Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 8 (1868)
- Issue
- 8 (19.2.1868)
- Date
- 1868-02-19
- Page
- Seite 32 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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h Irinineit. 2c haben wir ein Stückwerk, von dem jeder Minister so viel und sc wenig weiff und wissen will, als ibm beliebt. Taber^ sind auch alle Sckritte der armen ReligionSlebrer r^raussicktlick ebne Erfolg * **) * 1". Tie Elemeniarsckitlen werden aber wie bisher behandelt werden und was aus der Kaffe> der polinscken (Gemeinden den'Schulen;ufließt, daran-«erden aus, die ur. Bolksickulen! partizipireu und eben w auck an dem, was aus dem Staatssäckel! ibnen wird', wie dies bisher, wenigstens in Mittelsranken, der Fall war- Tesbalb in es aber gleickwobl ffür diese Lebrer und ibre I Wenu'infcvn angezeigt. ngckträglick neck Sckritte bei der! Kammer zu tbnn, damit die Alterszulagen, welcke dem Bernebmeu j nach der Staat übernehmen wird, auck den i>r. Sckulen aus derselben Quelle werden, Ben der Liberalität unserer N am in er in zwar dieser 2 ckrill zu erwarten. aber 'gewisser wäre es, wenn durck Petitionen angeregt, denn tem- Schweigeiideü hilft Rieniand. Tie Lehrer des tiesfeili'gen Bauern miigeii ffck ibre Eollegen in der Pfalz zum Berbilde nehmen und nebenbei es nickt unterlassen, die einzelnen Abgeorknelen, ihrer Heimalb yurck B-orl und Sckrisl stiri ffck und ibre Sacke zu, gewinnen. " 'Sb iin Zoll-Parlament*^ ' ein Z>raelil°aiis Bayern üben wird, wird die nabe Zukunft lebren. Iiz der Nreisbauvtnakl AnSback war der Banquier-Hr. B-, k^ulnian» dazu von vielen Seiten nomminirt: er bar aber, ^a es Parteien aab und er den Frieden kerSiadl nickt'beeiinräckluen wellte, auf eine BZabl verzicklet. Er wäre, als der erffe Zizkustrielle jener Stadl, der Wabl würdig und nainentlick een der länklickeli Bevölkerung zablreick gewählt werden. Zn Baireurb-und Fürtb wird der k, Advokat Hr. Dt. Frankeuberger aus Bürnckerg als Kandidat bezeicknet. Heffentlick wird derselbe iin gegebenen Falle die Spier an hsi'ld und j 21cübe als Patriek und Zsraelit willig-bringen, wie er es nickr sckeuer, überall, nir das gute Reckt Aller und besenders seiner (Glaubensgenossen bei den lüerickien und Sckwurgericklshcien mit Borliebe einzutreten. I Berlin. Unter den Ausgaben, welche durch den Prooinzialsond in Hannover gedeckt werden sollen, rst auch den Zuschuß zum jüdischen Schul- und Synaaogenwesen er währ.t. Bei den bcDefienden Verhandlungen in der Kammer der Abgeordneten war es n ll r.der bekannte Hr. v. V i n k e, der diese Position -besonders angriff und sagte: Ter preußische Staat habe keine Verpflichtung, das jüdische Schul- und Synagogenwesen zu unterstützen Der Regierungscommissär conflarirte jedoch, daß eine Verpflichtung hierzu allerdings vorliege, und da dre Vorlage, der Reglerunff in so ferne Annahme fand, als der hannov. Provinz e'ne Pente von 560,000 Thlr. zugewiesen werden, so saßt sich erwarten, daß der Zuschuß auch ferner verbleibt. Es tst ries ein *) Wir wollen nicht bcv.cn: Auch diesen muf, endlich ihr Recht «erden. Tie Perüion der Religionslehrer Bayerns ist indeß im vorigen Blatte erschienen. Es wäre dies schon früher geschehen, aber wir münen