Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 4 (1864)
- Issue
- 11 (17.3.1864)
- Date
- 1864-03-17
- Page
- Seite 43 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/4896751-5428744-5431337--0737-4897358- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
I — 43 Instruktionen für die Geschäftsführung rc., die, so ryeit sie von allgemeinem Interesse sind, später veröffentlicht werden sollen. Odernheim, den 7. März 1864. . - Das prov Hauptcomitö. Louis Lehmann, Kaufmann in Homburg v. d. H. Simon Lrvi, Weinhändler in Landau. Marx, Lehrer in Alsheim. Louis Rrubergrr, (Rendant), Kaufmann in Alzey. _ Dr. Rothschild, Rabbiner in Alzey. I4r. Leopold Stein, in Frankfurt a. M- (als Mitglied des Comitvs für die Redaktion des Jahrbuchs). I. Klingensteiu (Geschäftsführer) Lehrer in Odernheim in Rheinheffen. | Umschau. — Indem wir hiermit den Entwurf zu den Statuten des Unterstützungsveeeins veröffentlichen, boffen wir, daß das Interesse der gesammten isr. Lebrcrwelt sich nunmehr mit verdoppelter Kraft der Ausbreitung und Hebung dieses Unternebmens zurrende, und daß »Alle, ohne Untmcbied, b rbeieilen, um durch Wort und Thal zu bezeugen, daß sie gesonnen sind, ein heiliges Werk, das für unsere Zukunft von der welkgehendsien Bedeulunz ist, zu unterstützen. Sie werden zurüctweisen alles was in unserer Mitte selbst oder auch, von außen ber dem großen Wert der Selbsterhebung und der Selbsthülse der Lebrer Hindernisse bereuen könnte. Wrr wissen, daß, wie an und für sict' schon unser! Crcjatt, so auch dies Werk, das den Lehrerstand selbstüändighr machen, ihn beben und kräftigen muß, 'viele von Selbstsucht getriebene, mitunter einflußreiche Feinde hat. W>r haben xasür selbst schriftliche Beweise. Allein, mit Gott vorwärts auf der betretenenBabn! Dem redlichen Willen ist dann alles möglich. '' Wir sibergeben diese Statuten der ^öffentlichen Diseussion Dbwobl dieselben das Resultat der reiflichsten Ucberleaung und eingehendsten Besprechung Seitens mehrerer zu diesem Beduse oft versammelter Mitglieder des! Eomitee's gewesen, so maßen wir unl ow nicht an, ein nach allen Seiten hin tadelloses und (in grtem Sinne) unverbesserliches Werk geschaffen zu haben. Riemrnd kann Allen Alles recht machen. Wir bescheiden uns gerne. >n Einzelheiten anders! belehrt zu wer den. sind gerne bereit wo! lmeine nde, der Sacke an und sür sich geneigte abw'ick'nde D einung n unserer einaebentsten Prüfung zu unrerzieb.'n, und >r diesen Blättern zu blsprecken. Sind wir uns ja bewußt, nach wstcm Wissen und Gewissen gesucht zu haben, Allen gleich gerecht zu werde». Unäsomehr können wir Widerspruch ertragen. J Mit diesem werden wir zugleich besondere Eirculare an solche uns bekannte Lebrer ergeben lassen, derefl Stellung uns glauben macht, daß sie sich zur Uebernadme eines Präsidiums für einen Bezi'.ksverein b reit sinden lassen.- Man wird uns entschuldigen, wenn wir n dieser Beziehung vielleicht vielfach fehlgreisen, vielleicht sür einen Bezirk, je nachdem 2 oder gar mehr Männer ernennen, yndcre größere Kreise' aus Mangel an uns bekannte Ramen übergeben, Die Ramen derjenigen, welche annebmen. werden wir alsbald durch diese Ieit>cvr>st zur öffentlichen Kenntuiß bringen, Hamit sich die Gutgesinnten des Kreises an diese answlreßen. Wi verständigen, denn wo ei sein wirkt, ein große? W Sinn des Satzes: „Ein schwei.'t alle Eitelkeit, j r boffen. diese werdest, sich kann selbst r edler Gedanke lebt, wo. das Bewußt rk :u unterstütze» wo mau. den wahren feit macht stärkt' ersaßt bah, da wede kleine selbstische Nergelei. Es wird die Aufgabe dieser von uns decvuitragten Bezirks Vereinspräsidenten und 'Agenten, und de: durch kie>e, — nach Maßgabe des Statuten mtw-irfs — alsbald zul bildenden prov. Eomitee'S sein, den Ge.auken des Bere ns-Alrbalb