Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 4 (1864)
- Issue
- 21 (26.5.1864)
- Date
- 1864-05-26
- Page
- Seite 83 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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83 daß auch aus den übrigen Provinzen des Landes ähnliche Bittschriften von den israel. Lehrern an die Landesstände abgehcn lin Niederhesicn soll das bereits geschehen sein), so wird die verehr!. Redaktion des „israel. Lehrer" durch die Mittheilung unserer Petition in ihrem geschätzten Blatte tvohl hierzu gern Anregung geben. Bei dieser Gelegenheit kann ich nicht unterlassen, meinen kurhessischen College« den Beitritt zu dem obengenannten Vereine, sowie das Halten des denselben vertretenden und das Beste der Schule, überhaupt fördernden „israel. Lehrer" in unserem und unserer Angehörigen Interesse aufs Dringendste zu empfehlen. , B. Hause. Die Adresse lautet: Hohe Ständeveriammlungl Die gehorsanist Unterzeichneten sehen sich nothgedrungen, Folgendes gehorsanist vorzutragen: Als die bohe Ständeveriamnilung in vorjähriger Session die Aufbesierung der Lehrergehalte und Unterstütziliig der Lehrer-Wittwen und Waisen aus der Staatskasse beschloß, und hierzu eine so ansehnliche Suinme bewilligte, zog die Hoffnung einer bessern Zukunst in die sorgenbelasteteten Herzen der kurhessischen Lehrer ein. Auch die israelitischen Lehrer des Landes, denselben Pflichten unterthan wie ihre christlichen Collegen, glaubten sich der Theilhastwerdung dieser Wohlthaten verffchert halten zu dürfen, weil diese Bewilligung an keine bestimmte Confessio» geknüpft war und alle Gründe deS Rechts und der Gerechtigkeit zu ihren Gunsten sprechen. Müssen doch die Israe Uten zu allen Äaatslasten gleich den Christen beitragen, und gleiche Psiichten bedingen gleiche Rechte. Wurde ja auch bei der.Berth.il,mg zwischen den verschiedenen christlichen Bekenntnissen, selbst wo diese an einem und demselben Orte durch gesonderte Schulen vertreteil sind, kein Unter schied gemacht; warum also-«-.» Bezug aus die- Israeli len? Das Gesetz vom Li». Oktober 1833, sowie die Beifassungc-llrkunde von 1831 lassen keinen Zweifel, daß den israelitischen Schulen von vornherein der Charakter der Oisientüchkeit intenlirt war. Auch wurde in Folge dieser Gesetze die Cr richtung solcher Schulen gar nickt einmal dem freien Willen der israel. Gemeinde überlassen, sondern dies, lbrn, wie nachweislich, an vielen Orten hierzu von der Staatsbehörde direkt gezwungen, während auch schon in. der ausschließlich confessionellen Ruhtung, welche man den christlichen Schulen deS Landes gab, für viele israelitische Gemeinden ein indirekter Zwang zur Errichtung eigener Schulen lag. Cs liegt doch außer allem Zweifel, daß in einem Lande von gemischt consessioneller Einwohnerschaft keine ein'eitig - con fessionelle Schule das Recht hat, sich den alleinigen Charakter der Otffentlickkeit zu vindiciren, sondern vieler mel mehr einer jeden staatlich organittrten Schule, jeder der verschiedenen staatlich anerkannten Confessionen in gleicher Weise zukommt. Cs liegt dieses so sehr in dem allgemeinen' Rechtsgefühl und Rechtsbewußtsein, daß selbst vi le unserer christlichen Collegen, als könnten sie', pon wahrhaft religiösem Gefühle durchdrungen, einer Wohlthat nicht recht froh werden, wenn dieselbe nicht allen berechtigten