Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 6 (1866)
- Issue
- 52 (27.12.1866)
- Date
- 1866-12-27
- Page
- Seite 213 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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213 gar kein« Schwierigkeit, da eine solche leicht von der Rheinisch-Westfälischen Conferenz vorgeuoumen werden kann. Wir Lehrer können nur so die Urberzeugung gewinnen, im (Euratom unsere Angelegenheiten nach Recht »nd- Billigkeit behandelt werden und daß hier der RepotiLnmS mit' seine« ganzen löblichen Gefolge unter verschiedenen Titeln niemals Platz greisen kann. Dieses sind nur ein Theil der Gründe, die uns zur Fvrmulirung >nsrer Anträge veranlaßten, bei welchen wir verharren istüssen. Möge das wohlübliche Comite, dem sie hiermit auf'-5 wärmste empfohlen seien, sie einer reiflichen Prüfung würdigen und-nach ihnen daS umgearbeitete Statut amendiren Wir könnten dieselben, wollten wir alles mittheilen, was noch weiter für unsre Ansicht sspricht, zu einem ziemlichen Bande vermehren, unterlassen dieses aber und lassen das Vergangene für heute nnerörtert, da dis Haindorf'sche Seminar vor seiner Reorganisation steht, die es hoffentlich einer lichteren Zukunft, ne alle Parteien befriedigt entgegen bringen wird. R. Wolfsdorf, Lehrer. Zur Verbesserung der Schulrünuser. 'Aus einem Berichte der Pädagogischen Sektion der Schlesischen Gesellschaft für vatrrländische Lultur.) Eine Bankbreite voit nöthig. Am Hinterrande dir Wirbelsäule eine Rückenlehne der Unterkante deinneren Z Rach den hier angegebenen Größenverhältmffen construirte Schnltssche werden, nen Größe' bedeutend niedr brauchten Verschieden hohe Pulte die ganze Klaffe, und sehr ein zu tiefes Riederbucken tO" ist ausreichend, aber auch elben nluß zur Stützung dev befestigt werden, deren Höhe ischrande» entspricht. aizeseh-n von ihrer verschiedeger, als die gegenwärtig ge- «richweren den Ueberblick über riedrige beeinträchtigen durch Idie Gesundheit des Lehrers. Deshalb rst für alle Modells, vom innern Tischrande au» gerechnet, eine Höhe von 2st beanspruchen. Dieser Umstand beding breites, für welches eine Br^e von 6'' genügt Die Höhe, Zoll, incl. des Sockels, zu die Anbringung eines Fuß- (Schluß.) Für diese acht Modelle stellen sich die Dimensionen nach den Größenverhältniffen der Schüler von der Fußsohle aus berechnet, also: Modell: 1. 3. 4. 5. 6. . 7. I 8. L■ ' J_L Ji Masse: IV.b. IV. a.'lll.b. III.a. II. b. II. a. I. b. Höhe der Sltzbanl: 12" 12'/2" 13" 13'/,' 14" 14'/."| 15“ ^15'/." .. j_ __i _ 1 Höhe des innern | | Tischrandes, I I I Knaben: 18' 18'.“ IS'/r'^O',«' 21* Höhe d. innern Tilchrandes, Mädchen: i 18“ il3's";l9V4*|20V4'i 21" I I in welcher es anzubringen, Muß bei jedem Modell nach der Höhe des innern TischrandfS und der Sitzbank regulirt werden. l Der übliche Sockel? rweist sich am zweckmäßigsten, wenn er A“ hoch, 3" breit i nd 30" lang angefertigt wird. Sowohl vorn, als hinten muß er den Schultisch um 3" überragen, damit es dem Lebcer möglich wird, zwischen den Pulten hindurchgehen zu können. Es empfiehlt sich weder/ aus päda ogischen, roch materiell-praktischen Gründen, iSchulpulte von 12—14 Fuß Länge anfcrtigen zu lassem. Das sogenannte „halbe System", d h. Schultasche, welche vier, höchstens fünf Schüler fassen, hat sich sehr zweckmäßig erwiesen. Um eine Verwechselung der verschiedenen Modelle unmöglich zu machen, erschestt es geboten^ in jedes ein bestimmtes Signum, z B. II. b., einbrennen zu lassen. Da nach einer Lerfüzung der Königlichen Negierung zu Breslau vom 24. .\uni’l.s.'>6 feststeht, daß jeder Schüler 2 Fuß Tischlänge für sich zu beanspruchen hat, so dürste hier« i durch eine Ucderfüllung der Klassen/ wie sie sich in vielen/ Schulen vorfind.'t, in Zukinft zu verhindern sein 22" 22" 23" Breslau, im März Die pädagogische liStiß. Sectlon der schlesischen Geiellichaf ___ j 23" | 24" I Die aufgestellten Dimensionen haben sich an einer Anzahl von Schülern, deren Größe dem allgemeinen Mittel entsprach, in Folge vorgenommer Sitzversuche, als vollständig richtig erwiesen Die Tischplatte muß15Zoll breit sein. Davon erhalten 3' eine horizontale, 12" dagegen eine schräge Lage mit einer Neigung von 2 Zoll Pädagogische ^Rücksichten erfordern sowohl das Aufstehen der Schüler, als das Wechseln ihrer Plätze. Deshalb muß der schräge Theil der Tischplatte, wie Hr. Or. Parow in Berlin vorgeschkagen, der Länge nrch in der Mitte gelheiit, berhe Theil durch Edarniere aber io verbunden werden, daß sich die untere Halste üderklapp.m läßt. Das Bücherbrett wird 4wie gegenwärtig — in e>ner Breite von 6" und, vom äußern Trichrande aus gerechnet, in einer senkrechten Entfernung von 5a" angebracht. für v lterländische Cnltur. 28 o cb >nbf riebt. zöge.) E'nr Licitanon tii tion, die man sich denkm jüdischen Ritus eine solch. Wochenabschiattes der Bi e teln geschieht, bei deren s besonderer Zuhörer zum ’• cher Aufruf gilt als ein' jüdischen RitaS nun wird Wien,28.Nov. (Presst). Eine Laeatalou ander Syntrversteigect wird; di: ein! u bi teuren an einem der fol wohl die seltsamste kirchlickc Funkkann Dennoch gidt eS am a/t- Es aä d es bei \xv Beclesung k3 wclcke in sreoen oder acht Ealldem ein Mirglreo der Gemeinde b!S orleselisme gerusez wird. Ein /olhereorrazende Ehre, ölach dem alt- :ee M.d.iS beobachtet, daß vorKeginn der Berlesunq jener anzelne Ruirui in lsörmlicher Äe'ie enden Gelder, welche von den Mistenden Tage e'l gt werden, dienen;u i religiös n Zwecken. In Ei 'e.nniß .»es Uiipassendc-r bieder/ llej düng ist dieselve, wie r,n>'ie ältere Eeremonien, in den »i/ästen Orten bereits befeiti-t weiden. Rn. >ven ge unbedeutende/ Gemeinden lass n dm alt.n öchlmdr a'a nach jenen 2v.' den zu diesen gekört die 'srael tische Gememöc in S>min:ranr.l Bei eurer solve.a Lira a/on in der Simmcnnzer Svuajoge