Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 4 (1864)
- Issue
- 8 (25.2.1864)
- Date
- 1864-02-25
- Page
- Seite 31 (sequence 3)
- Language
- German
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31 — Lehreroersammlung zusanr Fände die Lehrer unterstützt werden sollten; es ist ja! e Schulfond? Ach, wie viilles ließe sich schaffen, wenn Jet men käme Wir halten wohl'im em leine Fahre 18(52 eine solche, die febr viele Dienst« leistete, «der weil diese durch den ung. jüdischen Berein zusammen tan, suchte man schon die zwcste zu verhindern! Wir wollen hier gelegentlich die Tenvesiz dieses Vereins registriren, damit man auch anders von l ihm und über ihn denke. ' Der ung. jüd. Verein vertratet das ung. Fudrnthum nach Außen f hält es für seine Aufgabe das Schulwesen zn heben, > und die Landessprache zu verbreiten. Fm Fahre >801, als der Landtag hier tagte, machte der Verein viel Aussehen, indem der nng. Adel ihn auf's Herzlichste begrüßt^, da er durch dessen Streben den Zeitpunkt herannahen glaubte, wo das Faecnthnm die Emaiszipation erlangen! würde, indem cs stich als einen inteqrirenden Theil der Nation betrachten lerne. Im Fahre 18(52 veranstaltete nun dieser würdige Verein eine allgemeine Lehrerversammlung, die auch zu Stande kam, viel Gutes beabsichtigte, das aber nicht zu Ausführung! kam, weil der Gemein,um bei uns mangelt, und weil dse Kluft, welche die Nationalitäten scheidet sich' immer weitser aufthut. So kam in Folge des Verbots der hohe» Negierung die zweite Lei uns in lluer hohe ÄvSl il er auch niigesich gebrauchen, i'teifuhrern weicht Conferenz iilcht zu Staside, d.nn die Herren der k. Muster- Hauptschulen aus Csa-lgu wollen'nicht nach Pest!*) Ter ungarische Verein stützt die Verbreitung der Landessprache unter den Fsraeliten. Wir lernen und verbreiten in Ungarn deshalb die L.ndesiprache, weil nur dadntch die Scheidewand fällt, die Vorurtheile aiifhorcn und die wirkliche Emanzipation! vorbereitet wird, che in der allge meinen Zuneigung des Volkes wurzelt, garn verhält sich die Dache folgender A.t in von jeher sehr liberal gewest», (?) we mein hochgebildet ist: der kleine Adel laß wie der W.ud weht, aber von seinen Pa er nie. Nur beim Bürger, der, wie der Bauer, nngebildet ist, herrschen Vorurtheile, und das; bei uns die letztere Partei überwiegend ist, kommt aus dem Umstand;, datz das Land an Boden ungemein reich ist. Seitdem k\r galt elige Los Schwab den Verein griliidete, um die „Agricultur" unter deii Fn'kil zu verbreiten, haben sich viele Fuden cnl'chlossen, dem Handel Lebewohl zu sagen, und begonnen, gleich uniern Vorfahren, das Feld zu bearbeiten. Wir finden Gegenden, wie die vom Szemplin, Szolnok, B.har, Arad, Szobolcs, Marmaras, Heues und Bor>od — Coinitale, wo sich die Fuden seit zwei Decennien u gemein viel Grundstücke faintui und Jhrtj Wirthschasten nehmen im Vaterlaude den ersten Rang ein. Vorzüglich wollen wir hier erwähnen Herrn. Emanucl Sichermann in Pulaj, Aron Flor in Szomolor, Hay in Abauy, die, wie noch viele A»d;re, ihre Oekono mien so pflegen, daß sie von unserin V re ue zur Hebung der Agricultur ungemein v.ele Äuszeichnu lgen sich erworben Habens a^lie wir eben vernommen, soll sich in Debreezln *) Wir hatten aber deck gelesen, daß denk »Magyar izraelita" die Sibbaltung einer 2 Beijamniluug verpolui 'warde; dies wieder den Musterh.iuptlcknllehieiu in die schuhe schieden ivelle», halten wir, wen» w.r uns bei unserer Nnbekaunis.iasl uuc der wahren Sachlage eine solche Bemerkung erlaube» dürfen. jed.nf.Uö delatorisch. Red. auch ein Verein bilden, um d> rt wie in Arad, Handwerke und Agricultur zu verbreiten. .Sie sehen also, daß von unserer Seite die wirkliche Emanc pation zu - — sich berufen glaulni;, uns zu bevormunden, wenn sic Eitwicklung hemmen, i bwohl sie die Zustände nicht kennen, daher die Erforderniffe zu gesegnetem Wirken.nicht haben, Iso ist dies sehr traurig. 