Forderungen Rechnung trägt, in ihren Conterenzen durch Bittschriften um unsere Zuziehung zu dem Genüsse der bewilligten Geht! haltsanfbesserung gebeten die nöthigen Schritte zur und auch die israelitischen dieser Angelegenheit bei worden sind, ist doch so des Landes, als den is -Waisen bei der Bertheilung eine Berücksichtigung zu Th Wir wagen daher bei diese Verkürzung unserer und die gehorsame Bitte „Hohe Ständeversam stellung der israelitiich Wittwen und Weisen! hinsichtlich der Ge theilung auszuspreche Es verharren hohe Stäst zu eh.il: s 1! m ben. Ungeachtet nun auch wir Erreichung dieses Zieles gethan 'Borsteherämter des Landes wegen hohem Ministerium vorstellig geenig den israelitischen Lehrern rjwlttii'chen Lehrern Wittwen und der bewilligten Gelder irgend eil geworden. hoher Ständeversammlung gegen Rechte Verwahrung einzulegen stellen: nlung wolle geruhen. die Gleichen Lehrer des La rdes und ihrer. mit ihrer chrrsi sichen Collegen aufbesierung und Pensionsoer- und zu bewirken:" tiefster Ergebe, cheit deversammlung gehorsamste Bittsteller. u IN f eh a u. >gem Pompe in >. Herr Dc. Fch totabstitäten, wisfenickastlichnid :n l'»i dessen Leictien egängniß vererlschen Schnlzeitung iltr. l'i ent- — M.yerbeer ist mit geh Familien gru t beerdigt word dielt die Leichenrede. Alle Kunstinstitute der S'adt war: treten. — Die '-ÖMar zur Bar hält eine Aufforderung des B.'lksickulleh er B-reins, wc eines Rasionäl'eukmals siir fließenden Be träfe admass rt eines M iriinitians itlfkis »ür arm protestantische Leorerwai >en in ermöglichen den verebrli den Ha iptausichuß . auf diele sonS n ckt absichilich gewählte Bezei i ck l u st der I u ' e n. zu dek rlin in Lessen el ans Breslau Hauptausschusses :ach e,n!b il der böhstielig'n diese Absicht nickt unterstll Ausdruck absichtslos .'braucht wurde, Ramea der gr ßen Mgss' bau tisici-en. E n solcher Anssch nicht z-in Heile gereich n, n nah ent'pralre er den Gesinu und to eranten St6 »gs, zu de mal g stiflet wird, und d> si Freimabu» , der I ivti von im Herzen iein.r jüdischen ll bewahrt blei.t. Wenn die jsr. Lehrer Sich sür sich eine ah ganz Deutschland) errickt ab- und anssch iest n oon bei n nunoch ander eren Aänderun », die ansrührlich lörper der e ischen V b e we.k; sie suhlen si.l d.'iiisäie Lehrer.. Sie brh nisse-. besteh nde Per ä'.tnisse M >chr liegt, zn'berücksichtige wir nicht >m Stande sind Wr glauben jedoch da: da st in Baneri, wo der 4L. lil». L' rer ein jüdischer ist. Unseren ja isch » C 'liegen in Bayer! Gelegenheit mit besonderem >R rckdruck werden sollten, uia die Gründung 'atholische uuv — Wir machen diele bilgng au'merk'am euten haben könnlje. n. glucken vielm cs bayerischen inr Err cktnng König Mar ll. rbare, sicherlich die ei een Hus- W r wollen hr, daß dwser :n dens lben im und bitt ris ver israelitische r Lehrer ru recuß der Juden wssrde der Anstalt d liegt weder >m un en des Höchsts sen Crinn rung d n aröstter Than ' eeralleie» Fesseln Geiste der Zeit, ifi"i, so eleu Rational^enkeine wohl die ichar; dem darum lterthailen ein dankbares Andenken e». io wollen si B strebun,en und ans ansmerksam machen z'.l dürfen, Mensch ein Jude untere l iliche Kasse (für sijck hierdn ch n cht dein G'iammt- .bor Allem als weitere Bedürsnichr m ihrer hier auizutühren mistdestens d.r rn wollen i>ir aber bei dws r iteistühu igsan-