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Der israelitische Lehrer · 1868-05-13 · 20 (13.5.1868) · p. Seite 52

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
8 (1868)
Issue
20 (13.5.1868)
Date
1868-05-13
Page
Seite 52 (sequence 4)
Language
German
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52 t 11; gi lit.Ui »■ it. ,.!!?! Ev hi . vT :n :Ct u: •uf. . i Li :• b - :: u 'Um dig s . irm .! hrtli dl i: n :I0 I irre Umj '.r, : .tz ibm' : So mute, ur.D obscho» nicht ,-u j.-ii.tiu eiminai gebildet, mit einer großen Lehrgäbe beglückt, die sich in seinem Wirken vi'l'ach bewährte. Me 'eine Schüler bezeugten und keine Borgesktzun mit, wie ina» bei ibm etwas TüÄtiaes aeleint, ob'cho» er die u.irifiite A:urkennung kn ich beweise d.r Tinkbalkeit, wie io mancher minder Wü.-ige, nicht ge'unden.' In seiner Jugend ein-„'einer ^ttcbai" seiner Batirsiaot Fürth, pflegte .»r mit 4foiIifbe sein -ioM rabi.i:-i'ches Wissg:. in r „t ihm ,;r r ’ mancher ".engen-Ute Rabbiner »e.ebslaiid, eine 'des; .ijitech tui!), b ein starrer Äichänger rerat- Mer!S l'tii...!k’ und '!*•.'vü i-itm aenvien wäre,gegen die er vie,:::-.t r :n der »r. n: n/..»'«» Werse arkamptte nnd »ih d. etn kb. i Fliift."»:n.:,-.r n:»bt reiten in ein ichlime v -1ett )!■.ute. toi \ii m rti.i en W neu, »einer nof;e:i L tuiiskluglieik, >,ii»,^ u n.Tekt, »eintr (v -• u-.rrllntvri: »• mit i.' ten, feiner >miiun- , '.i; -u:. H>. rm-u .v'et.iii für . rennde nnb > e. -B neiü 'i iuia und »einem lin roit d m , ' f. i! W,:b>Inten UN eres li bens. k>- n £ chr»:be r die »es ein treu eg... n s i bii.un, weicher mehr ■ ieii.eii bi.([):en'\ji uno nulei haltenden iijo A.ruie.’- iui-0 ifeiD briiderli mit ■iit llmgang -ivar w> hrha't bildend und belehr;': mm >i:>'l:e sich U ihm liiiige-oaen und musst- -,. e N ^erl->-..'r-.iech -cneikenne». Aber nicht mii Ki1-. f.hrer w ikte n, änch a!q. Schriflsleller erwarb er sich 'teimeinte, ceine hetnai chä Fibel mit Wandten ln isi rühmlich lekannt. S-.ine . Bro'chüre: „Ter Geist des Judenthums inun.r rerulbe" maid we: iae. bekamt, und durch ir.yitFiit\tn»t .:eeen jk i cki nu kh Pr. <• rLe.iii oa : H*o UnenKibmlidfeiten zu. i'lilßeidlM bet er . t;.. .":e!e-: .n.tn-.i tii-i B! : I.-s l'tück war im nukt »wilderl:ch bald. Wie i si.st cue meinen Lehrer. Ivegeic -Ul..fl iii B.h Ni angesiet,: ivnlken. hatte e, vi,ls viel 'zu kämpseu und zu; ntvehrei', mtd bei fiten t re.dte ifcm nur ielten den »reich der Fijende. Ce freii-feite lange und mußte in -"l ./ £t»t it ror g.n>i>sähr acht Jahren »eine Stelle au'ebn:. Er nabt» seinen Woh sitz in Fürth, wo er, war m.»’? Intusie von den reinen gepflegt, doch ein kü» ni-ltchlS Lden siibi'te, bis ib» der seit lange an ibiu .ehrende Tod erlöste.. N.ctn schließen kann ich trete Zeilen, die :ch d.m neuiii Freund, dem Gevatrer ein,» me »er Löhne,. ja ich scheue mich nich», es öss.ntlich auezu't'ieche», rileincm Lehrer, denn sei» Umgang, sein Rath, seine ansg'ksprochenen Gedanken, haben mich vietscch belehrt, widme, ohne noch Fotgendes cnzusügen. Wäre Schweizer auf dem