Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 5 (1865)
- Issue
- 31 (3.8.1865)
- Date
- 1865-08-03
- Page
- Seite 129 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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129 die einzelien Geschichtsepoche! zeitlich aneuianderreihen, muß unser Auc.enmerk daraus gerichtet sein, ihren Inhalt als ein abgerundetes Ganze unseren Schülern mit frischen lebendigen Farben vor die Seele zu führen. Ob dazu der mündliche Vortrag des Lehrers ausreicht oder ob auch ein Lehrbuch der uachbibliichcn Geschichte in djm Händen der Schüler sich beänden sollte? 'ist nicht schwer zu entscheiden. Sie sind geivif mit mir einverstanden, daH cs für jeden Unternchtsgcgeiistand ungemein förderlich ist, wenn die Schüler mit einem entsprechenden Lehr- oder Uebungsbuche versehen sind. Ob aber die vorhandenen Geschichtsbücher für Schulen zweckentsprechend angelegt sind, darüber hätte ich noch Manches auf dem H-rzcn. das ich , aber jetzt unberührt lasie, um der Diskussion nicht vorzu^reisen. Nur die eine Bemerkung sei mir noch zu machen erlaubt, daß sich de: Geschichtsunterricht fern halten solle von aller Parteiansicht und aller r Parteitreiben Wie der Gottesgeist über den Gewässern schwebte, so stehe auch der Geschichtsunterricht, wie überjaupt aller Schulunterricht,- über allen Parteien. Der. Unterricht in der nachoiblischen Geschichte soll ja alle kcheindarer Widersprüche harmonisch -vereinigen, wozu also die Harn onie durch einen Mlßklang jverstimmen? Harmoni'che Cnsivicklung, die ioir. erstreben, leidet keine Disharmonie. Am arr statt. R c c e i f i o « c n. Dr. L. Adler, deutsches Lesebuch für iir. Schulen. In drei! Abtheilungen. Cassel, Üerlag der I. C. Krieger'schenf Büchhandlung (Th. Ka>). 18l>4. Wenn auch dis heute d e Lebrerwelt überdie Gestaltung! und Anordnung des Leseouckel in Parteien geschieden zu fetal scheint, so ist doch nnzweiselbasl eine klarere Einsicht über Wese«! und Aufgabe eines solch:» Brckes bemerkbar uni wir fangen! an. die 'Parteiansichten über das Lesebuch denjenigen deS ge»! sammten Schulwesens unterz ivrbnen. Di: Mäancr heS Fort-ß schr t:S, die Vertreter des entwickelnden Princips, die Freunde die Feinde des Mechanismus, iÄ*| :, die da die sinnliche Anschauung! rrickcks voranstellen, kur; die Pä»! P:stalo.zi's und D>esterr>.gs Stillstands und Nück.argS, s ' bei Gegenständen des Neakunl da.ozen im wahren Sinne d,S Worte? sack n ja dem Lesebuch! iür die Vo tsschalen ein belehp Mittelpunkt des Schullebens nicht, laß dasselbe ein ,Neal nicht allein die anderen Bübfr, ersehe. Wir glauben, di: An wir schon un Jahre I8-">7 au len, »ci; endcs, an-mendes, sesselndes, den! bildendes Werk; aoer sie wollen! eseonch", das Lehrbuch sei, daß s sondern — selbst den Lehrer! ächten haben sich geklärt, und wa-I Pratzen, behält, lliecht. Wir wol-I n >n s rf) o u. •1.» 2. Juli iand die angeknndigtc Versammlung in Frank natt. Cs warm l«i Naeb ner und außerdem ven Seitms llmrstairdes der isr. Gemeinde in Ber,iir deren Sekretär, Hr.l rckieim, aus Frankfurt der Genre nbesek rtär, H rr Ullmann^ > S tr Ai if tnw>.l n Im; > *1 ' IM K n I I > n 11 /i a iah daß das L'se' uch ein L drbulli. aber nicht das Lehrbuch! wir wolle,., daß es Lehr stop. aber nicht den Lehrstoff ent»! halte: wir verlanzen, daß bei all.in Unterr.chte da) lebendige! Weit des L'ebr.rs, die E twickluirg aus dem Kindesgeistc, drei lebensvolle ^lnschauu a vorausgehe. Cure Lektüre in einem! .ick kann folgen, muß aber nichts j 't.nialls nicht immer sein; dailären — wäre insbesondere beim I ver'ehlt, hi.