. In Lezrg auf die Reihenfolge dürsten vor Allem diejenigen Gcbctstürke zu berücksichtigen sein, welcke beim ösfentl ci cn Gettes-- dicnsle laut vorgetragen werdend > Herr tettenheimer. Die Ersahrung dürfte diesem Verfahren widersprechnt Gerade bei den laut vorgelragenen Gebetstücken verhalten tick die Zesuckcr des Gottesdienstes höchst gleichgültig; stc betrachten sich alS Zuhörer. Das stille Gebet erregt mehr die persönliche Andacht und darum dürste gerade, dieser Theil des Gottesdienstes vvr Allem berücksichtigt werden müssen Herr Dr. Rothschild. DaS ist es eben, was für meine Ansicht spricht. Die Gemeind.' soll iticht Zuhörer und Zuschauer im Gottesdienste fein, sondern lebendige Tveilnahmc;eigen, die allein durch das Verstau du iß derjenigen G betStbcile herbc'gefübrt werdet kann, welche laut vergetragcn werden; die stillt Andacht ist dem Belieben der Ginwlnen anheimgegebeit und kann derselben, wie bei der häuslichen Andacht, der Gebrauch der Mutt rsvracke trdtt au;nfck!ieüen sein. Darum bin ick auch gegen das Ueberfe'oen dcS Difchgebete', welckcS Herr cktarr an den Anfang stellt, toeil ° es Sacke des Hau-es ist, feinen ckäus'icken i^eitc-dienst in Andacht erweckender Weise. also unter gewissen Verhältnissen in deutscher Spracke,;u ordnen. Herr sonneberg. stck üimme Herrn l>r. R'tb child darin de;, eas; erst diejenigen Gebete vorgenomme» werde > llen, welche laut v wgei a eu werden, bemcr'e aber das; g rade manche eon diesen jh'e besondelen Schwierigkeiten haben, und erinnere B. an das z"t?, die rtrttp. Herr K lingen n c i u. B'im 11 ate^r-ckte im G der berienfu sind in Bezug auf dw Airckeitfo ge -wei if'c'tcktspuntte fettutbalten: der pädagogische, gins religi-ö'e. Die '-äda;o.,ik -. criatnt Iorl ch^'ite.i rein leichteren";.i»i Schwereren da» religiöse i’ioau' u gebiete oogberr'ckend die nichtigsten, al o g miss r m ßen die Hauptbestanstocile des össnitlickeu Gores- . ie-t'les. Gs w:re> S tche 'der l.-Lrers >'e n nach diesen .GeüchtSp -nkien sein Verfahren in eiuzcltcu ,>allen zu regeln. Herr Murr. Ich beton-- zweierlei. Zuerst io'che Gebete, welche fastbare 'iunl'cke lltomeitle haben und daher tu ihrer B reukuua-wo u K.n^e leichter erststt werden. Darum das dem Ki ide bekanntand in seinem Zwecke '.eickter riaßl'cke Difugcbct vor denjcn gcu Stucken, weiche überfinit'ichrn, eogmat ich'tt Inhalts iin? w>r das von der llustetblick'eit vandelttsc \tn; und daun die Sabbatckgebek' w den Woch ttgebelcn weil die grrstere Dbciluahme jenem zua wendet in und das Kind früher an ^ab.hatbgckt sdicnsl Äntbcil nimmt, als cs;nm Vockengebet veranckasi: wird. ' Die Bersammlimg spricht im Allgemeinen ihre Uebereuistimmung mir dem llieseren:»n aus und betont blos, dag der d'ebrer die beide-t leitenden 'at.-sjch'Srunkke nickt aus d n Allg-n verlieren dar-: das Fortschritten vom kcichtcrcn;-.im Schwereren und die -Hanptgcbete beim ösieniltchen Got rsoienste. _'' r. ' Die Bcr am nlung schließt nch cbei-go der Ansicht an, das; der hedrai'che Svrachuntcrricht sich tem Gebelüb rsetzen anichlieszen ttu -, .Herr Slettenheimcr will nock einen gesonderten Sprachiwt rrtchk im lebten Schnija-re. De Versammlung sckliet sich dessen Aiiuchl insofern an, als das Conjugiren, De'lin-rrn re zuweilen als gesonderte oder besser als besondere Uebunz austreten