Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 8 (1868)
- Issue
- 25 (19.6.1868)
- Date
- 1868-06-19
- Page
- Seite 94 (sequence 6)
- Language
- German
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94 — fviwltec <eürfrfK. 3J«« to trä* gtfiiebfH, p-.vptKjeit sie natürlich als Folge den Untergang Oesterreichs. Die Trennung -er schul« von der Kirche. insbesondere die Anstellung jüdischer Lehrei a» den Votkaschnlen. ist.ihr ekwao so Ungeheuerliche-, daß siesich unter Anderem in folgenden .HeizenSergießungeu auSscküiret: .Sodann soll -ei den aiizesübrkeii LL»!e» der Religionsunterricht und solle» die Religioneübungen fsim'rig reine Privalsacke der Kirche oder der Religionsgesellscka-1 m weichen. so daß die Religion ausbört, Mittcl- und Breunvunll der Erziehung und de? Unterrichte- »u sein. Hat z.B. uni ei Uhr 'i'lcx.^n:- .in ka'.hotischer Geistlickez in der Religion unterrichtet, so kau» er vielleich: uir. l> Uhr ro» eine.» jüdische» rkebrer abgelöst werden, der in der Geschichte nute:richtet. Und da? in der Volksschule! Vielleicht -alle», auch be>e:k, die Schüler zu den mündigen Staatsbürgern, da nach '.'irlikel .l de? Gesetzes die oben erwähisten schulen „allen Staalsbürg rn obne Unterschied des G!anbeulbekennrnisses zugänglich stud.Bei um:- oertauaen zwar auch d e Juden den Iuirg: za b'e.hrämt>.rii,- aber den >»e auch Antritt zu den b'ebräml.::: der Vo'.ke-ielfiilc rerlangwn, in un? weing'tens noc »ich: zu andren aekonvnen. : a ie bl us ficht auf das Hnnaerbiod und die senfiige St.lluna eine? Volks'chall.l re. in Preuße» -'ine gllTrding. auch recht rerlsclendk. E. rvürde fich die Gewöbrnn-z eines solchen Bgrlaiigen-e awe>> gar bald als e-.ue raare Unniöglichkei: behauch:.!!,:: zeg-enüber der .Liefe" und .chinri: bteik des seutiü'<» dein die Rel":oi: doch noch, etwas All re-:- ■■■;, ct, ein.Lebegeaemraud -wie alte andern." a ie .l^he-, Scknlan: :-.tt-er.'o::refsicneüe» Gele,-' find rromülgirt und fanktw'rirrk Lw haben bcreits.finber . e.nr di., i^.-setze 'e'.efi .. .i'inerisae-. gemacht, ne!:• ei.l-z.ule ber'.kdeü u>:k!e ich lost er : wurden. wir wo.: es nur e::de>U-: I. deßd.'-. was man vor wenigen ' es", ei: kaum ZU t-offe u ’.Wi'ic, nnn in Teste:r,:.r a!? G-.teb »ut Recke .st::;?.'i; G '.-tze, die mit dei.::i c:r.e:em Wir« iUPMI, vom Kai^r se-iet! efie:-wlwdei: -— - 0: >0!k :st nickt außer Fn.-e': .- n'.gen. wie tä..'.öinä:e »>,o Bischöfe und Sebs' ':a,:!'• r.eee we:«'a.;7en. :c ' '! etze win-!i>: glue Z ZI.I bi»i>s'ä!"-:'7-, e-'t'e ■ "' i ■» ie Praris darauf? ro d.e Aufgabe ■ : ist besonders .si-'rreich, einer oer freisten Staaten her r ch- - if. irh K.'rcko ist der Re- >-Majestät : übe: z.steu;''sonst den Organen d - ' ,ri, i-n SchUiwe'-'ii checkt.' D ligion-.i-ste Rache dH ".nst::st an» die Schul' »nrzcaen; die Lehrämter an den Volksschulen irehen Allen offen, welche ihre Befähigung Nachweisen, ohne Unterschied der.Eo»- fesfion. An das Pädagogium — Ledrei'oNdUo»-wsa!;- stalt — in Wien und für die-öertigen Stedt'chille'rer bestimmt, ist Dr. Ditto? von Geiha. .:ner de- 'reiesten und d-nkeich - - Pä>rgog;n dnr G-'genJtreltcr j berufen, cl« Protestant nach Wien! Möge es ihn»! bcffer ergehen , als «S Diesterweg in Berlin ergangen l Das inlerccnfesfionale Gesetz regelt die Verhältnisse ' bei der Kiuddrerziehung in gemischten Ehen, wahrt die ■ Freiheit der PZahl für den Erwachsenen in Sacken der l Religion und die Gegenseitigkeit in allen confessionellen . Verhältnifi.u. Die Bcvorrecktung einer Konfession ist bier.mil au'gctwben. Eine bisher noch nirgend? — selbst in Amerika nfibl' — durckgesührtc Toleranz bieten die s Bestinimuuaea über die Fest- und Feiertage, Niemand ist gezwungen an Sonn- und Feiertagen einer andern Eonseision sick der Arbeit zu enthalten. Inder Nähe eines! Goltesba.iie? z— -also auch dcr Synagoge soll wäh» | rend de? '^olkeodieiisteS alles Störende vermieden werden. So beherrscht dieses Gesetz der Geis» -er Duldung i und dcr Freche»!; nnb wenn auck nock so manches man- " gclbafr in —t r t^enius fcr D.|ieni.t'f>.it wird die Sollet; Oesteraeich? u:i> ihre Regierung aui dem neu deschrits lenen Pi,ee weiter leiten — uv.u veil: des Ganzen.; M. i Paris, s>. Mai 1 S(iS. Der Woitlau! der Adreffe, j welche das tz uitralccmitee der .chllianoo iz-rneHt« unian di: Mächte gerichle:, lautet: Seiner Majestät dem Kaiser von Denevreick, Seiner rBiajestäl dem Kaiser der Franzosen, - Ihrer Majestät der Königin de- Vereinigten Kö» r arfich? von Großbritannien, Seiner Biajestäk dem König von Italien, Seiner Majeilät d-'m Sultan der Lürtei, Seiner stNajestät dem König von Preußen, Seiner gPlaj estät -dem "-.Kaiser aller Reichen beehrt sich dile „ VIIinn<'<a Isruelito Universelle“ folgende Dhatiachen vorziilege» : Am Avril — 2!*. Ma: IS ,f. beschäftigten sich Ibre Majestäten der Kaiser von Defierxeich, dcr Kaiser der Franzosen, i der Sultan der Türkei, I der Kaiser aller Reuße», j die Königin de? Vor einigten Königreichs von Großbritaiinieii,! der König von Preußen in 'einem berühinie» Vertrage mit den Donausürstenthü» mern, mit oeri Stelluiia, di' man ibn n anweisen wellte »d mir ibr-n^Deriebniigen zu ihrem Tchneheirn, Seiner rnitaii der Der $ 2 des Artikels "Jo diese? folgende Bermgung: j.Ti: lliiercinfimf! r. it Kr Hohen Pforte ^,>'oll in einer Ilis.eii'.wentllnjt z» Paris , zwischen de» Hoben beschließenden Mächten „bestärigt werden." Am 1$. Anzn:! 18-’>8 wnrd e dieser Vertrag, dem noch' Sei me Mas fiä; der König ren Italien beitrat, ab» -erlragS enthielt