Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 8 (1868)
- Issue
- 21 (20.5.1868)
- Date
- 1868-05-20
- Page
- Seite 62 (sequence 6)
- Language
- German
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62 bene Asile zu ct-fticl-e» sich vorgcft.ekt bat, daß sic mit ti'ilau R-üte ro:i j.de:» L br.r frao porimK Opfor deS Besuchs bear sp> uchen t a r.;i uai muß. W r tafeln in der Tbat'iinjiVni und hegen baber die Hoffnung, daß fpät.rf Eonferenzeu uns zu ähnlich-n Auslaffunge» nickt Anlaß gab» werden. Tic Eouf r.nz beschäftigte sich am 20. ml den Angelege: b iten t\r UnterrtützungSkaffe cittiit'b ab u;»b ■ jitüiiMid*. Namentlich mußte sich aus den Mrtldeilmigen nnd ^ftrb. n»lung,n die Uederzeugung Jedem aurdriiig.-n, daß Eoll-ge D-umenau mit unermüdliftiT Tkätiokeit und unei >ck öpftich'er Geduld und Au - daucr ui d Weier Ilinsich l—dip Jitter sien derselben aus j de nur keuloare Weise.zu förd rn strebt und drohende diachtdeile. davon ier.r zu ballen sucht. Opfer a» Zeit "mib Müben rsickt scherend, "sicht loben wollen wir ibn d,ßball>, weil deis.lbe, wo die Sache so deutlich spricht, gewiß des Lobes nick t bedarf und er d.n schönsten Lo'on seines lühmeiiswerlben Strebend in sein nr eigenen Verruß sein sicher findet. fr,,ft ^o> r> Thlr. betiägt der Beiland der ii-ii:.niüt'U,ige kaffe. Tiefe Summe ist ge, ring und bedarf noch b.d,rit uder Ve>m,bruna, weu:r sie deu Anforderuug-n entsprechen soll, welche einst dar>» ge st llt werden Knüffen.' Tiefes verirchsichtigoud leiste» die Lberoräsidien und Reg:rii>ng.-n deid r Prerinz-n dem Vereine durch Empj dlur gen an die G.nieinden u. f. w. jjj;« gewünschtch -Po,schule. Mögen diese und die mit Glück eüte.n >egu I n in Israel :ö b.ßerüaen und *a«f» res»!:»!« Spenden dazu beitragen, daß lünktig in unseren Gemeinden es keine Ledr r m,Kr gibt, e ie nach eilig, treten r? ieustunfäbigkcit dem daibeuoe» Geäugt audein f. ll, n nnd deren Wckiwen nnd Waisen zur Set ande unserer Gemeinden naj-Brod bettelnb »n berg h n u üsse». So nur lief:» sie den B weis, daß wir auf uuftrm «l en, wehlberechtiater:, wadien, immergülkigen Adel .Die Kiird,r Israels find n>ei!::adi>, toll und earwberzig" noch beule, w,e zn e-U.ii Je,lew. den -roUderechtigle:, Anspruch b.-ben und diesen uns durch?re -r er ä:-.■:r:e Richturig der Zeit, durch Bildung und Auftläruirg nicht nur nicht landen Isi.n, sondern erst recht erbalten wolle» Möchten unsere Worsigeneigte Her: :i zur gottgefäliige:'. T!>ak ansi-ornen und ruck t vel rebrn-S gesprochen sein! — Auch Ihr Bo:schlag, Herr Redacteur, der durch Wols.-toif vorgeorack t wurde — der jt sie eine (?imia';,t!t zu :er- -'ii, fj:i — fand ge. übrende B/rücksichti tunz und Ihr Streben tobende Anerkennung, gewann aber;u° unser-n A da.rer» dieses Via', die Vi jorität nicht. Vielleia t wird dif.