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Der israelitische Lehrer · 1868-08-26 · 35 (26.8.1868) · p. Seite 176

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
8 (1868)
Issue
35 (26.8.1868)
Date
1868-08-26
Page
Seite 176 (sequence 4)
Language
German
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176 die Anwesenbeit, zweier Fraüen genüge; Rothschild beantragte Revision der' Vorschriften über Aufnahme von Proselvtenüberhaupt. Beide Anträge gehen an die Cominisiion. ' «Zeiger niid W i em e r batfen rituelle Anträge gestellt; Enteret' über die beschränkenden Vorschriften in Betreff dee Weingcimffes >rrr ,-pj und Letzterer über die rabtinischen Speiseverbote überbaupt. Hiermit waru.die Debatte scher die vorliegenden (Gegenstände geschloffen und. man schritt zur Wahl von.1 <5cmm:ss'onen: Eulrirs (Adler, Pdilippiou, .>oe!s, schule sHerrbeimer. PlnlippsoiistTessau», Hcch'lädkers, Gbe > .vriednianu, feiger, Audi, Ritual > Kabii, Wiener, Adler'. B.'? der Eulxuscom nissiou ward die Eoovt.akion anderer Mitglieder , Antragsteller und Vertreter der kleineren.titemeindeu> vorbebalten. Pbilipv- "fötncheaukragte einen. Dank für den Bornand und die l^Iiede." der l^emeinde Dassel, Kabu für Philippiou, der die Versammlung o.Ngeregt, Wechsler für Adler, der ff. ge'ei:rt, 'tdlrr nir ,3teüt, "der die Mühewaltung des Deeret.aria's ülernemmen. T'e Versauimlung stimmte ein und g ab' dies durch l^rbebung vom Di:ze ru erkennen. Drein dank-.e und wies darauf bni, dag Rabb'ner nur Leb're-r in^ibr n Bestrebungen sich stete unter'ni'zen niüffren. Der Präsident.schloff die D'lzung in würdiger Wci'c und niir ibnr betete die.Versammlung rininükbig \;n 65ct: laut uzrd xruff um den seaensreieben Erfolg -] ihrer Wirksamkeit. Rochsekkugen Ra et mittag? reiften j Viele ab und betätigten, dadurch' die Wahrheit ibrer . Aussagen, dag sie über Dabbar hinaus dieses Mal l in ihren «Gemeinden nicht entbehrlich seien, womit ein; früher von a!v jener gestellter Antrag, die Sitzungen i nicht nülzeiiig zu schließen, rnrückgewiesen worden! war. . j Veöge dieser Bericht nicht blos ans Rengierdc gelesen, iciidtri! in allen (ä'cmoiiideii criisklich be- , rüekiichligt werden. Tie Veröffentlichung der Protokolle und Eommissionsberichte geschieht durch die „Allg. Leitung des Iaideiirbiim-s," .deren Hrransgeber den Dalz beiinizen wird, um den Inhalt ans. hnchbändlerischem Wege zu vervieliälligen. Ein Antrag lliotbschilts, eine Hasse für die Rabbiner Versammlung aus Dainmlnngen in den B'emeinden :u bilden, .sowohl zur Bestreitung der I Reisekosten für die Rabbiner, we.chc nicht blos im! speziellen ^nrrresse ihrer Gemeinten, sondern in dem : allgemeinen aller E-emkinden wirken, wie auch zur Bestreitung der Trnckk.osten .und anderer Ausgaben j wurde dabin erledigt, daß die Rabbiner hierfür zu. wirken, die moralische Verpflichtung übernehmen mögen. Bericht über die zwölfte Versammlung israelitiscber Lehrer zu Rheinheffen, at'gchaltcn zu bldernheim am 3. Ikugust 1868. In Folge unserer Einladung in'diescn Blätte'n fand am 3. August die zwölfte Versammlung der is-aeliriseben Lehrer Rbeinbessenö in Odernbeim statt. Die wurde durch einige anregende Worte unseres Vorsitzenden Marx eröffnet, in welchen er die Gründe ausciiianbrsctzte, bi. das Ausfallen der Versammlung in den Iabren »666 und t-67 ver nlaßten. Im j Iabre 1866 waren es die kriegerisch n steitcn. die alle! d-artige B.strcbun en behinderten in d ein faemütbliches Iummmenseiu Unmöglich erscheinen ließen. Im Jahre! 1867 aber glaubten ivir. mit Rücksicht aus die Gen.wal- 1 Versammlung des Vereins „Ackawa" die Kräfte der! Lebrer — Ie-t und Geld — nicht zerip iktern;u dürfen Do finden irir uns denn hier wieder zusammen, > wenn auch nicht groß an Iaht, doch in t dem regen Willen. Erfahrungen anszukau chen, welche i'ir unsern Beruf reiche ,rrncht> bringen mögen.! t^s wird beschlossen, ras 'Veräußern der Bücher, da lint r reu geg'iiwärügcn. Ver'älinisscn der Lehrerlesever in nicht au erhalten iff, am Dchlussc unserer Verhandlungen vorninebmen n :d die Versammlung tri't alsbald in ihre Tagesordnung: Tie Lcbr- G egeniländc in der israelitischen R elig i o il s s ch ii l e, h e - i c h ii n g s >v c i s e die z» m :>t e - ligionSunterrlebte gehörigen Gegenstände in der israel. Elementar- und Volksschule und das M a a ß derselben betreffend, worüber rin Referat des Vorsitzenden Marx, vom Jahr 1864 Qcr Lebrer 1864, :Rr 26—3l) vorliegt. In der vorigen Versammlung waren wir hierin bis znm G e b o t ü b e r s»lz e n vorgeschritten. Es wird nun der betreffend: Passus vom Referenten vorgetragen, welchen wir rum besse.cn Verständnis; hir wiedcrgcben. ^Nebersetzen der Gebete. Tiefes beginne mit dem 3. Dchnljabre, a>io nach zurückgclcgtem 8. Lebensjahre des KindcS. Auch h;cr halte ich ein früheres Beginnen für unoertbeilbast; baS Kind muß;ucrst in fe.ner Muttersprache einige Gewandtheit erlangt haben, cbe vom Uebersetzen einer fremden Sprache die Rede sein kann. Wie gering aber die Gewandtheit in dieser Bestehung vor genannter Ieit ist, weiß wohl Jeder von uns. Darum werde auch in diesem ersten Jahre so wenig als möglich überseht. '; Was die Reihenfolge der zu übersetzenden Gebete betrifft, so möchte ich folgende Ordnung vorschlagen: Beginnen wir mit dem Uebcrsetzen einiger Seaens sprüche, die baS Kind im HauS vielleicht schon kennen lernte, namentlich dem ersten Tbeile des Tischgebetes,

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