Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 8 (1868)
- Issue
- 28 (8.7.1868)
- Date
- 1868-07-08
- Page
- Seite 121 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 77% known words query
- IRI
…/4896751-5428714-5431871--2005-4898403- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
12t Interpreten itnb lleberfefcrr au&er den bier rturfübr» ten 3t iifln not» on.vre ,n beioaen sink», da» er »<i< m tiilid) die bm Hedrä'lchen u rnniiiMrn Tidl c r «eruleuten muff. lim de» Sinn rer Wöi lrrstä» me v»d R»de> S>irl>i, «ichtig zu e-f. sie» ist von allen guuivliche» Bibel'oricder» »> irrer I-il aiie>ka»iit. —■ ecbitettlicb «ob rer Wunsch. dust 'as Kirr Borpetrdgrne für A«k>ere >i»e Anie.»»» sein möchke. k.>e h»r dehnnd.l e M>teiie w iier zu 'übren n-iv zn enlf «v'ck ln. Tenn nur dadui ch k.'iin in in vrrliü'en, p„st die Bibel »och soll»» vei«»'alle', oeiPie.r, iii: das Brruuhril fiir den Wahn imo Mir die Paiteirlchlu.ig auegebrütet mene. — - DU, § M'i »! «in'rr. L»Z o ch c it U o r t cb t. Ober ii beim, .r>. Juli. G leg nllich der Jahresversammlung der Ludwig - Alice»-Sist»ng, Irelde.'.m 1. Juli zu Mainz ad.ieb.iMeu w ir?.', wurde auch die Frage gestellt, ob auch »i. is . N.ligio»»l br r H.si n) Auinahme sind.« tönnt.n. was vom Verstände einstimmig Vern.int wurde. Wir waren nicht zng.'ie»; wr tzän.n sonst «infGrnndd r Ai» srge d:* früheren VrälS.nt.n, Menge', «ad d> «cklid st lenwustiir. Wir den-erk.» j doch , da st dei j nigen Herren Religion-Iehirrn, welche ihre Prüfung «l* Elementurlehier lSchlußun) D si ritorial.rainen) genad't bad n, also inländische Schalanu.'aspwanie» sSchulrandidat ») si> d , an cd w nn sie ke ne staatliche Aistrllnng haben, die Ausnahme n ch dem Worllaul d.r Slatnten nicht v rsagt weiden kann. Wir dilien die He,re», bi rvo» Noiiz zn nehmen und h.m.rken zugleich, dast diese Herren, weil ihnen nad' den» di h.ri rn Hin* die Aufnahme zum Th.il w i d er r e d> t! i ch r.rfapt woiden ist , Nachzahlungen »ichi zu machen hab.n. Sellie ein Agent Au flnclie machen, so ditien Wir, nn» sd leunigst Kunde geben zn wollen. I. Kl. Darm na dt. 21. Juni In der b ntieen Sitzung der Kammer der Abzeoromt.n kam eine D schwer de der »rtbotrr.n israeliuschen R ligirn'ges.Uschi, st zu Mainz zur L.rb. ndlnng, weg n B-sd ränkung in Bezug ans die Relgion*ülu»g, wonach d.sonoer* de.» sttadainer dies r G.sellschasl da* R.cht zur Trauung auewäriiger Israeliten '»erweigeik wurde. Sie wird von der Kammer als begründet anerkannt und »er-Negierung empohl.n, daß «* einzelnen Israeliten freistehen soll-, sich zur Vor» «ahme raddinischer Alle an derj nigrn Rabdin-n zn »enden, der ihr Vertrauen g.nieße. Die deir.ss nden stenographischen Berid te liegen noch webt vor. Wir weiden «ns diese, die Stellung und die Autorität der anfefteflten Radbinen unsere* Lande* gefährdende Neuerung, die deren wohlerworbene