-s in -der iiäch»e» Konferenz. >o,:.u er wi der chorg.bracht wird, der Fall sein. — Am '■!. Tage rU; Ligte die Ee-iireienz sine Tagesordnung, bestimmte diu'mc.i als Ort der ugch.sieu Gonferenx und rourde dann in üblicher Leise gesn lensen. An gemütblichen eiut-rh ltungen b>rt dreie Konferenz alle trüberen überlrcssen. k ie Gaßsrenn'schasllichkeit der Dd. Familien Torlinuuds müssen w'r noch schließlich mit gebührendem Danke hervorheben. , Stuttgart, 3. Mir. Nach dem „Württ mb. Ctaatsan;." ist ciue Reform des israelitischen lkircheuwes.nS von dem Minister deö Kirchen- und Schulweseni in Angriff genon men wor den. Es bandelt sich insbesondre d.rum, das israelitische Kirche,.wes.n aus einer sbeieren Grundlage zu gestalte». De ic», 3. Mai. In Betreff der Judenverfolgungen in RuniSrrie» liegt ein weitere' Atl>'!inü e vor, das wir d.r „N. f. Pr." entlebne». Tie jüdesg'en Erlltns-Ge- »-eiirdcn von Lemberg nnd V oty h.beu an den ReichSralh und daS Miillsterium des Aeußern unterm 20. April Zus brisle» gerichtei, i» welchen sie die bcj »mr.eruswerlhe Lage ihrer Gmubensgeiioff si >u de» Touaufü,- ßeiftlüricrn sebilbern nnd die kaiserliche Regiernng um ilrre Jutcivmiiv» zu tgliiiist n der arg bedrohten j idlschen ,Iai»i<ie» ditke». B reit.' unterm 2l>. April d t, wie das .diene siremd-»olat.^ schreibt, da-» Minist riuiii dee) Aeußern au den En tnevor/tand der Jsraeliieu-Gemeindo von B-odh folgende Antoort gerichtet: »Ich habe .daS geschlitzte S : reib.» richtig ei halten, lv Iches der löbliche Eii:tu vorst»Id im Rauen tcr Jsraelileii-Eieiueiiide in Beoty unterm PO. April d. I. zu dem Ende an mich geiichkel bat, »in »: :ine Aufmerls,ink it aus einen Antrag zu lenke», der in der motdauwrlach i chcn Kammer NI t d r Absicht eingeb'ach't wuide, eie Israeliten in der Moldau und W.rtachai ans ihren bi berige» G rechlsame» und Peld>ält»ft's-» 'zu verdränge». Es hil tiff r Anregung nicht bedurft, dan-it das I. k. Eabiiiet gegen M ßnabrne» einer religiösen Intoleranz das Wort erhebe, die zue,dich eine Verletzung der Rechte in sich schli ßs, w iche mit ru dialionalen in den touaufürstenlhüineirr verlragomäßig zustehe». Eben d-ßh l'> h be ich auch gleich nach' dem E.nlaugeu d r Kunde von d.n!!'> rso guiigeir der Israeliten in den Torfgemeindeiz des B >irks A ken d ir k. k.?l.r n: n und G.uer leousal in dsiilareft lei nzrandisch aufg >oed,rt, bei Sr. Hob. dem Iürslwi Karl sowohl, als d i d sie» Miniüer» keine,:., Schrill ri: unkerl-fferi, welcher zur Wahrung der R chls »ns rer Nnioiialen iiollrw ndig ober ziveckdieirlich erscheinen sollte. Mit »irr so größerer B sried g,n> k nn ich daher be^r löolichen Eilltusvo>str»de eie Vittld iiung machen,., daß die Anträge, wchche die. israelitische B rö,ker»ng inderr T onaü'ürü n bün er» so ,'ebr b> än. üigei, ur.d wogegen Sie im Name» Jdr r Eon m lient-» iruiire B rnftll »ug oirriise», nur roenig Aussicht bab--n, von den K>» merr. je rer Länder, wenn sie überhaupt noch in B ralhuirg tarnen, angenomm n zu werden, und feit ft dann noch kann eö kaunr einem Zweifel unterliegen, d ß Se. Hoh.. Fürst Karl dies« Borschlären seine G neb Tgung versage» werde. Wie ernst übrigens die Ansicht.» diese-- Fürsten sind, woll n Sie daraus cninehm n. daß er sich nach erhaltener Kunde von den Vorfällen im Listricte- V