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Der israelitische Lehrer · 1864-05-26 · 21 (26.5.1864) · p. Seite 84

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
4 (1864)
Issue
21 (26.5.1864)
Date
1864-05-26
Page
Seite 84 (sequence 4)
Language
German
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84 statt an 3 Herz legen, die insbesondere für die große-Zahl der Reliairnslebrer einem großen Bedürfnisse .abzubelsen im Stande ist. Gedanken über einzelne Stellen der . heiligen Schrift rcn (.'. Luchmaiur, Sieligicn^ftm irf flöffsftotf. iv. (vinioc Züge aus dem Leben Moses und Josua's. 2. Moses. 1?; 8—16. . I. Tie Amalekiter griffen Iseacl ungestüm an. Moses j berief den J>ho'chna, den. Angriff abzilicklogen, und besohl '. ibni, lick hrczu tapfere Männer auszüwäblcn. Nach 4 M ( 13, 8 lti. hieß der an die Spitze gestellte Krieger nach > deni Geburtsregister Hoschäa und fein Meister Moics setzte! ein ' Jod seineni Namen vor. T.cr Midrasch motivirtdiesen ' Zu'atz mit Zah (Gott) möge dich fchvpcn vor den falschen Sinn -der Kundschafter;" dagegen ließe sich cinwenden: . ■ ' " ' - ■ a. daß Jtho'ckua vor »einer Ernennung zum Kundschafter immer nur '» genannt wird. ' b. 'Sollte Mosts wirklich die bösen Rathfchläge jener Männer geahnt haben, warum ersetzte er nickt die Verdächtigen durch zehn Zuverlässige oder läßt sie von ihnen be gleiten ,V. 5, M. I, 15. Aiidere brrfirtn den Zusatz von Josua's Tienstrintritt bei Mösts da die.orrentalischen Herrscher ihren Tunern gewöhnlich.neue Narütn beilegten l. M. 41, 45. Hingegen wäre zu bemelken: na. Waren dies ganze Namen (siehe auch 2. Sam. 12,25.) bb. Was fotzte in diesem Falle der Zusatz des Jod? cc. Wo findet sich eine Spür, daß der Bescheidenste aller Mcn'chinkinder sich königlicher Vornchte bedient hätte? Daher verbinden wir obigen Zusatz niit dem ersten AustreliN des Jchosthua in der Geschichte, wo wir ibn sofort als Feldberrn begrüßen. - Man denke sich die furchtbare Ileberrasch-ung eines KanpfnngcübtiN, kaum dem Truck und der Verfolgung der Egnplcr enthobenen Voltts (5. M. 25>, 17, 18- und man. wnd begreifen, daß Mosis, welcher schon beim rotlsin Meer sang: „Mein Lieg und Eaiten'plkl ist Iah. Er ward mir zur Hülse" den jungen Anführer mit 'dem Gebete erniegnet: 77' der Herr möge dir beisreben, den Sieg zu erfechten Ps. 116, Z—6. Und während,der junge Held gegen die Kannibalen kämpfte, flehte der greise Vater der Bedrohten mit-gefalteten cmporgehobenn Händen, zum „Hertn des Krieges" und das diesem Aiisbl'ck solginde Israel stirbt muthig und sieate. Gott-bcstäturle auch den Namen Jeho'chua t Gottesheil) wie einst den Israel'- < Gollr-släinpser) -und schwur bei Iah, Amalck zu v.'