eingestehen, haß uns eine erste Abschrift auf eine Unerklärliche Weise abhanden gekommen war, ein Fall, der sich seither in unserem redaktionellen Wirken noch nie ereignete. , Redalrion. **) Zn der Pfalz ist, wie wir hören, Hr. Simon Levn aus Landau, he» Lesern unseres Blattes' rühmlicher belannt auch als srüheres Mitglied des ^auplcomits rw'eres Achawgbunves und als eitriger Vertreter jüdischer Zntereffen, Präsident der Psälzer Handelskammer, in Aussicht genommen. ' Redakrion. großer und höchst erfreulicher Sieg, nicht allein für die hannoverischen, sondern auch für alle preußischen Judtzn. London im Februar. Die traurigen Vorgänge mit den rumänischen Juden in Belrad haben den greisen Menschenfreund, unser» Sir Moses Montefiore, veranlaßt, sich von seinem Krankenbette zu erbeben und beim Minister des Aeußern für die verfolgten Klaube ns brüder persönlich zu verwenden. Ausreichende Hülfe wurde ihm zugesagt. Der erlittene Geldschaden wird auf 50,(00 Dukaten angegeben. Die rumänische Angelegenheit ist der Intervention deS ganzen civiUsirten Europa würdig und eine cwilisatorische Arbeit, welche von den Großmächten selbstständig in die Hand genommen-zu werden verdient. Aber Alles schweigt! Es sind nur Inden, die man kodk'cklägt. Im Verlage von E. Orgelbrand in Warschau sind felgende hebräische und rabbinifche Artikel er- '' ickienen, die durck sämmtlicke Biichhandliuigen srance Leipzig zu haben sind: 1. Talmud Babli, mit sämmtlichen Eeiilinenlaren und Aliaff, in 20 Bkn , fclic (früher Rth. 0> Rlb. '>0. — 2. Talmud Babli, mitRascki und Tesfetb,!2 Bändcken in h-c. Inhalt jeder Seite wie i» den Folio-Ausgaben. Ersckienen iiiid N, die felgenden 4 sind bereits unter der Presse, und wetten bis April IhOs er'ckeinen.Rtb. 6. — ((fine solche Ausgabe ist neck nie dagewesen). 6 Rasch, zur Dclav-'Ausgabe, Band l p, Cplt. in 4 Bänden . . ... Rlh. ,'2. 20 4 Turim, mit de» Eomincntaren Belh Foseph, Beib Ebadaick, Tcrisckab llperisckah, Darke Meicke ». s. w. alle um den Tert herum, und ist nur neck Ebescken Hamisckpat unter der Presse, v. Eplt.Rrh. 20. — Mischnajath, mit Tosfoth von I. Berlin, Sckenokb, (fliahu voni Wilnaer, Tosfoth von. Akiba Eger,. Benierkungen von Jebuda Bacharack und Tnpberesb Feruickolaim, von Mosckeh Lejb, Rabbiner in, Kulno, «i Bände in 4-to . Rlb. 6. 20 6, Dasselbe am^gewebnlickem Papier . . Rlh. 5. — 7 Crjn Jgacab, 5 Bände in 4-to . . Rtb. 5. — S. ^je hajam des Slonimer Magid . . Rlb. —. 20 O. bmcs ^tjaacob vom Llsia'er Rabbiner Rlh.—. 5 (Letztere Beiten babcn Berug auf Ejn Jaarod). 10. Pene Jchoschuah, solio 5 Bände . Rrb. 5. 11 Maharam Echisf fdie.Rtb. 12 Lastooh und Kunteres ackaronfolio Rth. 1?, Eiddur Dercck Hachaim mit Tikunej Schabboib und stiebore hasckolem, nebst mehreren kleinen Kommentaren.Rth. 14. Derselbe mit Zugabe von Thvlim , Mtamodoth, Kinotb und Bctb Rackel.Rth. 1. 62 * * S./s lf». Tephilath Israel..10 16 Tephilath ^cschorim . .iy2 17 Tephilath Temimim ....... 5 1. 15 1. 15 1. — Sämmtliche Werke sehr schön ausgestattet. 1 Lercmrrvorllicder Redart cor : Z. s l>n gen stei n in Ldernheim in Rheinhes-en; Selbstverlag der Reduclion. Für den Buchhandel: in j Commrfiion tri Csfor Leiner m Leipztg. — Tampf-S«bnellpresiendrue! von I. <?vttsleben n, Mainz. I