ße „drc Vstree hinter den L sel-uche, ein passend.S L.ssti hin. kann und soll und dar Lesestück eru lesen und dann är Gelehrte R. Kirchl, rm. rnivvrells der zweite Präsident .stenigswarler in Paris zug gen. 'urt,r Jsr reliien gingen ab und Namen der alliance isr. d-s tscn'ra'comits's 'Herr Auck noch and.re Frank- N allehrstcn durchaus Wagen anivannen." __ In . leiem G..ste d's L.s.wnr, geordnet. Geoi t n ies Wissen >, anregend, warm. Der gebe W si'en zu gut. o'ene den ip Lehritost ist nicht streng i >st n. und n Cs e alles Die Verbau tluagen oe- ,a neu Na chmiltags 4 Ubr, dauerten b.sAbends 1> > Uhr und wurden geleit.t venH-.rrn Tr. G.i'.er a'.s ersten nid H ren Tr. Ludwig V.ilixpso> als zw.ilcn Präst eilten. Bon tiei.n b i en Heeren lag.n 'n:wü se vor^ zur Grünt uug eines ^Vereins nir das deutsche Jadcntoum. Wä Dr. beiden Cir.würie aingen jeo: wert an-o.riianrend der des Herrn ,G.'( alles c,r „tdulunst," .er .Cntwrcklisna," d.m „Werc n" andeimgrbt, i, der irnrwuci des H.rrn Dr. L. Poilippson bistimmr! eorcrer, xeaktoll', ..roste J.vecke ins Auge iasjeud. Cin ans lies r Grundlage au'gebauker ein rnust vom s gensreichst,n nrrd weck eoendslen Eriolg. illr an Indent.um, >'ür L.'.re un; Lnstir, s.er alle unsere Inst tuoneu werd.n.-Eine bestellte Commission suchte t-e Geun geiankm bei er Cirtwüri: zu -ere:?i .en. Die Gründung e:u % PereinjS für a..ge., eine 4 uterefse des Juden- »L, so Dosten >oir, eene T.ar>cke. das W rtere regeln. Wir auf die Versam nlung eina^ >m e r,:en a zu >?ur das bel — rr hätten i langen Vei a.cht^ ,n anregend m Gewände a-ne der o bre:,de Morjtegl r di i-it I s:n nr: ,w dl kb ums" \ iu lleschlosse.- .nne „Generalversam r:'u«oi d werten auf dies Vorko..niren un iniltae tr..r eiir'rnirrl,.r>.:r var> nn: wsr nie t enne irr, dieS taii.'n. V.ermehr irolllen wir -.wirte:', Au'I'ge, di: >vir dem er Mrückzuk.'mnren G.'irstrnde» baden. D'r Bu"desr.ckder Schwer« da" eine Comnisnon zur VerlasjungSändernnz bezüglich der bürgerlichen Gleichckeltun, der Jud.n nigdergeseht^. Herr K. Heine in Hamburg, Bade starü, hat ein Dstameck h.nt wohl noch lnie dagewesen. Syade, -es desien lAbdruck nicht zulas-t. vor wenigen Wochen im rmssen, das a, Großarliakckt baß der Raum unjeres Vlalfc-UTtie blu'mertsam'eii der Wendigkeit einer > ollsiändrgen Ziehung der Kinder vom erit ch dies n Grnnd'äycn ist vorliegeneält Leseurd Letzrston aus allen ivos g öl:,, wird, ist .ureeessant, I :ne L 'ürstosf k.mnrl dem rea.en i ellen Untern vt za ersetzen. Der! rt.sch v r:ycilt, a:er deck in drei Aataeilu; .en gn'o.ider.: 1) etia.igio.r unk G sicku rg; Geographie und Gi'chichte; V> .'lato •tick: sind auv der Form nah ki^ Schul: gema Hk, sondern;e S 'witlckellern eatnommen. rat..r rr.m.iaausgeödute: wo una g' ow iseae-. Sbule Nen.ich Jw.ck ersüllcn. '.«rck.n wir u ii e zne V.o.r:r'u >g.>rl.rabe r, so wäre es die, rnoss zu senc aestrakt iü. oft viel nr .nn''geirde.i noerordnet. il statt d-r veer-n und .zu oeilep zäalung -n u dgl. gewünscht, die elve: L-b-e». dem .iud.ichen Geäar.en, als '.anre Monologe. Doch eu id ai. vervckunbe. Dir Lehroast/nd g'wäa'.t, nicht ngens für oorz ral.eo mit rarer f asstichen -S.w'.'rrhe-e ist k.e s übilche Liled n. S: st das Buch zur Einet. und wird seinen a.s F:o! w V.ch s g'lten zu a:d: ckeu, wre m einer .: verkü -den, dasselrr damit n guten V inen Werib zu steigern rernfag. lkrzichiiilgslchrc für isr. (rckern, Lehrer und Lehramtszöglingc, von A. Lederer, Musierhllupr'ch'.lldireklor an der k. iir. Präparundie von Robert Langel. Der Iw ck d ö Buckes -fft aus dem Titel erkenntlich. Cs; ri Pest. 18 Jj.' Pest, Verlag ttern und Crz-obw a if die dlcthlückenlosen und planmäßigen Crep Tage des Lebens an vis zum