.tilgen. . ' (Schluß folgt.) Die Lehrerwaisen. (Fortsetzung.) „Nicht helfen können," sigte in solck m Momente Jakob zu fester Schw st r o't: ..nicht icoiel erübri. cn können, daß ich der Deiltt r das zur .Er. a tun.', üres L bcns «Nokhwendigste verschaffe; sie wird sterbe»!" „Mit solch"',, Gedanken reibst Du -deine jugendliche Krach aus, Tu mußt stille trage» wie ich," sagte Gndula leise. .... „D ja. Du bist ei» Engel, aber ick, ich, könntrum Teufel werden .... ja, sieb mich nickt so erschreckt an; »och .rl'ält mich die sittliche Krach, die von dem Grabe dcS Vaters, vom liebenden Hauckc nii'ercr tottkranken Mutter ausgbt. ilicck babew die sinstcru G ist r keine Gewalt üb,r mich, die zuweilen mein Gemüt umlüNer», »ock bgt der» rartetz. engelsai stes K.mi.tb Her,scha t >e-ug über mich . . , . um chick ausr ckt ru rbalt n, aber z»w il n, wenn ,ch allein j trauß n bin niit dem schwer n Packe aus d m. Rück n, unk der! Schweiß rin: t ron der St>r»', unk ick tenke, daß ick dock nickt! so viel verdien n lann, um der Mull r die Pst.gc angedeiben : :>i iasi>n. die nokbweikia ist, uni idr L.b.n ru erbalt-n, da»», ja dann fluch'' ick meinem Sck'ickal - . . Hat nickt mein Vater treu erfüllt «einen B ruf, kein Bestes binreaeben iür die Erzi.bung der Kinder Anderer/ tic nun durch« las, was er ihnen gelehrt tat.'sich« ernäbren — unk nich ts a's den lärg ick n Lohn, .und so trüb to t . . . . , i nk wir, 'eine Kinder, s in: Gattin jetzt bü slos, iatbos! Niemand kr an uns d.ntt. Der Staat nickt, dem er guter Vüreer, ie Religionsgemeinte nickt, die Familien nickt, femn er ekle Mitg ieker errva; Alle glauben sie ibre Pftickt genüarud an deni Leb nkieen .errüllt zu baden. Niestiand, «Niemand, wäre diese, arme Maver n d«t der mir lieifii Pack Waare anvert gute, wir wäre» längst verbunge:t." -! Es tau rte n'cki lange, da schwanden dU letzte Kräfte der Mint r, ibreFlibUeflat.it «ab»' gu, sie leite b'op neck >n der g'ehe ru ihren Kindern-, f r anderes lall sie w ber Einn noch Geijü l mehr; si suhlte l >n n Sebnurz und wiPt: taruin auch niajt, wie rabe ihr t,r To" war. Eines Abends kam Jaköb früh r als gewöb, l'ck nick Hause; : ein Strahl von längiive:,, ißter Fr Ute belelte se n Gesicht, l „Mutter, Du wirst ni der gemud w rden! Herr Frankl, bei j .'cm ick«, tri- Tu we ßt, ö le:s schon Waare nabm, will mir | auck Tucke anv rtreue,-. m-l w.lckcn sich mbr vcrdi nen laßt, ja er will mir län er Er d,t. geben; so daß ,ch Dich einstweilen ins Bad sckck.n kann n"l Bella! ( „Viick, ins Bad? ivtsii? Ick« bin ja nickt krank, nur etwas sawack«: das wird sich« ickd neben."! Der A-rt wurde' ge', clt; es >oar ru 'fäk Das Lebenslicht flackerte imm r trübe,r, n:r nock« wenige 7a.«e... > , , 1 (.rortietzliiig iolgt.) A n z o i }>■ Tie von mir aiigezcigton z w u n z i g Jchrgängc der Jlhztg erläge ich für zwanzig Gulden. Lehrer Krümer, in Alteninnbr lei Ansbach.! Brief kctston. X'rrrn A. 5v. in tz. 'ch ile, f.r./fn Sit m r i-,».,>» nb l> P r-/cknitz rer SK. „nr SD1, aue tir-m r,!t>> n H I.t.r «•> neck Z>« u r dtf, n.-.bn- -. Vie >5 Stu/uü »i k _er, 111 <kT4r.ic:on ,ct»r :>,takikui: - -ft lir g r nfu in tn Tbcrnbäni in lX! eml rben . Ekllftre>i„g le, «laknon st :t '■ > ßcr-.miifert, .Ui .<*. 9.. ich« in tz eitrig - Da«r f.P chnrllrriüer.t: n«k rer 7. t«^ «r I - . e t e r >- ’

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