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Der israelitische Lehrer · 1868-04-01 · 14 (1.4.1868) · p. Seite 4

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
8 (1868)
Issue
14 (1.4.1868)
Date
1868-04-01
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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den (Sd-.ntflocf welchen die jünaftfn Verfolgungen auf.Rumänien geworfen haben. Dieser Brief, ging ad, al» eine Depesche von Galatz baS bartarische Verfahren der rumänisebenBebörden gegen diejenigen Israeliten zur Anzeige trachten, welche eine türkisch»Barke auf den rumänischen Bede» anösctzen mußte, und von denen zwei in der Donau erkranken. Tie rumänische Regierung suchte die DeraiMvortlich- 'keit für diese Schandtbat auf den türkischen Eommandanlen zu wälzen. Ter Hr. Präsident hat nidesi damals sofort an Ali Pascha gcschriedcn, um ihm Mittheilung von diesem Porwtirf zu machen und ihn zu diiten, eine Unkersnchung dieser Angelegenheit zu veranlassen. In einer Nachschrift zn dem an Hrn. Golesco gerichtete» Briefe gab eribän in lethaficn Ausdrücken seinen Unwillen üder diese niederirächlige Behandlung zn erkennen . Tie ruii'änische Regierung protestirte gegen die Meinung, dafi die Verfolgung von ihr ausgche, und die Zeitungen berichtete», dag der Fürst mit seinen Ministern der Einweihungdes israelitischen Tempels in Buckarest heizewohnl bade. ' Der Hr. Pläsideur drückte den Thun sch au», dap dieser Gun-lbezeuauiig gegen die Israeliten versöhnende Maßrcadln folgen möchten. Er wird dem Hr. Picot cincirDrics an den Fürsten mitaebeu, worin er die diöldwcntigkcil betonen will, durch Abänderung der Gesetze' die Wiederholung solcher barbarischer Handlungen zu verhüte». Wir erfahren, dafi mehrere Mitglieder de» Eentraleomite's sich persönlich beim Fürsten von Serbien für die Iudey verwandt haben. Der Fürst gab seine wohlwollende Gesiuiiiinr gegen die Juden zu erkennen, bedcuertc aber, durch die. Schranken der censtilulionellen Negierung gehindert zu rein, die bcdauernewerihen Vorgange deg' t>iückschrrtls unmöglich zu machen. Gleiche Erklärungen gilt auch Minister Bratiano ab, der indeß Abbülfe ,'ür alle Beschwerde» v.ripricht. (!) I» Bat ata waren die Juden von den griechischen Christen bermrubigt worden. InTtuan wurden dieIsraelitcir von d.m neue» Pascha unterdrückt und die Räuberbanden gegen sie begünstigt; sogar war ein Jude zur Baftcnnade vernrtbeill worden, obgleich der Sultan die Anwendung derselben für die Israeliten gesetzlich aufgehoben hak. T ie. Verwendung der dortigen Behörden ist nutzlos gewesen; das Eomile ruft die Hälfe der französischen und^englischere Regierung an. In Safry mehren sich feit einiger Zeit die meuchelmörderischen! Anrälle gegen die Juden. Man hat deßwegcn eine Deputation an den Sultan angcordnet, welche in ihrem Bestreben von den Repräsentanten der europäischen Mächte unterstützt wurde! Eine Untersuchung ward zuzcsagt. Hr. von Aqüin, der französisch« Minister in Tanger, zeigt dem Präsidenten seine Ankunft in Paris an und brückt den Wunsch au», sich mit ihm über die Lage der Juden in Marocco zu besprechen. Bon Tripolis wird mitgeiheilt, daß die Consuln von Frankreich und England für die beschädigten Israeliten in Zlidcn den Wiederaufbau de» eingcäschertcn Tempels auf Kosten der Muselmänner, Ersetzung der zerstörten Torarollen, Bestrafung der Schuldigen, selbst der Richter, welche de» Aufstano angeregt hatten, verlangt haben und dafür die Unterstützung ihrer resp. Regierungen nachsucden. DasComite veranlaßte die nöthigen Schritte hierfür, und zwar mit,El folg. Für die HunaerSnolh in Tunis werden 1000 FrcS. aus der früheren Tunesischen Sammlung bestimmt. Hrn. Tsckerny wird bebms seiner wissenschaftlichen Reise in Dagbestan eine Unterstützung von ÜOO FrcS. zugcsagt. In New - Orleans besteht ein Verein llebrerv Foreign Mission mit § ähnlich, r Tendenz wie die AUianre. Der Verein übersendiit der Alliance zur Verfolgung ihrer Zwecke eine Beisteuer von 25>0 Frcs. Die Unkerreoung mit Hrn. v. Aq.lin wegen der marccconischc» Israeliten bat in einer Comite-Sitzung Statt gesunden. Hr. v. Ä. gibt sein Interesse für die Israeliten kund, glaubt, dgß sie für die Hebung dcS HandelS und der Industrie in Marocco von Bedeutung feien, bält aber dafür, daß sie durch Schulen erst selbst geistig und moralisch gehoben werben müßten. Dadurch würde sich auch ihre materielle Lage verbessern. Da» Eomite «nlschtet für die rumänische Angelegenheit eine niiaueg.sctzie! Thätigkeit, aber wie wir wissen. neck inimcr erfolglos. Tie Berichte über gängig günstig. Leider! ■J Auch die Juden in Teheran dulden noch immer unter persischein Drucke. Man beschließt eine Verwendung bei der persischen Gesendtschaft in Paris. sie S tiiilen im Orient sind durchj * Verschiedene literarische Unternehmungen im Interesse des Iudentbnms finden! Unterstützung. lieber oie Vcrhandfungen uns Reden der jüngsten General-Versammlung, wie den in derselben vorgelegtcn und erläuterten RechcfischaftSbericht haben wir schon früher auSzüglich berichtet. Wir behalten unS vor, bei einer ander» Gelegenheit de» Weitern darauf zurückzukommen. R. Woch enberich t. Worms, den 24. März. Es hat sich dahier rin Localcomite gebildet, zur Unterstützung der nolhleid enden Glaubensgenossen in Ostpreußen und in den angränzenden russischenDistricten, um denselben zu dieser Pcsachzeit einige Hülsömittel zur Feier deS Festes zu bieten. Hoffen wir, daß diese« Gegenden geholfen wer dm

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