Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 8 (1868)
- Issue
- 28 (8.7.1868)
- Date
- 1868-07-08
- Page
- Seite 122 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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ftt stets b«wußt war. Ober bietet et>vo da) jüdische Zebeu brr I^zeit rineu so trau«ig«u 9tnMicf, um t« mit <inrut »wlfvii Blatt« tu vergleichen " Unf.T« Wiss.ufihait blüht »i« ni« zuvor, in Schule und G meinde, bei all n Meinuugeverschiedenb it«u, ober vielm hr durch str, rA^igro Lebeu. Nein, wir schlafen nicht, wir dürf.n Bict t schlafen, denn noch ist di« Zit nicht gekommen, wo «» Lbesflüffig geworden, d«m wahren Gotte za dienen. Welch«» Irost diel t un< der von süßer Liebe überqaellendc 2 iaief moderner Toleranz:! - »Ter 8ott, der tenlich T'ck ae'eitrt. tat Tir rwSd't da» leb Ile Loos Und 2 ich. I»sch»iun, uidrrri «r?ü s Iren Sahn >um MuiterschooS, Ter. als die «Ir» rküll t war. ~ Maria oller Dill gebar. Und ob Tu orch, non Dabn aeblenbet, Arraifn Tr>n«s üöij 4 Blick — Kti er an, Jtiruji s in ti'n't voll nbtt. Har er i-i heit'gor Liedrsg'ulh Tirtz T>de»qu, I. noch im «, der Lergidai'g Trlmr k chuld erfliht. Ach, wein st-7cku n-, laß Tich rühren, 1 ir L «de. »i n e wrde wird, Mit trni. t Land inrcht zu suchen Ta» Lr w. des dxich de 9}''Um irrt! Sein £i-t und llönig tla.ck um Tich: »Mein Jsiael, was Piehst Tu michf- Tu tnr, st dem Füssen T«in«a Leben«. T-w Lerrn »er k> i~«n eicht enlfii.hen; klgib Ti' ilm. Tu suchst »er.,.den«, ' T'ch seine, chnade zu e'triek-n^ kr d uck> io lang Tich an die Br,n>, i i» Tu.ihn rcklich li den mußt. Also dar' ist der Trost.de» edlen M-nschenrr.-nnhe«, an d-ni öa-' gbeuote Israel sim ausriel t u soll! Pste.il v.n den Tulder so ,u testen, daß min ib»> gerade die Sülle s in«r S.iial «l» lölste Seligkeit kreist? Taß man ibm mit süßlich lockenSer Stimme, da» wa" idn oerad« «»>re0 t «ihielt, zu nahmen v.r'uck t. daaS.-ldstb.ni'ßsin, die T, a>e i tni seinen Gon? T«r Tickter ist a.w'p ein s br olä»biaer Cbrin, der tt für grob fält, "bi« Schaar n seine« Kirch' guvr»'«dr»; aber ein «iurckl rolle, '1>le»sck,rsr und ist er »ick>! Li >t er wabrlda>'t da-' welk« Ieickurun, so n-ö.ze er m t der Kraft s.-ireo Ticli raeine' ist« leine M ns.1 enreck te «i"tr t », deß man ea >ll r Leiten nicht nur mit all n Pst chten d.Iü«. fordern auä> mit R -ck t n auanalle, diß man ilm g'e'ch aU-n Anderen all' B'bnen deöffnlli ' en l den-r offne. Tann wird e-' vi'llicht ala»d«n. daß sch br Gnade, der ni« müde >prd»dn Li d.' erf,-«„t. Adr di' j ht! -Mi« r'reichten auf di s« Lied«, die unzu V.'iä d :» an >ru» s lbst macken will, di' n»s uns r» Slolz raube» will, um uns kllin.iche Ganftbez.ugungen oder höchsten», da», wawir mit Rech! ju verlangen habe«, dafür »u reichen. \ Erwitte, 2N. I,ui. Derl Bericht über bi« rbeinisch-westphä ische Eoufeienz in Tckrtmund in Nr. ^4 dieses Blatte» ist tb il» ungenau, theil» verschweigt er Faktische». Das Erster« ist, «eil er vom Präses ©lu» menau und nicht vom Sekretär Spier, der da» Protokdll geführt, herrübrt.;u entschuldigen, da» Ander« aber nickt ganz zu dill'g'n. Aut schuldiger Rück,»cht gege» » einen Freund Opoenh.'imer in Warburg erlaube ich mir, da» Ungenaue zu berichtig:» und «ul Rücksicht auf die W.>b,beit, die mir üb.r Alle» geht, über da» Andere meine Meinung offen au»u>sprechen. SU» da« li ferat Ochvenheimer's auf der Tageöord» nnng stand, stelltich, ehe zu» Di cusfion dess.lbe». ge» s ritten wurde, den Antrag: Referat-, auch wenn sie gedruckt roriägen, von der Tagesordnung adzuseken, wenn ihre R ferenten zu deren Bei tretunz nicht anwesend s i«n. Tie Gründe für mein » Antrag nahm ich a»4 dem Cba-ert r und au» der Arbeit m«i,e> Freunde» O. b r. T ieser Anstcht trat Präses B um rau entgegen, >»d m er gelt nd miiht', daß man der gekiegenen und » m>angreich«n Arbeit O'» es schuldig sei, in die Be» sp'-est'unt «inzntret'n. da eise» sonst einem Vertagen ad infin'tnn gt«i I käme. Als die'c Ansicht durchdrang, üde»nadm ich, obn« von O. damit beauftragt zu 'sein, die V ,tret»ng de» R'ferat», ohn« daß mir dasselbe vor- 'aa. so gut ich di-se» an» persönlichen Mitlheilunzcn S'.'S von vor sü'k J'br n her kannte,-möchte aber gewiß nickt b b.t„rt n, daß diese» nach allen Seit.« hin vv" mir i> ers t-öpsender Weise, wie e» da» Referat mit Rockt beanspruchen kann» gesch.h.n sei. Aumenau'» I rtbum — und irren ist n,euschlick --- rührt wahr» schei-lich d.'b>-r. daß College L vinger, der nur in der 4»ichmittaa»>itzuua d » ersten Tage» anwesend sein konnte, um den Vortrag seine» R.ferat-» mich ersuchte, welchem C.sul'.-n i >' auch e-t pros-en habe. In d r Nachmiltag'stbung de» zweiten Tage» kam in de» fr i n Bespr chun,,en da» V->b>lten de» Verein» z-i Vü-ste, re'p. der Mnk -('aindo.ss'sben Stistuu, in der A> g.'l'a.-ub-it de» L hr.ro Codn z» Tortmuud rur Spvche u«d mnrde bei dieser Gelegenheit hrvorgehoben, daß die Verwaltung de» Verein» sich nicht immer nach in-m un> demselben Principe richte und Ans.hen der V-rko-, w'»n nicht auch noch anhere Rücksichten bei ihr P ah gr-ffen, fovie auch noch andere Mängel, b;ren B s iti'U'g Im allg.'M'in'» Intereffe gcwünsckt werden muß, b-vo-g bob'n und stark betont wurden. Tresev-rickv iat d-r Pwibt ganz, wa» unser« Beifall nicht ae'u-id n b t. Den> dadurch. daß man Mängel, lang, jä'irig: Mäii'l,» rschv'iat. trägt man zu deren Vkrewigmh br. rh le der Anstilt zn »ühen; deckt man sie^ber sreimntd'g anr. daiait sie allseitig erkannt werden, s» ist deren Beseitigung von der Zukunft sicher zu crwaÄen.