A»t.'rechte unter Un» ständen in nicht geringem Grade gefährden könnte, und bn de« jüdischen Religion*- nnd^ Ehegeseh theilweise i zuwider ist, zurückkommen. Heff.mtlich werden e* die Ra^» bine» de* L nde* an Aufklärung gehörigen Ort) ni>^t f bl n lasi n. E> ist an und für sich Pflicht, den Bor» wmf, al* deeintiädtige dieP .rtei de* Foitschiitti und nicht die Dnnkelp.rtei, dei d n IuoeN wie überall, die Ge, wisi.n fre.heit, der in w.bih.st jeju t.f tu Weife vq» den Gegnern so ofi endg.sproche» wir*, endlich »ist Kraft gebührend zmückiuweis ».! Brealau, im Juni 18U8. Erl in den Sie mir, aeschähiter Hir Ste*acieur, eine Beurlhei.ung. res*, eine Aulitiitik eine» in der pädagogischen Z iischnst von Bfll.en sKiilisch-vä.'agogische Bierielj hr.fch.rist 5>. J>ttr» ganz t. H fl S -9 | gefällten Kritik ü.'.r «I waelit sche Lieeer^ von Julius Stirm'*-, *enn .inuial ist j> der Inh'lt jeoer pä»agogischen A llschrift e.n erliudi r Ge» genst.iN* der Kiltik für ^sdr g.schä-ie* Bl tk, geruer ist ' gerade Ihr d.n jüd.schen L hrrriulei.sie» si is «iomendel Srga» ter v fi-uo* Oit zur B spi echunz lNer.nif.ber Er» zeug».sie, welae ml oeai Iuoulhuu i» so >i,he Berührung zu tret.n ke suche», wie die genanuleu Lirdeb vo» Sturm. „Diese Lieder sind au« warmem Heizen geq,ollme und »*.l gkh ittene- Zen >n sie de* Gland.»* an 0a*P-o» pketestworl: E« wir* dennoch' dazu ko ni»e»f d >st I>fdd wuizeln und Jsr.el d »den un» grünen wir», du» sir d.n Eiobodeii n it F übten eisülleii". So drurlhekl! dir Necension jene Li.der, die, »ad> de* Bers.-siei* ^or« wor',' möchten „ie>ne F.ühuili'boken der jgöuen »Jeit s in, wo da, i>oste Leid rugesilee der Eruianl.n. -som Geste d.r A»ie>>chhu»g durchdruuzen, zu rauschen drginn.» wird." Klinget da» nid'k auf teu eist.» li.ndiuck wie liebliche* F.iede»*gelä»ie' der Eugel der kiede und de* Mitleid» au* himmlische» Höh.u. Welche Zullt vo» M.iifd eiilirde! Ader auch von g>jch/d'tlicher Kr ink, » st; von Eliisidit in da* wilk.iche L drn; von Be» sd'r>druheil? „Wir sind rin we>keo Bluit, in Skaub g.trlt n. Ach konnlrn wir im stillen Frieren h ft» bei uus.rrn Bäierw i» Mudp.la sdl.je»". So n.cinv der sdwärmrrisd'e Did'ter, der mit der d.n wah r» Diä-ter» seelr» eigen.n ti.s n K.nnlnih de* »'r»schlichenGeii siiht, auch in Inka'* Herz wll geklickt h,ke». Wir si»d> kein wrlkro Bl. tt. mnn zäitlich.r Arrund, wir waren r* nie,- sonder» ri« Etamn, ttr cn drn Ns in eine* deledsndr» Ctronie* föNlich.r Wei heit seil Alter* g'.xfinzt, noch cheutr so fest und unrisc.ülteilich d.st.ht, al* eh.dem. Noch nir, seilst in drn Zrilrn der uusägl.dsten LlMal>«, wer »er jü.'ische Grift so ermattet, um sich nad> te« Fkiebrne schlafe in M d pela zu sehnen. Er wollte lieben, um seinem Gotte zu ti.nrn, er n »stle leben, weil er sich seine« Wrrihe*, seiner Aufgabe »nb seine« endlichen Sie» 1 Dir kennen diese Lieder nicht. Aedarti»«. I