1 Wir kämpfen darum gegen unberufeile Hyper-rthodoren und gegen den sentimentalen Sinn der Musterhauptschul- 1 ci-Herr Redakteur,' die ein sehr prächl gisr Mensch lehrer! Zwar bringt ma Nachricht, daß H Lever sei, und wir wollen dwß Herr Lederer ist wirklich aus der berühmten Schule als Präparaiiveu - Direkte. .. ._.... .... anstalt in Ungarn treibt dieser Herr, zu wenig He und Ungarisch; deshalb Ist er der Stelle als Direktor nicht gewachsen! Wir wollen aber nie mehr, hier on red.n, die Geschichte wird urtbeilen; Herr Lederer chrieb ja die Weltgeschichte ist W'ltgericht." dilrchaus nickt in Abrede stellen, ein ausge-eichneter Lchrer, der „Herrmanns" hervorc ing; aber einer jüdischen Lehrbildungslelbst vor einem Fahre: Warten wir also. u NI — In Sckornsbeim, 'e rar) eme!dor einem Vereine gtauvensei eine würA e F >er, kie t erwübnensw rtb ist Vor P o l l a k, Rabbinatski ndidat. schau. Kreis Atz v, san^ am L inweihung att. Die L oh, ia r Jünglinge .lestiil t. irck' mailiii.v'acke U nnände 'AN m nt rie B tbeiti unn g au t> der a>ri'ili.yen Bevölkerung r ib.u irv berooruch'oeu. 'N an d> caß die meisten Bürgr de und i l sk t jeiln> ise il reu d r 'Nähe und Ferne bero, t n; ne .leiäm len si.b dem Festzuge, eures' die m ' errsü.te, durch den Be Bürgern un er a:r er in;u Gute aus arrle. Es; bewodii'7 in wobl bue.ider i ier bi dete natnrlM' di. Kreis Ra rin r aus AUei iva r an jüdischen Gemei ibl. Dbora, dess ii t c abt er Gemein ."r ed Mor cus bei der >igen«Ii lrn Fnesieier on der i^nade, rw das Fu'e.iibum un' den jüdische» S'am trotz 'einer v> lsack Le: des Fudeutbums immer nje deßbalb gesvebm, w->l Fud n ihr^ Wobnn igene > K U.-r üir ihre i'i l w Gäst strönik warm, zur V,">:i >' aus du >ch ihre Ukerait' :>eubc und Sülle, ieS Get eshau'es von n evangelischen Geistlichen!gt dies d n u.va n\ ® nn W ise. D n G ainpnnkl Festre e d s Herrn?r. der am 'A n) beim 73 TI rc ctvit spra 1', dessen t cot Urgrund ab t er Gemüii e'r eds' sei und götiliche» in c-raalt n », un) d'.e Fr ude an dem Ureia nst n u werter >i st. Das toiints aber nur se D o a m>i d in W s n d s Bi eildem ur )U n d s Bi »'.che» üb re »stimmt — ntbun.s a if ll.'bfr; umn . st v g iindet. Da.'um ist das ,Ui ent iiili F i» all s ib e» und Abrestoromen (w s r.r stt d» r di,rch v r;'gliche Be "vuu - der Stelle jchengeist s, mit r klajeu V raun te kennlniß, nii ernsten Fübl'n un' E weil die Religion de? Fu . Fanuar i w.r von ES war besonders cht a an, gre B.tte» die aus h'ing stell- Lheilisa me bei die dabei I n besten , der bis de- Drt<- er F steslioih'ch.td, oon einem rp)7i ietzr sa öu UI el u.chk » ivußt )f >o e altes l los äußerlichen ,'v mcnwej.ns. . (D''' Rede wird gedruckt.) Wir könne» ui bi t u b n tmr un Wu i n äitm'nüp'err, ans di je-« Festen doch all >as einen 'eierstck en 6'otk söienst >o ihr iiörenee, veate»', unr waa.d ft 'ntwciben'e zu >nl- 'ev en. Es ist davor Allem da« "p'--*- ’S W ic > oder vielmehr Un vejen. Es'trat bei diesem Feste dem Beffchlerslalter!