Torfe, auf! »einer Stelle gestorben, der zuständige Rabbiner, ein Freund, ein College oder wer sonst nur einigermaßen die Gabe der Rede besessen, hätten diesem tüchtigen sronimdii Mann den Ausdruck dar Trauer und des Schmerzes gewidmet. In Fürlh jedoch (tjim si.g Kei- ’ ner, der Diejem tüchtigen Lebrer, diesem Lamdan — als solcher galt er bei Freund und Feind —diesem gebildeten Manne einige Woi te Ler Aiielkeuiiiiiig am Clrabe . widmet, oer der (sbre des Todten gebührciid Rechntmg getragen batte. Das ist wahrlich „ich! Kehilla-itiäsM. So ruhe denn i.- Frieden, Du treuer Freund, braver Mani'» langer Dulder, gioßer Lehrer! Dein A< dliiklii lebt zum Guten in uns »ort und die Spender d>s L'chtes, der Gott der Wad.heit, disieu treuer Piil'ur Tu warst, wird Ti.l, ausnea nu: in den Bund des L bens und, ein trnter L'i hr-.r^ wirst Du leuchten m;e d r Sterile des .Lnniniels e»»> sich mt'* immerdar, Uchblint :ulon;ii jansfooko But > entanie u in Wüilt»»iberg. 27. April. Die Et werter ung des ..J'ia.l. Lehrer" derü'-.n auch wir seht d:> kbar und wünsche» d-'M-rlbeii auch, ’ur die?-elge tN'deihe:: nio Gr'ola, Ei'si.ies Inter.»sanle aus Wümenih.rg erlaube ua mir ,u Jiacbfob tienfem »irtruthial m: Das Ministerium des Kiccheituu. Schulwesens, das io große Tbäligkei! zur Hebung der Bolkssebiilen enlsaltel, beatgichtl.,t schon seit Jahren, einen Noimaliehiplaii »ür die Bolkss.uilleu des Landes zu erlasse», in welchem genau normirt werden »oll, was und wie weit eiis den verichieoenen Alte'.ssiu»rn unterrichtet wfideu wie viel Zeit jedem LDiriache gewidmet melde» soll. Ter.Entwurf dazu wurde nun von den Reserenten der Oberichulbehörden ge'irtigt und soll 'jetzt durch eine rchiilkomnijssion in Betracht einer nid.Iichsi alliettigei: Erörterung des P.anes eurer Berathuiig niiteiwo:».!'. werden. Zu dii-'er Comnii'stdn i t auch d.r den L-Örn dreier Blätter bekaniile Eollege Alexander -E'.saßer in Laupbeim*) betu'en, von dem wir eine tüchtige Bertreluug der J:,ter>sscu' der iirne!. AotlS'chn!-»»? eutsprechenke Normirung c.s Lehtpl ns »ür s:' jüpuche» Religionssächcr hoffen türftn. Un'.r neues Leie buch n.ibvt ailmerhlig Ein gang in uni reu iitael. Be'cksichnl u und ist eine dankbare Gabe für die elbeu. T;e Ausichteil Uder die Biauchbarkeit sind verschiede». Sehr prakti'ch sind die aeickichtlichen Abickiirtke, «beaibeitet von dem ie'. Dr. S. Stern in Frank'url), welche den praktischen Schnlmanii zeigen. Tie Abschnitte über jüdische Geschichte sinv ebenfalls recht gut geichruben. Dagegen lassen die geographischen Äbichnilte zu wünschen übrig und würden wir lieber die des eoang. Lesebuchs, besonders die ' über Europa und Deutschland, dat'ür euitauschen. „Palästina" kommt sehr kurz weg für ein Lesebuch für „israel. Schulen', und hätte ich einige Capitel aus Frankl's Reise nach Palästina statt manchen überflüssigen Erzählungen für angemessener gehalten. Die ' Unfern 'geehrten Lesern durch seine pädagogischen Steife* bitber in d. BI. in treundticher Erinnerung. Redaciidn.

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