in ihren Kreisen zu verbreiten, Spendensammlunq n und Subscriptionen zu veranlassen, r nd die Eollegen ibrvr Kreise zur Tdeilnahmc aufzusordern. Hierzu kann nichts sörrerlrll «n sein, als die alsbaldige Berufung von Versammlungen und Eon» ierenzen in kleineren und griff erci, Kreisen, wo solche nickt etwa im Frühjahre dock solche bevorst chend sein sollten. Solche Versammlungen werden die DiScussior unserer. Statuten zuö liesoaderen Äuigäbe baden, und hierdurch der Generalversammlung vorarbei- -. ten. Den Erfolg derselben n ollc man uns gütigst mittheilen. Wo wir Kreise übergangen haben, bitten wir uffsere Leser sich selbst als beauftragt gelte, zu lassen, oder uns Anerbietungen in diesem Sinne zu macken. Selbstverständlich .st e . daß Lehrer, ivelcke in der Diaspora d. b. auf vereinzelte» P ätz.n leben, wo die Bildung von Kreiscomitee's uuthunlich is, als Einzelne eintretz n können. Es wird dann iür deren geeignete Vertretung beim H< uptcomitee Sorge getragen werden. — De Frage über den Ansch uß der bereits destedcntcn Vereine gleist r Tendenz war bei der Discussion des Statutenentwurss unter illen die schwierigste. Vlir konnten im In te resie derselben selbst keinen andern Aue weg finden, als ten in den Statuten ang deuteten. Wir bitten jedoch diese Vereine, die Sacke selbst z,m Gegenstalid ihrer Debatten in ibren nächsten Versammlungen zu machen, und n tbre diesbezüglichen Ansichten wissen ,u lassen. Sie sollen sich der eingehendsten Prüfung ihrer üsii theilungen versickert hätten. Uebrigens unterliegen ja die Statuten, wje mehrfach anzedeutet, der endlichen Abstimrimig der mit Gott im Lause des Spätsommers stattsindenden, h »ffendlich rahlreichbesuckten Generalversammlung. / Man wird sehen, daß wr im Gan'en mehr rem Gedanken der Wobltbätigkeit, — jebocb bei voller Gegenseitigkeit Raum — gaben. Aus diesen Gründen bc den wir keine Alters, nterschicde geltend gemacht, iorkeru keine Gesundheitszeugnisse rc. rc. rnd fangen unsere Thätigkeit auch in Bezug aus die Vertheilung von Unter- ' stützungen schon mit den, Rmjabr lS(j.r» an. Wir batten beabsichtiget, einen Passus auizunehme,'., wonach |tie sckon jetzt im Amte stehenden, aber später cintr testden Letzter erst '>—10 Jahre nach ihrem Eintritte unterstützungssäbiq würden. Aus hier .nickt nähr zu erläutern >en Gründen ist im Entwurf nichts derart ausgenommen, wird wer jedenfalls bei der Endabstimmung, bei der Generalversar imlung, zur Sprache kommen. — Jedenfalls können aber bei i er Generalversammlung nur solcke mitstimmen, die zum Vorauc ihren Beitritt erklären. Es ist uns gelungen, eini ie .siichtlehrer, welche;u den bekanntesten und geachtelten Männer, Süddeutschlands zählen, zum Eintritt in das Haupleonvtee, z, bewegen. Es war Lies eine bohr Genugtbuung iür „ns, weil wir gerade darin einest erfreuliche» Beweis sinden, daß auck n diesen Kreisen unsere Idee als praktisch/ lebensfähig und >otbwendig Anklanr aeiunten hat. Wir ballen das Hereinziebei i. solcher Elemente für sehr förderlich auch bei der Bildung der Bezirkseomitec's, und wollen darum schon jetzt die Herre, Präsidenten -derselben daraus aufmerksam macke». Wobl wi:d die Mebrnabl in jenen Eomitee's ans Lehrern best.best müssen allein man versuchte es, m nöestens einen Laim oder RabAnen in diese Ecmite's zu bringen. — L Niere sind zwar statuarischIzum Eintritt als active Mitglieker, berechtigt „nt deren reckt zahlreicher Beitritt würde aus einleuchtenden (Grünten besonl krs erfreulich sein. die Bestellungen aus Jahrbücher und Möglichkeit beschleunigen zu wollen, -be der Auflage bcmess'n kennen. Und nun aoermals n rd abermals ergebt an die .Lehrer der Rin: Seid an' der Wallt!. Laßt Euch durch nichts beirren. Schließlich bitten nffr Kallnder jedenfalls nack damit wir die unae»ähre ls